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Zum Begriff der Weltliteratur

Title: Zum Begriff der Weltliteratur

Essay , 2013 , 4 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ann-Christin Helmke (Author)

German Studies - Literature of History, Eras

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Summary Excerpt Details

Dieser Essay hinterfragt den Begriff der Weltliteratur und legt verschiedene Konzepte dar, die sich dahinter verbergen. An ausgewählten Stationen wird der Begriffewandel nachgezeichnet: Von Goethes Verständnis über den umgangssprachlichen Gebrauch bis hin zur Literatur unter globalisierten Bedingungen. Auf diese Weise wird geprüft, wie tragfähig der Begriff „Weltliteratur“ ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Goethes Verständnis von Weltliteratur

3. Qualitative und quantitative Weltliteratur

4. Konzepte globalisierter Literatur

5. Die Neue Weltliteratur

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Dieser Essay verfolgt das Ziel, den vielschichtigen Begriff der „Weltliteratur“ zu hinterfragen und seine Tragfähigkeit im Kontext der Globalisierung zu prüfen. Dabei wird untersucht, wie sich das ursprüngliche Konzept von Goethe in Bezug auf nationale und internationale Literatur gewandelt hat und welche modernen, transkulturellen Ansätze heute existieren.

  • Historische Entwicklung des Weltliteratur-Begriffs ausgehend von Goethe.
  • Unterscheidung zwischen qualitativer und quantitativer Weltliteratur.
  • Analyse von Literatur unter globalisierten Bedingungen durch Ette und Sturm-Trigonakis.
  • Die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Transnationalität für moderne Literaturkonzepte.
  • Reflexion über die fortwährende Relevanz und Anpassungsfähigkeit des Begriffs.

Auszug aus dem Buch

Zum Begriff der Weltliteratur

„‚Weltliteratur‘ ist ein faszinierender Begriff, von dem eine eigene Anziehungs- und Leuchtkraft ausgeht. Schon das Wort ist auf eine suggestive Weise großartig. Mit ihm verbindet man einen weiten Horizont, hohe Ansprüche, einen Blick fürs Ganze.“ Die Weite des Begriffs „Weltliteratur“ birgt den Vorteil, dass er nicht begrenzt ist und dadurch mit erweiterter und aktualisierter Bedeutung gefüllt werden kann. Gleichzeitig steckt darin die Schwierigkeit, ihn zu fassen und eindeutig zu bestimmen. Wie verschiedenartig und vage die Auffassungen sein können, zeigt folgendes Zitat, das Weltliteratur aus Sicht des Lesers und des Rezeptionsvergnügens begreift: „Weltliteratur sind die Werke, die die Seele weiten um innere und äußere ‚Welt‘.“

Dieser Essay hinterfragt den Begriff und legt verschiedene Konzepte dar, die sich hinter der Weltliteratur verbergen. Es werden zunächst ausgewählte Stationen des Begriffewandels nachgezeichnet: Von Goethes Verständnis über den umgangssprachlichen Gebrauch bis hin zur Literatur unter globalisierten Bedingungen. Auf diese Weise wird geprüft, wie tragfähig der Begriff „Weltliteratur“ tatsächlich ist.

Im 19. Jahrhundert sprach Goethe mehrfach von ihr, doch „[w]as er unter ‚Weltliteratur‘ verstanden wissen wollte, hat Goethe an keiner Stelle systematisch entwickelt.“ Allerdings lassen sich zwei wichtige Ideen zurückverfolgen: der kommunikative Ansatz und das Verhältnis von National- und Weltliteratur. Goethe beschreibt einen Austausch, der ein Netzwerk sowie eine gemeinsame literarische Tätigkeit ermöglicht. Laut Lamping meinte er Texte, „in denen Autoren miteinander kommunizieren oder die aus dieser Kommunikation entstehen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Faszination des Begriffs Weltliteratur und Erläuterung der Zielsetzung, den Begriff kritisch auf seine heutige Tragfähigkeit zu prüfen.

2. Goethes Verständnis von Weltliteratur: Analyse der Ursprungsidee Goethes, die primär auf einem kommunikativen Austausch und einer Vernetzung der Literaturen basiert.

3. Qualitative und quantitative Weltliteratur: Differenzierung zwischen einem normativen Kanon klassischer Werke und einem quantitativen Verständnis, das die Gesamtheit globaler literarischer Überlieferungen umfasst.

4. Konzepte globalisierter Literatur: Untersuchung zeitgenössischer Ansätze, wie etwa bei Ette, die Literatur als ein komplexes, grenzüberschreitendes Ensemble zwischen National- und Weltliteratur definieren.

5. Die Neue Weltliteratur: Darstellung des Systems der „Neuen Weltliteratur“ nach Sturm-Trigonakis mit Fokus auf Kriterien wie Mehrsprachigkeit und transnationale Themen.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Beständigkeit des Begriffs „Weltliteratur“ als Platzhalter, der auch im Zeitalter der Globalisierung nicht an Bedeutung verloren hat.

Schlüsselwörter

Weltliteratur, Nationalliteratur, Goethe, Globalisierung, Translingualität, Mehrsprachigkeit, Literaturwissenschaft, Begriffewandel, Kanon, Vernetzung, Interkulturalität, Literaturtheorie, kulturelles Erbe, Kommunikation, Rezeptionsvergnügen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den theoretischen Begriff der „Weltliteratur“, dessen historische Wurzeln bei Goethe liegen und dessen Bedeutung im heutigen Zeitalter der Globalisierung neu definiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Begriffewandel, das Spannungsfeld zwischen National- und Weltliteratur sowie die Anwendung moderner Konzepte wie Translingualität auf heutige literarische Texte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, wie tragfähig der Begriff „Weltliteratur“ angesichts moderner, komplexer literarischer Ensembles unter globalisierten Bedingungen noch ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse und Synthese, bei der verschiedene theoretische Konzepte (u.a. Lamping, Ette, Sturm-Trigonakis) gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Begriffs von Goethe über die Unterscheidung in qualitative und quantitative Weltliteratur bis hin zu zeitgenössischen globalen Literaturkonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Weltliteratur, Globalisierung, Translingualität, Goethes Konzept sowie die Vernetzung literarischer Tätigkeiten charakterisiert.

Wie unterscheidet Lamping zwischen qualitativer und quantitativer Weltliteratur?

Qualitative Weltliteratur ist normativ und umfasst den Kanon klassischer, überzeitlicher Werke, während quantitative Weltliteratur die Gesamtheit aller Literaturen der Welt – unabhängig von Epoche oder Form – bezeichnet.

Welche drei Kriterien benennt Sturm-Trigonakis für die „Neue Weltliteratur“?

Zu den Kriterien gehören die Zwei- oder Mehrsprachigkeit, das Vorhandensein transnationaler Inhalte wie Migration oder Exil sowie eine deutliche Hinwendung zum Regionalen und Lokalen.

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Details

Title
Zum Begriff der Weltliteratur
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Germanistik)
Grade
1,0
Author
Ann-Christin Helmke (Author)
Publication Year
2013
Pages
4
Catalog Number
V458904
ISBN (eBook)
9783668882171
Language
German
Tags
Weltliteratur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ann-Christin Helmke (Author), 2013, Zum Begriff der Weltliteratur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/458904
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