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Typisch Deutsch – typisch Japanisch? Eine Befragung von deutschen und japanischen Studierenden

Die Kulturdimensionen nach Edward T. Hall, Geert Hofstede, Charles Hampden-Turner und Fons Trompenaars

Titel: Typisch Deutsch – typisch Japanisch? Eine Befragung von deutschen und japanischen Studierenden

Hausarbeit , 2014 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefanie Schmude (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit aus dem Bereich der Interkulturellen Kommunikation analysiert und interpretiert die Ergebnisse einer Fragebogenaktion unter deutschen und japanischen. Der Fragebogen ist von Sonja Vandermeeren anhand der Kulturdimensionen und Stereotype von Hofstede, Trompenaars und Hall entwickelt worden. Die relativ große Zahl der Fragen ist für Studierende zumutbar, bei anderen Befragten hätte der Fragebogen deutlich kürzer ausfallen müssen. Um signifikante Unterschiede zu ermitteln, ist der Chi-Quadrat-Test im Programm SPSS zur Anwendung gekommen.

Es gibt viele Versuche einer Definition von Kultur. Kultur kann als all das vom Menschen Geschaffene, also nicht natürlich Vorkommende verstanden werden. Kultur kann auch mit der Hochkultur identifiziert werden, mit Kunst, Religion und Wissenschaft. Auf einer anderen Ebene gehört zur Kultur nicht nur Materielles, sondern auch die Weise, wie Menschen denken. Kultur wird tradiert, sie wird erlernt, nicht vererbt.

Gert Hofstede definiert Kultur als „die kollektive Programmierung des Geistes, die die Mitglieder einer Gruppe oder Kategorie von Menschen von einer anderen unterscheidet.“ Charles Hampdon-Turner und Fons Trompenaars definieren Kultur als Art und Weise, wie eine Gruppe von Menschen Probleme löst. Kulturen sind wandelbar, entweder durch intrakulturelle Veränderungen oder durch Einflüsse von außen. Dazu gehört zum Beispiel die Übernahme fremdkultureller Charakteristika wie Yoga oder Sprache, wobei die Adaption in der Regel nicht vollständig geschieht, sondern von der eigenen Umwelt angepasst wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problem

1.1. Kulturdimensionen nach Hall

1.2. Kulturdimensionen nach Hofstede

1.3. Kulturdimensionen nach Hampden-Turner und Trompenaars

1.4. Probleme bei der Bestimmung von Kulturdimensionen

2. Methode

3. Ergebnisse

3.1. Ergebnisse der ersten Fragebatterie

3.2. Ergebnisse der zweiten Fragebatterie

3.3. Ergebnisse der dritten Fragebatterie

3.4. Ergebnisse der vierten Fragebatterie

4. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung und Forschungsfokus

Diese Arbeit untersucht auf Basis einer empirischen Fragebogenbefragung die kulturellen Unterschiede zwischen deutschen und japanischen Studierenden. Dabei werden spezifische Verhaltensweisen und Einstellungen vor dem Hintergrund anerkannter Kulturdimensionen analysiert, um zu verstehen, wie kulturell geprägte Wertesysteme die Kommunikation und Zusammenarbeit in einem interkulturellen Kontext beeinflussen.

  • Anwendung der Kulturdimensionen nach Hall, Hofstede, Hampden-Turner und Trompenaars auf studentische Stichproben.
  • Empirische Analyse von Unterschieden in Machtdistanz, Diffusität und Kontextorientierung.
  • Vergleich von Einstellungen zu Arbeitsweisen, Führung und zwischenmenschlicher Kommunikation.
  • Methodische Reflexion zur statistischen Signifikanz von Kulturunterschieden.
  • Kritische Diskussion der Konzepte von Nationalstolz und Erfolgsorientierung im interkulturellen Vergleich.

Auszug aus dem Buch

1.1. Kulturdimensionen nach Hall

Edward T. Hall hat elementare Kulturdimensionen identifiziert. Er grenzt „High-Context“-Kommunikation und „Low-Context“-Kommunikation voneinander ab. (Layes 2005, 64) Implizite und indirekte Kommunikation ist kontextreich, es muss sozusagen zwischen den Zeilen gelesen werden. (Furrer-Küttel/Treichel 2011, 243) Dagegen ist explizite und direkte Kommunikation kontextarm, die Aussagen stehen für sich selbst. Deutsche gelten als direkt und explizit. Positiv ist daran, dass dieses ehrlich wirkt, negativ dagegen ist, dass dieses auch als unhöflich und langatmig wahrgenommen werden kann. (Schroll-Machl 2007, 189) In interkulturellen Verhandlungen können durch unterschiedliche Kontextbezüge große Missverständnisse entstehen, z. B. wenn man nicht klar erkennen kann, ob der Angehörige der anderen Kultur verärgert ist oder nur blufft. (Hall 1959, 139)

Zeitverständnis ist nach Hall entweder auf „Polychronie“ oder „Monochronie“ ausgerichtet. Eine Kultur ist monochron orientiert, wenn eins nach dem anderen erledigt wird. Zeit gilt als kostbares Gut und wird als gradlinig verlaufend betrachtet. Sie wird als naturgegeben betrachtet, der Mensch ist von ihr umgeben und kann ihr nicht entkommen. (Hall 1959, 6) Typisch dafür ist eine sequentielle Aufgabenerledigung und das Wertlegen auf Pünktlichkeit. (Furrer-Küttel/Treichel 2011, 241) „Not only do we Americans segment and schedule time, but we look ahead and are oriented almost entirely toward the future. […] Time with us is handled much like a material; we earn it, spend it, save it, waste it.“ (Hall 1959, 7) Für eine polychrone Orientierung ist das Multi-Tasking, die parallele Aufgabenerledigung typisch. Zeit wird als Ereigniszeit und als ausreichend vorhanden wahrgenommen und der Umgang damit ist großzügig. (Furrer-Küttel/Treichel 2011, 241) Natürlich sind das rein monochrone oder das rein polychrone Zeitverständnis zwei extreme Punkte, zwischen denen sich alle Kulturen einordnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problem: Einführung in den Kulturbegriff sowie Vorstellung der theoretischen Grundlagen von Kulturdimensionen renommierter Forscher.

2. Methode: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe sowie der methodischen Vorgehensweise zur statistischen Auswertung mittels Chi-Quadrat-Tests.

3. Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der empirischen Befunde aus den vier Fragebatterien, die signifikante Differenzen zwischen den Nationalitäten aufzeigen.

4. Diskussion und Ausblick: Interpretation der statistischen Ergebnisse im Kontext der theoretischen Modelle und kritische Auseinandersetzung mit den Limitationen der Studie.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Kulturdimensionen, Deutschland, Japan, Machtdistanz, High-Context, Low-Context, Diffusität, Zeitverständnis, Fragebogen, empirische Sozialforschung, Interkulturelles Management, Kulturstandards, Statistik, Chi-Quadrat-Test

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem statistischen Auswertungsbericht über eine Fragebogenbefragung, die kulturelle Unterschiede zwischen Studierenden aus Deutschland und Japan analysiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Anwendung von Kulturdimensionen, der Vergleich von Kommunikationsstilen, das Zeitverständnis sowie Einstellungen zu Hierarchie, Erfolg und Arbeitsweisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis empirischer Daten zu prüfen, wie sich japanische und deutsche Studierende hinsichtlich definierter Kulturdimensionen unterscheiden und welche Rückschlüsse daraus auf ihr Handeln gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine quantitative Inhaltsanalyse von Fragebogendaten durchgeführt, wobei signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen mithilfe des Chi-Quadrat-Tests im Programm SPSS ermittelt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Kulturdimensionen nach Hall, Hofstede, Hampden-Turner und Trompenaars vorgestellt und anschließend die Ergebnisse der vier Fragebatterien detailliert analysiert und grafisch dargestellt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Interkulturelle Kommunikation, Kulturdimensionen, empirische Untersuchung, Machtdistanz, Diffusität und Kontextorientierung.

Warum wurde in der japanischen Version auf die Abfrage der Nationalität verzichtet?

Die Frage nach der Nationalität wurde gestrichen, da sie im japanischen Kontext aufgrund der dort lebenden koreanischen Minderheit als potenziell anstößig empfunden werden könnte.

Wie lässt sich die Diskrepanz bei den Ergebnissen zum Zeitverständnis erklären?

Die Autorin deutet die unerwartete Tendenz zur Polychronie bei den Deutschen nicht als echtes monochrones Defizit, sondern als Ausdruck des Kulturstandards „Wertschätzung von Strukturen und Regeln“, kombiniert mit einer modernen Leistungsgesellschaft, in der Multi-Tasking als erstrebenswert gilt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Typisch Deutsch – typisch Japanisch? Eine Befragung von deutschen und japanischen Studierenden
Untertitel
Die Kulturdimensionen nach Edward T. Hall, Geert Hofstede, Charles Hampden-Turner und Fons Trompenaars
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Germanistisches Seminar)
Veranstaltung
Interkulturelle Kompetenz
Note
1,7
Autor
Stefanie Schmude (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V456893
ISBN (eBook)
9783668902466
ISBN (Buch)
9783668902473
Sprache
Deutsch
Schlagworte
typisch deutsch japanisch eine befragung studierenden kulturdimensionen edward hall geert hofstede charles hampden-turner fons trompenaars
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Schmude (Autor:in), 2014, Typisch Deutsch – typisch Japanisch? Eine Befragung von deutschen und japanischen Studierenden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/456893
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Leseprobe aus  26  Seiten
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