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Caesar, Tacitus und "die" Germanen

Der Germanenbegriff im alten Rom

Titel: Caesar, Tacitus und "die" Germanen

Hausarbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kevin Grossart (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wer waren diese Germanen von denen Caesar und Tacitus in ihren Werken berichten? Vor Caesars Beschäftigung mit ihnen wurden sie bei den Römern kaum als eigene ethnische Gruppe wahrgenommen, was vermutlich auch mit der räumlichen Distanz zwischen Rom und Germanien zusammenhing. Diesem Umstand könnte es geschuldet sein, dass der Germanenbegriff erst an Relevanz gewinnen und geläufig werden konnte, als das römische Reich sich bis in das nördliche Europa hinein ausgebreitet hatte und die Römer so auch auf einige neue und vorher unbeachtete Völkerschaften stießen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Quellenlage

1.2. Stand der Forschung

2. Caesars Germanenbegriff

3. Das cäsarische Germanenbild

3.1. Ariovist, ein typischer Germane?

3.2. Der Germanenexkurs

4. Der Germanenbegriff des Tacitus

5. Das Germanenbild des Tacitus

5.1. Die politische Organisation der Germanen

5.2. Die Religion der Germanen

5.3. Die Germanische Frau

5.4. Die Sittlichkeit der Germanen

5.5. Die germanische Kampfeslust

5.6. Die germanische Kunst

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Prägung und Entwicklung des antiken Germanenbildes in den Schriften von Caesar und Tacitus. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich das Bild dieser „fremden“ Völkerschaft durch die antike Ethnographie formte und welche politischen oder gesellschaftlichen Absichten hinter den jeweiligen Darstellungen der Autoren standen.

  • Analyse der Etymologie und Genese des Germanenbegriffs
  • Gegenüberstellung des cäsarischen und taciteischen Germanenbildes
  • Untersuchung antiker ethno-geographischer Topoi
  • Kritische Würdigung der Quellen unter Berücksichtigung archäologischer Erkenntnisse
  • Reflektion über die Fremdwahrnehmung und die Rolle der „Interpretatio Romana“

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Germanenexkurs

„Die Germanen haben ganz andere Bräuche“ 32, als die zuvor beschriebenen Kelten, meldet Caesar. Damit beginnt der längste Teil der Beschäftigung Caesars mit den Germanen im bello gallico; der sogenannte Germanenexkurs.

Zuerst vergleicht Caesar die Religion von Kelten und Germanen. Letztere haben keine Druiden wie die Kelten, legen weniger viel Wert auf Opferrituale und verehren nur die Götter die sie sehen, also Naturgottheiten wie Feuer, Sonne und Mond.33 Eine Schilderung welche die Germanen stark simplifiziert. Der nächste Teil von Caesars Ausführungen zu den Germanen betont deren Brutalität und Kampfeslust.

Ihr Leben soll nämlich ganz dem Kampf und der Jagd gewidmet sein. Sie streben schon in früher Kindheit danach, sich abzuhärten. So sehr, daß die Sitten der Germanen Enthaltsamkeit bis zum 20. Lebensjahr vorsehen und es als Schande gilt, sich vorher mit dem anderen Geschlecht zusammen zu tun. All das soll dazu dienen, die Jugend kriegstauglicher zu machen, so Caesar.34

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des antiken Germanenbegriffs ein und definiert das Ziel, die unterschiedlichen Darstellungen Caesars und Tacitus zu analysieren.

2. Caesars Germanenbegriff: Dieses Kapitel erläutert, wie Caesar den Rhein als ethnisch-geographische Grenze etabliert und die Germanen als kulturell eigenständige Gruppe von den Kelten abgrenzt.

3. Das cäsarische Germanenbild: Der Abschnitt analysiert anhand von Ariovist und dem Germanenexkurs das von Caesar konstruierte Bild der Germanen als primitives, kriegerisches Naturvolk.

4. Der Germanenbegriff des Tacitus: Hier wird untersucht, wie Tacitus auf Caesars Vorlagen aufbaut und den Begriff der „Eingeborenen“ zur Erklärung der germanischen Herkunft einführt.

5. Das Germanenbild des Tacitus: Dieses Kapitel vergleicht Aspekte wie Politik, Religion, das Bild der Frau und die Sittlichkeit, um die Nuancen und Unterschiede zur Darstellung Caesars herauszuarbeiten.

6. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass „die“ Germanen als einheitliche Gruppe eine römische Konstruktion sind und plädiert für eine kritische Neubewertung der Quellen.

Schlüsselwörter

Caesar, Tacitus, Germanen, Germanien, Ethnographie, Bellum Gallicum, Germania, Interpretatio Romana, Antike, Barbaren, Rhein, Stammesgesellschaft, Fremdwahrnehmung, Ariovist, Kulturgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Konstruktion des Germanenbegriffs und des Germanenbildes durch die antiken Autoren Caesar und Tacitus.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Themen sind die politische Organisation, Religion, das Frauenbild, die Sittlichkeit sowie die kriegerische Natur der beschriebenen Stämme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung der Germanendarstellung bei Caesar und Tacitus nachzuvollziehen und ihre Intentionen kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine quellenkritische Analyse, die mit dem Stand der Forschung und archäologischen Erkenntnissen kontrastiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des cäsarischen Germanenbildes (inklusive der Figur Ariovist) und das darauf aufbauende, aber differenziertere Bild bei Tacitus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird besonders durch Begriffe wie Interpretatio Romana, Ethnographie, Grenzziehung am Rhein und die Konstruktion von Feindbildern geprägt.

Wie bewertet der Autor Caesars Schilderung von „Einhörnern“ und Elchen?

Der Autor ordnet diese Beschreibungen als fiktive Topoi der antiken Ethnographie ein, die eher an die Fantasie des Lesers appellieren als an historische Fakten.

Welche Rolle spielt die „Sittenspiegeltheorie“ bei Tacitus?

Sie dient als Analyseinstrument, um zu zeigen, dass Tacitus die Germanen als ein unverdorbenes Naturvolk darstellt, um die römische Gesellschaft kritisch zu spiegeln.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Caesar, Tacitus und "die" Germanen
Untertitel
Der Germanenbegriff im alten Rom
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
2,0
Autor
Kevin Grossart (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V458897
ISBN (eBook)
9783668900745
ISBN (Buch)
9783668900752
Sprache
Deutsch
Schlagworte
caesar tacitus germanen germanenbegriff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin Grossart (Autor:in), 2013, Caesar, Tacitus und "die" Germanen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/458897
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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