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Der Abessinienkrieg als Resultat des imperialistischen Drangs Italiens

Titel: Der Abessinienkrieg als Resultat des imperialistischen Drangs Italiens

Hausarbeit , 2013 , 22 Seiten , Note: 0,7

Autor:in: Lucius Müller (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Am 9. Mai 1936 um 21:45 Uhr verkündete Benito Mussolini auf dem Balkon des Palazzo Venezia: „Italien hat endlich ein eigenes Imperium!“ Dieser Zeitpunkt ist als der Höhepunkt von Mussolinis Karriere anzusehen. Doch jener für den Faschismus bedeutsamen Verkündigung ist ein entscheidendes historisches Ereignis vorangeschritten. Dieses war der Krieg zwischen Italien und Abessinien, welcher wiederum als das Ergebnis eines langfristigen imperialistischen Drangs zu verstehen ist. Diese Gesichtspunkte vor Augen, bildet die Frage, nach einer feststellbaren Kontinuität im imperialistischen Expansionismus Italiens, den Kern dieser Hausarbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erste Kriegsvorbereitungen unter Mussolini

3. Der imperialistische Drang

3. 1 Nationalgeschichtliche Ursachen

3.2 Einfluss durch Benito Mussolini

3.3 Imperialismusbegriff im Faschismus

4. Die Jahre vor dem Krieg 1930-1935

4.1 Zuspitzung der Kolonialfrage

4.2 Folgen des Grenzzwischenfalls Ual-Ual

4.3 Maßnahmen gegen Deutschland

5. Politische Verhandlungen

5.1 Verhandlungen mit Frankreich

5.2 Verhandlungen mit Großbritannien

6. Kriegsausbruch und Sieg über Adua

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage nach einer expansiven Kontinuität in der italienischen Außenpolitik, indem sie den Abessinienkrieg als Ergebnis eines langfristigen imperialistischen Strebens Mussolinis analysiert. Ziel ist es, die ideologischen, machtpolitischen und strategischen Faktoren aufzuzeigen, die Italien trotz außenpolitischer Spannungen und Abhängigkeiten in diesen Konflikt führten.

  • Historische Kontinuität italienischer Expansionsbestrebungen seit der Staatsgründung.
  • Die Rolle der faschistischen Ideologie und Mussolinis Machtanspruch für das "dritte Rom".
  • Diplomatische Strategien zur Absicherung des Krieges gegenüber europäischen Mächten.
  • Der Zusammenhang zwischen nationaler Demütigung (Adua 1896) und faschistischer Propaganda.
  • Die Auswirkungen der internationalen Sicherheitslage und die Rolle Deutschlands.

Auszug aus dem Buch

3.3 Imperialismusbegriff im Faschismus

Nachdem wir nun das Aufkommen des imperialistischen Drangs in Italien untersucht haben, ist es in diesem Zusammenhang wichtig sich die damalige Auslegung des Imperialismusbegriffs zu vergegenwärtigen.

Zu diesem Punkt liefert uns ein italienischer Zeitungsartikel aus dem Jahre 1930, mit Titel „II nostro imperialismo“, zu deutsch „Unser Imperialismus“, ein interessantes Beispiel: „Der Imperialismus ist eine natürliche Erscheinung wie jede andere, die in der Pflanzen - oder Tierwelt, in der Chemie, in der Physik oder in der Astronomie vorkommt. Es ist absurd, ein Gleichgewicht zwischen den Nationen zu postulieren, zumal der Mensch von Natur aus von den unerbittlichen Gesetzen der geografischen, ethnischen und ökonomischen Unausgewogenheit geprägt ist. Eine Menschenmasse, die in einem vom Meer entfernten Gebiet siedelt, strebt nach demselben physikalischen Gebot wie das fließende Wasser zur See.“

Es tritt hier ganz deutlich die Ansicht zutage, dass der Imperialismus als ein von der Natur gegebenes Phänomen verstanden wird, dem es zu Folge zu leisten gilt. Das imperialistische Streben wird somit als unanfechtbare Naturgegebenheit legitimiert, und die Bemühung um ein Gleichgewicht zwischen den Nationen ad absurdum geführt. Dieses zur damaligen Zeit verbreitete Verständnis von Imperialismus, spiegelt die Haltung wieder, unter der Mussolini seine Expansionspläne für das Königreich Italien realisieren konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema und die zentrale Forschungsfrage nach der Kontinuität des italienischen imperialistischen Expansionismus von 1922 bis zum Abessinienkrieg.

2. Erste Kriegsvorbereitungen unter Mussolini: Analyse der frühen strategischen Planung und der Konsolidierung der Macht Mussolinis, um notwendige Rückhalte für künftige militärische Interventionen zu schaffen.

3. Der imperialistische Drang: Untersuchung der historischen Ursachen, des Einflusses der Person Mussolini sowie des faschistischen Weltbildes hinsichtlich imperialer Expansion.

4. Die Jahre vor dem Krieg 1930-1935: Darstellung der verschärften internationalen Kolonialfrage, des Grenzzwischenfalls von Ual-Ual und der Versuche, Deutschland politisch zu neutralisieren.

5. Politische Verhandlungen: Analyse der diplomatischen Gespräche mit Frankreich und Großbritannien, die Italien letztlich freie Hand für den Angriff auf Abessinien ermöglichten.

6. Kriegsausbruch und Sieg über Adua: Schilderung der Truppenverlegungen, des eigentlichen Kriegsbeginns und der symbolischen Bedeutung des Sieges bei Adua für die faschistische Propaganda.

7. Fazit: Zusammenfassende Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich der Frage einer expansiven Kontinuität in der italienischen Geschichte.

Schlüsselwörter

Italien, Abessinienkrieg, Benito Mussolini, Faschismus, Imperialismus, Expansionismus, Kolonialismus, Adua, Völkerbund, Stresa-Front, Nationalehre, Aufrüstung, Außenpolitik, Diplomatie, Machtpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Ursachen und den Verlauf des Abessinienkrieges im Kontext des italienischen Imperialismus unter der Führung Benito Mussolinis.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Kontinuität imperialer Bestrebungen Italiens, die Rolle der faschistischen Staatsideologie sowie die diplomatischen Verhandlungen mit europäischen Großmächten vor Kriegsausbruch.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach einer feststellbaren Kontinuität im imperialistischen Expansionismus Italiens und analysiert, wie diese durch historische Faktoren und strategische Entscheidungen Mussolinis geprägt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, die sich auf italienische, deutsche, französische und englische Fachliteratur sowie zeitgenössische Quellen stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die frühen Kriegsvorbereitungen, die ideologischen Hintergründe, die Zuspitzung der Kolonialkrise zwischen 1930 und 1935, diplomatische Verhandlungen sowie den eigentlichen Kriegsverlauf inklusive der propagandistischen Aufarbeitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Imperialismus, Faschismus, Expansionismus, Mussolinis Außenpolitik und die historischen Versuche der italienischen Kolonisation in Afrika.

Warum war die Schlacht von Adua für das faschistische Italien so bedeutend?

Sie galt als Symbol einer nationalen Demütigung Italiens von 1896, deren Tilgung Mussolini zur Festigung der eigenen Macht und zur propagandistischen Legitimation seines Krieges nutzte.

Welche Rolle spielte Deutschland für Mussolinis Pläne in Abessinien?

Die Bedrohung durch das nationalsozialistische Deutschland zwang Mussolini zu diplomatischen Manövern, während Frankreich und Großbritannien aus Sorge vor einem Erstarken Hitlers Italien mehr Spielraum bei der Eroberung Abessiniens gewährten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Abessinienkrieg als Resultat des imperialistischen Drangs Italiens
Hochschule
Universität Kassel
Note
0,7
Autor
Lucius Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V458081
ISBN (eBook)
9783668876705
ISBN (Buch)
9783668876712
Sprache
Deutsch
Schlagworte
abessinienkrieg resultat drangs italiens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lucius Müller (Autor:in), 2013, Der Abessinienkrieg als Resultat des imperialistischen Drangs Italiens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/458081
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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