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Förderung legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht

Titel: Förderung legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht

Hausarbeit , 2003 , 20 Seiten , Note: 1

Autor:in: Lea Schulz (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir haben uns für das Thema „Förderung legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht“ entschieden, da wir beide aktiv als Nachhilfelehrkräfte in einer Lernpraxis arbeiten und somit täglich mit der Thematik konfrontiert werden. In dieser Hausarbeit wollen wir einen kleinen Einblick in den problemreichen Schulalltag eines legasthenischen Kindes im Anfangsunterricht und mögliche Verbesserungsvorschläge für Lehrkräfte geben. Zunächst werden wir die Legasthenie allgemein definieren und im Weiteren die Erkennung von Kindern mit Teilleistungsschwächen erläutern. Im Hauptteil werden wir uns mit der gezielten Förderung von legasthenischen Kindern im Unterricht von staatlichen Grundschulen befassen. Unser Schwerpunkt ist hierbei der Anfangsunterricht. Als letztes stellen wir einige ausgewählte konkrete Übungen und Spiele vor, die den Unterrichtsalltag für legasthenische Kinder erleichtern. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Legasthenie

3. Erkennung von Kindern mit Schwierigkeiten

3.1 Symptome

3.2 Diagnostische Verfahren

4. Förderung

4.1 Fortbildung der Lehrer

4.2 Förderung legasthenischer Kinder in der Schule

4.3 Förderung legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht

4.3.1 Methoden für den Anfangsunterricht in Hinblick auf legasthenische Kinder

a) synthetische Methoden

b) analytische Methoden

c) integrative Methoden

d) der Spracherfahrungsansatz (kindgeleiteter Schriftspracherwerb)

e) andere ausgewählte Methoden (Montessori, Reichen, Waldorf)

4.3.2 Lautgebärden

4.3.3 Pilotsprache

4.3.4 ausgewählte Übungen und Spiele zur Förderung legasthenischer Kinder

5. Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den herausfordernden Schulalltag legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht und erarbeitet praxisnahe sowie methodische Verbesserungsvorschläge für Lehrkräfte, um diesen Schülern eine erfolgreiche Teilhabe am Schriftspracherwerb zu ermöglichen.

  • Definition und wissenschaftliche Einordnung der Legasthenie
  • Früherkennung durch Symptomanalyse und diagnostische Testverfahren
  • Notwendigkeit von Lehrkräftefortbildung und Systemreformen
  • Multisensorische Förderansätze im Anfangsunterricht
  • Praktische Übungen und Spiele zur gezielten Lernunterstützung

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Methoden für den Erstunterricht in Hinblick auf legasthenische Kinder

Die Diskussion um die richtige Methode für den Erstleseunterricht hat eine lange Geschichte. Während es in ihrer ersten Phase darum ging, welche Methode einer Fibel zugrunde liegen sollte, ist seit den späten siebziger Jahren eine Verschiebung in Richtung auf eine Öffnung des Erstleseunterrichts zu beobachten. Man sollte jedoch nach Sommer-Stumpenhorst sich nie bloß auf eine Methode einlassen, sondern diese den jeweiligen Ausgangssituationen anpassen: „Die beste Methode ist gerade gut genug!“ (Sommer-Stumpenhorst 2002) Aber gibt es wirklich eine „beste Methode“?

a) synthetische Methoden

Die synthetischen Methoden gehen von Lauten und Buchstaben aus. Erst später geht man zu Wörtern und Sätzen über. Die Lautiermethode ist wohl die bekannteste Methode. Die Buchstaben werden nicht in der Reihenfolge des Alphabetes gelernt, sondern nach methodisch, didaktischen Gesichtspunkten ausgewählt. Der synthetische Leselehrgang ist in vier Stufen aufgebaut:

1. Stufe der Lautgewinnung

2. Stufe der Festigung

3. Stufe der Lautverschmelzung

4. Stufe des Wortlesens

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autoren begründen die Wahl des Themas aus ihrer Tätigkeit als Nachhilfelehrkräfte und umreißen das Ziel, Hilfestellungen für den schulischen Alltag von legasthenischen Kindern zu geben.

2. Definition von Legasthenie: Es wird die historische und aktuelle Sichtweise auf die Begrifflichkeiten Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) unter Einbeziehung der WHO-Definition diskutiert.

3. Erkennung von Kindern mit Schwierigkeiten: Dieses Kapitel systematisiert Symptome des erschwerten Schriftspracherwerbs und stellt relevante diagnostische Testverfahren vor.

4. Förderung: Der Hauptteil widmet sich der Notwendigkeit von Lehrerfortbildungen, allgemeiner Schulförderung sowie spezifischen methodischen Ansätzen für den Anfangsunterricht, ergänzt um konkrete Übungsvorschläge.

5. Perspektiven: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung notwendiger struktureller Reformen und plädiert für einen individuell angepassten Unterricht nach internationalem Vorbild.

Schlüsselwörter

Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche, Anfangsunterricht, Schriftspracherwerb, Diagnose, Fördermaßnahmen, Multisensorik, Lautgebärden, Pilotsprache, Teilleistungsschwäche, Montessori, Schulförderung, Lehrerfortbildung, Wahrnehmungsförderung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von Kindern mit Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) speziell in der Phase des Anfangsunterrichts in der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Legasthenie, der Früherkennung durch Beobachtung und Tests sowie der Implementierung spezifischer Förderkonzepte im Unterrichtsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Lehrkräften einen Einblick in den Schulalltag legasthenischer Kinder zu geben und konkrete, umsetzbare Methoden zur Erleichterung des Schriftspracherwerbs aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine pädagogische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener fachdidaktischer Konzepte und Förderansätze basiert.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die gezielte Förderung im regulären Unterricht, inklusive methodischer Ansätze wie dem Spracherfahrungsansatz, Lautgebärden und multisensorischen Übungen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind insbesondere LRS, Anfangsunterricht, Diagnose, Schriftspracherwerb und diverse pädagogische Förderstrategien.

Warum ist die Früherkennung laut der Autoren so wichtig?

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Lernrückstände rechtzeitig zu identifizieren und durch gezielte Förderung die weitere Schullaufbahn und die Persönlichkeitsentwicklung positiv zu beeinflussen.

Welche Rolle spielen Lautgebärden in der Förderung?

Lautgebärden dienen als multisensorische Stütze, die visuelle, auditive und kinästhetische Wahrnehmung verknüpft, um die Zuordnung von Lauten und Buchstaben sowie die Lautverschmelzung zu erleichtern.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Veranstaltung
Schriftspracherwerb
Note
1
Autor
Lea Schulz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
20
Katalognummer
V46075
ISBN (eBook)
9783638433501
ISBN (Buch)
9783656246169
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Förderung Kinder Anfangsunterricht Schriftspracherwerb
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lea Schulz (Autor:in), 2003, Förderung legasthenischer Kinder im Anfangsunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/46075
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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