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Sprachliche Veränderung im Lebensverlauf in der Obersächsischen Umgangssprache

Monophthongierung von mhd. /au/ zu [o:] und mhd. /ei/ zu [e:]

Titel: Sprachliche Veränderung im Lebensverlauf in der Obersächsischen Umgangssprache

Projektarbeit , 2015 , 16 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anna Stumpe (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Untersuchung befasst sich mit individueller Variation im Verlauf des Lebensalters des Raubtierpflegers Jörg Gräser anhand seines Auftretens in der MDR-Serie „Elefant, Tiger & Co." Genauer betrachtet sie die für die obersächsische Umgangssprache typischen Veränderungen im Vokalismus. Im Fokus stehen die Fragen: Welche Wörter mit den mhd. Diphthongen /au/ und /ei/ werden wie häufig monophthongisch realisiert? Gibt es eventuelle Ausnahmen bei dieser Art der Assimilation von Vokalen und wenn ja, wie lassen sich diese begründen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbemerkungen zur empirischen Untersuchung

2.1 Zur Datenbasis

2.2 Zur Gewährsperson Jörg G.

2.3 Zu methodischen Vorgehensweisen

3. Empirische Untersuchung

3.1 Monophthongierung von mhd. au zu [o:]

3.1.1 Adverb bzw. Partikel auch

3.1.2 Verb laufen und Nomen Augen, Baum

3.2 Monophthongierung von mhd. ei zu [e:]

3.2.1 Numeralien

3.2.2 klein als Adjektiv und Nomen

3.2.3 Verben meinen, wissen

3.3 Fazit

4. Kritik und Forschungsausblick

Zielsetzung und Themen der Untersuchung

Die Arbeit untersucht die individuelle sprachliche Variation im Lebenslauf des Zootierpflegers Jörg G. anhand ausgewählter Folgen der MDR-Sendung "Elefant, Tiger & Co.". Das primäre Ziel besteht darin, die Verwendung monophthongischer Realisierungen der mittelhochdeutschen Diphthonge /au/ und /ei/ zu analysieren, wobei erforscht wird, welche Wörter wie häufig in monophthongischer Form auftreten und ob bzw. warum es davon abweichende standardsprachliche Realisierungen gibt.

  • Analyse der Monophthongierung von /au/ zu [o:] im sächsischen Sprachgebrauch.
  • Untersuchung der Monophthongierung von /ei/ zu [e:] in verschiedenen Wortarten.
  • Erfassung der Verwendungshäufigkeit spezifischer Wörter in spontaner, mündlicher Rede.
  • Diskussion von Einflussfaktoren wie Konzentrationsgrad und Kommunikationssituation.
  • Reflektion über methodische Grenzen einer Panelstudie auf Basis begrenzter Daten.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Adverb bzw. Partikel auch

Das Wort, welches in der spontanen, mündlichen Rede der Gewährsperson am häufigsten Auftritt ist das Wort auch. In den 42 untersuchten Folgen ETC taucht es insgesamt 334 Mal auf.

Dabei jedoch ist auch nach seiner Wortart zu unterscheiden, denn von der Gewährsperson wird es sowohl als Adverb als auch als Partikel genutzt. Im Rahmen dieser Arbeit wurde bei der Auszählung jedoch keine Differenzierung von auch als Adverb und von auch als Partikel gemacht. Dies wäre in einem weiteren, diese Untersuchung vertiefendem Schritt von Interesse sowie auch für eine Untersuchung der Lexikologie der Gewährsperson. Bemerkenswert bleibt dennoch die Verwendungshäufigkeit des Wortes in der Sprache der Gewährsperson, sowohl auf den gesamten Korpus als auch auf einzelne Folgen bezogen. Mit dem Blick auf einzelne Folgen nämlich wird ersichtlich, dass die Verwendung des Wortes auch in den allermeisten Fällen sehr kurz aufeinander folgt. Mitunter verwendet die Gewährsperson auch alle zwei Sekunden:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der sächsischen Umgangssprache ein und erläutert die Grundlage der Untersuchung sowie die zentrale Fragestellung bezüglich der Vokalassimilation.

2. Vorbemerkungen zur empirischen Untersuchung: Hier werden die Datenbasis der TV-Serie "Elefant, Tiger & Co.", die Gewährsperson Jörg G. sowie die methodische Vorgehensweise bei der Auszählung und Sichtung des Materials dargelegt.

3. Empirische Untersuchung: Das Hauptkapitel präsentiert die Ergebnisse der Auszählung hinsichtlich der Monophthongierung von mhd. /au/ und /ei/ in Wörtern wie "auch", "laufen" oder "klein" und analysiert mögliche Ausnahmen.

4. Kritik und Forschungsausblick: Das abschließende Kapitel reflektiert kritisch über Datenlücken und methodische Defizite und zeigt Möglichkeiten für weiterführende, vertiefende Forschungsansätze auf.

Schlüsselwörter

Obersächsisch, Umgangssprache, Monophthongierung, Vokalismus, Assimilation, Sprachvariation, Jörg G., Elefant Tiger & Co., Panelstudie, Sprecheranalyse, Lautwandel, Lexikologie, spontane Rede.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die lautliche Variation in der Sprache eines sächsischen Zootierpflegers, speziell die monophthongische Realisierung mittelhochdeutscher Diphthonge in spontanen Äußerungen.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Im Zentrum stehen die Assimilation der Diphthonge /au/ und /ei/, die Verwendungshäufigkeit bestimmter Vokale im Obersächsischen und die Einbettung in den kommunikativen Kontext einer TV-Doku-Soap.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Auftreten monophthongischer Realisierungen bei der Gewährsperson zu quantifizieren und mögliche Erklärungen für vereinzelt auftretende standardsprachliche Abweichungen zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine Panelstudie, bei der 42 Folgen einer TV-Sendung gesichtet und die Verwendung spezifischer Wörter (z.B. "auch", "klein", "meinen") manuell ausgezählt und tabellarisch erfasst wurden.

Was deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Monophthongierung von mhd. /au/ zu [o:] sowie mhd. /ei/ zu [e:], inklusive der Auswertung von Frequenz und situativen Einflüssen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Obersächsisch, Monophthongierung, Sprachvariation, Vokalismus und die spezifische Analyse der Gewährsperson Jörg G.

Warum spielt die Person Jörg G. eine so wichtige Rolle?

Jörg G. dient als Gewährsperson, um an seinem spontanen Sprachgebrauch über einen längeren Zeitraum hinweg regionale sprachliche Merkmale des Obersächsischen nachzuweisen.

Welchen Stellenwert haben die "Ausnahmen" bei der Monophthongierung?

Die Ausnahmen sind deshalb relevant, weil sie darauf hindeuten könnten, dass Faktoren wie Sprachtempo, Konzentrationsgrad oder die spezifische Gesprächssituation die Wahl zwischen Dialekt und Standardsprache beeinflussen.

Welche methodischen Einschränkungen gibt es?

Die Arbeit ist aufgrund der begrenzten Datenbasis und der fehlenden vollständigen Transkription nicht repräsentativ und liefert daher primär Thesen statt allgemeingültiger Schlussfolgerungen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachliche Veränderung im Lebensverlauf in der Obersächsischen Umgangssprache
Untertitel
Monophthongierung von mhd. /au/ zu [o:] und mhd. /ei/ zu [e:]
Hochschule
Universität Leipzig  (Germanistik)
Veranstaltung
Sprachliche Veränderung im Lebenslauf
Note
3,0
Autor
Anna Stumpe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V458889
ISBN (eBook)
9783668876606
ISBN (Buch)
9783668876613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachwissenschaft Umgangssprache Monophtongierung Sächsisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Stumpe (Autor:in), 2015, Sprachliche Veränderung im Lebensverlauf in der Obersächsischen Umgangssprache, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/458889
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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