Diese Einsendeaufgabe mit dem Titel "Trainingslehre III. Beweglichkeitstestung, Trainingsplanung (Beweglichkeitstraining &
Koordinationstraining)" enthält u.a. die folgenden Inhalte: Personendaten; Beweglichkeitstestung; Trainingsplanung Beweglichkeitstraining; Trainingsplanung Koordinationstraining sowie ein Literaturverzeichnis.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Erfassung der Daten
1.2 Bewertung der Daten im Hinblick auf die Belastbarkeit und Trainierbarkeit der Person
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Testauswahl und Beschreibung der Durchführung
2.2 Ergebnisauswertung der Beweglichkeitstestung
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Schultergürtel und obere Extremitäten
3.2 Wirbelsäule
3.3 Beckengürtel – untere Extremitäten
3.4 Belastungsgefüge des Dehnprogramms
3.4.1 Trainingshäufigkeit
3.4.2 Sätze pro Übung
3.4.3 Dauer der Dehnung
3.4.4 Intensität der Dehnungen
3.5 Begründung der Auswahl des Dehnprogramms
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Belastungsgefüge des Koordinationstrainings
4.1.1 Trainingshäufigkeit
4.1.2 Sätze pro Übung
4.1.3 Pausen
4.1.4 Belastungsdauer
4.2 Begründung Auswahl des Koordinationstrainings
5 LITERATURRECHERCHE
5.1 Literaturrecherche und Vergleich zweier Studien zum Thema „Effekte des Dehnens im Hinblick auf eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit“
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis individueller Gesundheitsdaten und einer Beweglichkeitstestung ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm für Beweglichkeit und Koordination zu entwickeln. Im Zentrum steht die Optimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit, um komplexere Kraftübungen technisch korrekt ausführen zu können.
- Erhebung und Analyse individueller Fitness- und Gesundheitsdaten
- Durchführung und Auswertung einer systematischen Beweglichkeitstestung
- Konzeption eines funktionalen Dehnprogramms mit spezifischem Belastungsgefüge
- Entwicklung eines aufeinander aufbauenden Koordinationstrainings zur Gleichgewichtsschulung
- Wissenschaftlicher Abgleich von Studienergebnissen zu Dehneffekten auf die sportliche Leistung
Auszug aus dem Buch
3.4 Belastungsgefüge des Dehnprogramms
Das Dehnprogramm wird als Ganzkörpereinheit 2-3x pro Woche vor den Krafttrainingseinheiten als Aufwärmprogramm durchgeführt. Es gibt Kritiken, dass ein Dehnen vor einer Krafttrainingseinheit die Leistung stören kann, jedoch kann man mit einem Dehnprogramm die Muskulatur aufwärmen und die Gelenke etwas mobilisieren. Zudem sorgt eine höhere Flexibilität in den Muskeln für eine höhere „range of motion“, somit können die Muskeln auf eine verlängerte Bewegung kontrahieren, was auf langfristige Sicht zu einer verbesserten Leistungskraft im Sinne eines Anstiegs der Muskelkraft führen kann (Walker, 2014, S. 29). Um den zeitlichen Verfügungsrahmen der Person einzuhalten, soll das Aufwärm-Dehnprogramm nicht länger als 45 Minuten andauern.
Mit jeder Übung sollen jeweils 3 Sätze durchgeführt werden (Walker, 2014, S. 43).
Jeder Satz der statischen Dehnübungen soll jeweils 30 Sekunden in der maximal möglichen Dehnposition gehalten werden (Walker, 2014, S. 43).
Bei den dynamischen Dehnübungen sollte jeder Satz aus 10 Wiederholungen bestehen, welche jeweils 1-2 Sekunden in der maximal möglichen Dehnposition gehalten werden (Walker, 2014, S. 37).
Die Dehnübungen sollen in der maximal möglichen Dehnposition ausgeführt werden, welche dann erreicht ist, wenn ein Spannungsgefühl auftritt. Wird bis zur Schmerzgrenze gedehnt, wird eine Sicherheitsmaßnahme vom Körper eingeleitet, der Dehnungsreflex, welcher durch eine schnelle Muskelkontraktion versucht, Schäden durch eine Überspannung zu verhindern. Um diesen Dehnungsreflex zu vermeiden, wird die Dehnung also unterhalb der Schmerzgrenze durchgeführt (Walker, 2014, S. 40).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen Parameter, sportlichen Aktivitäten und gesundheitlichen Rahmenbedingungen einer Person systematisch erfasst und hinsichtlich der Belastbarkeit bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier werden die Auswahl der Tests für verschiedene Muskelgruppen sowie die Durchführung und die detaillierte Auswertung der Ergebnisse in Bezug auf Normwerte beschrieben.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl und methodische Gestaltung spezifischer Dehnübungen für unterschiedliche Körperregionen, ergänzt durch das Festlegen des Belastungsgefüges.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird der Aufbau eines systematischen Koordinationstrainings mit dem Fokus auf Gleichgewichtsschulung erläutert, inklusive konkreter Übungsreihenfolgen und Belastungsparameter.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem abschließenden Teil werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert und verglichen, um die Effekte von Dehnprogrammen auf die sportliche Leistungsfähigkeit kritisch zu beleuchten.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstestung, Trainingsplanung, Dehnprogramm, Koordinationstraining, Gleichgewichtsschulung, Funktionsgymnastik, Beweglichkeitsdefizite, Muskeldehnung, Sportliche Leistungsfähigkeit, Prävention, Bewegungsanalyse, Rehabilitation, Krafttraining, Flexibilität, Gesundheitsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans, der auf eine Steigerung der Beweglichkeit und der Koordinationsfähigkeit einer Person abzielt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen in der gesundheitlichen Anamnese, der Beweglichkeitstestung, der Konzeption von Dehn- und Koordinationsprogrammen sowie dem wissenschaftlichen Diskurs über Dehneffekte.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Verbesserung der technischen Ausführungsqualität bei komplexen Kraftübungen durch die Korrektur spezifischer muskulärer Verkürzungen und die Förderung der Balance.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es kommen Verfahren der sportmedizinischen Anamnese, standardisierte Beweglichkeitstests nach Eifler sowie die literaturbasierte Analyse und Gegenüberstellung sportwissenschaftlicher Studien zum Einsatz.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Anamnese, die Durchführung von Bewegungstests sowie die konkrete Ausarbeitung von Trainingsplänen für Beweglichkeit und Koordination.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Beweglichkeitstestung, Koordinationsfähigkeit, Dehnprogramm, funktionale Anatomie und sportliche Leistungsfähigkeit.
Warum wurde die Brustmuskulatur als Fokus für das Dehnprogramm gewählt?
Aufgrund beruflicher sitzender Tätigkeiten zeigten sich hier deutliche Defizite, die zu einer schlechten Haltung (Protraktion der Schultern) führen können.
Welchen Einfluss hat das Dehnen auf das Krafttraining laut der Studienanalyse?
Die Analyse verdeutlicht, dass intensives Dehnen unmittelbar vor einem Sprint oder einer Schnellkraftbelastung die Leistung negativ beeinflussen kann, weshalb stattdessen eher lockeres Laufen empfohlen wird.
Wie werden die Dehn- und Koordinationsübungen in den Trainingsalltag integriert?
Das Koordinationstraining wird platz- und zeiteffizient als Aufwärmkomponente zwischen die Dehneinheit und das eigentliche Krafttraining geschaltet.
- Arbeit zitieren
- Judyta Schramm (Autor:in), 2018, Trainingslehre III. Beweglichkeitstestung, Trainingsplanung (Beweglichkeitstraining & Koordinationstraining), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/461950