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Inwiefern unterscheidet sich die Darstellung der Frauen im Vergleich zu den Männern im Sport?

Untersuchung von Literaturen in Bezug auf Medien

Title: Inwiefern unterscheidet sich die Darstellung der Frauen im Vergleich zu den Männern im Sport?

Seminar Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Salih Kocatürk (Author)

Sport - Sport Sociology

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Summary Excerpt Details

Die Seminararbeit wird sich auf eine Untersuchung der Literatur hinsichtlich der Unterschiede bei Frauen und Männern in der Öffentlichkeit im Sport beziehen. Die Auseinandersetzung mit den thematischen Schwerpunkten der Unterschiede bei Frauen und Männern im Sport in den Medien ist insofern wichtig, da es ein wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft ist, da aktuell immer noch zum Beispiel darüber debattiert wird, weshalb der Frauenfußball nicht so viel Anerkennung bzw. Akzeptanz von der Gesellschaft erhält wie bei dem Männerfußball. Obwohl der Frauenfußball auch im Fernsehen ausgestrahlt wird, ist es in vielen Fällen so, dass beispielsweise die Einschaltquoten trotzdem sehr gering, im Vergleich zum Männerfußball, sind.

Warum ist das so? Wie präsentieren Medien – sprich Zeitungen, Nachrichten, Radio etc. - den Frauenfußball bzw. den Männerfußball? Ist die Leistung, die die Frauen an den Tag legen geringer und ist deshalb das Interesse nicht so hoch? Ist Sport eine reine Männersache und sollten sich Frauen deswegen eher zurückhalten? Die Sportberichterstattung, sei es in der Zeitung, im Radio oder in den sozialen Netzwerken, ist ein fester Bestandteil vieler Bürgerinnen und Bürger und vor allem deswegen ist es von besonderer Relevanz. Im Laufe der Zeit haben sich die Medien so weit entwickelt, dass es eine Vielzahl von Inhaltsanalysen gibt bzw. dass diese auch in Betracht gezogen werden. In dieser Seminararbeit wurde bewusst dieses Thema ausgewählt, da dieses Thema vor allem sehr aktuell und interessant ist. Viele Leserinnen und Leser interessieren sich dafür und deswegen habe ich mich bei dieser Seminararbeit dazu entschieden das Thema zu wählen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die allgemeine Betrachtung der Frau in der Gesellschaft bzw. in den Medien

3. Personenbeschreibung in Frauen- und Männersportberichten

3.1 Anredeformen bei den Zeitungen Bild, Fr, Waz und die Welt

3.2 Das Alter

3.3 Das Aussehen

4. Sprache und Inhalte der Sportberichterstattung im Fernsehen und Zeitungen – eine Analyse

5. Beispiel Olympia Sportberichterstattung

5.1 Die Olympischen Sommerspiele 1928 in Amsterdam

5.2 Die Olympischen Spiele 1972 in München

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und Analyse von Unterschieden in der medialen Darstellung von Sportlerinnen im Vergleich zu Sportlern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Geschlechterrollen in der Sportberichterstattung konstruiert werden und welche sprachlichen sowie inhaltlichen Differenzen dabei zum Tragen kommen.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Medien und Gesellschaft
  • Untersuchung von Personenbeschreibungen (Anrede, Alter, Aussehen)
  • Sprachliche Analyse der Sportberichterstattung (Sportsprache, Rhetorik)
  • Historischer Vergleich anhand von Olympischen Sommerspielen
  • Medialer Einfluss auf die Wahrnehmung von Hochleistungssport

Auszug aus dem Buch

3.3 Das Aussehen

Genauso wie das Alter spielt auch das Aussehen eine wichtige Rolle in Sportberichterstattung in der heutigen Zeit. So lässt sich in dem Werk von Klein wiederfinden, dass unter anderem Angaben zum Aussehen bei Sportlerinnen signifikant häufiger durchgeführt werden als bei Sportlern und das in allen Zeitungen, bis auf die Zeitung Waz. Auch hierbei rückt die Tageszeitung Bild in den Vordergrund. Zu mehr als die Hälfte gibt es eine Personenbeschreibung zum Aussehen bei Frauen mit 56,2 Prozent. Im Männersport liegt der Wert lediglich nur bei 18,6 Prozent. 11

Im weiteren Verlauf nun ist auch wichtig zu wissen, wie denn die Personenbeschreibung bei Männern und Frauen aussieht. Auch hierzu gibt Klein genaue Informationen und sagt, dass Sportler oft mit der Körpergröße und dem Körpergewicht beschrieben werden. Auf der anderen Seite werden die Sportlerinnen – neben Körpergröße und Körpergewicht – auch mit dem Körper in seiner gesamten Erscheinungsform beschrieben. Es geht außerdem darum, dass eine Angabe von Haarlänge, Haarfarbe aber auch erfolgt eine Beschreibung zu Frisur. 12

Wenn man sich Frauensportartikel genauer betrachtet, so lässt sich feststellen, dass auch detailliertere Beschreibungen, wie Gesichtskonturen, Augen, Augenfarbe und Nasenprofil, wiederzufinden sind. Zwei Beispiele aus der Waz führt Klein wie folgt auf: „Carmen Rischer, 41 Kilogramm leicht, hundertdreiundfünfzigeinhalb Zentimeter klein, und in den letzten vier Jahren höchstens um einen Zentimeter gewachsen, hat eine Phase hinter sich …“ oder „Trotz risikolosen Übungen kam die augenscheinlich übergewichtige Gymnasiastin zweimal auf 9,60 Punkte und führt mit 19,20 vor ihrer Landsmännin Elena Thomas. 13

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Interesse an der Thematik der geschlechtsspezifischen Unterschiede im Sportjournalismus und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Die allgemeine Betrachtung der Frau in der Gesellschaft bzw. in den Medien: Dieses Kapitel erläutert die gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen und wie das Frauenbild durch Medien und soziale Konstruktionen geprägt wurde.

3. Personenbeschreibung in Frauen- und Männersportberichten: Es wird analysiert, mit welchen Kriterien – wie Anredeformen, Alter und äußeres Erscheinungsbild – Männer und Frauen in Sportberichten beschrieben werden.

4. Sprache und Inhalte der Sportberichterstattung im Fernsehen und Zeitungen – eine Analyse: Dieses Kapitel untersucht die spezifische Sportsprache, den Einsatz von Hyperbolik und die journalistische Fokussierung auf Spitzensportarten.

5. Beispiel Olympia Sportberichterstattung: Anhand der Spiele von 1928 und 1972 wird der Wandel der Berichterstattung über Frauen im internationalen Hochleistungssport aufgezeigt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass signifikante Unterschiede in der sprachlichen Darstellung und der medialen Gewichtung von Männern und Frauen bestehen.

Schlüsselwörter

Sportberichterstattung, Frauensport, Männerrealität, Medienanalyse, Inhaltsanalyse, Geschlechterunterschiede, Personenbeschreibung, Olympische Spiele, Sportsprache, gesellschaftliche Rollenbilder, journalistische Stilmittel, Sexismus, Sportjournalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede in der medialen Darstellung von Frauen und Männern im Sport, insbesondere im Hinblick auf sprachliche und inhaltliche Kriterien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Personenbeschreibung (Anrede, Alter, Aussehen), die spezifische "Sportsprache" und den historischen Wandel der Berichterstattung bei Olympischen Spielen.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Medien durch ihre Berichterstattung bestimmte Geschlechterrollen im Sport konstruieren und welche Diskrepanzen zwischen der Präsentation von Sportlerinnen und Sportlern bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von Inhaltsanalysen, die in verschiedenen Medien (Print, TV) durchgeführt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die gesellschaftliche Stellung der Frau, spezifische Parameter der Personenbeschreibung in Zeitungen sowie historische Beispiele aus den Olympischen Spielen detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sportberichterstattung, Geschlechterunterschiede, Medienanalyse, Inhaltsanalyse und gesellschaftliche Rollenbilder.

Wie unterscheidet sich die Anrede von Frauen in der "Bild"-Zeitung im Vergleich zu anderen Zeitungen?

Die Arbeit stellt fest, dass die "Bild"-Zeitung bei Frauen deutlich häufiger nur den Vornamen verwendet, während bei Männern eher Vor- und Zunamen oder Nachnamen genannt werden.

Welche Rolle spielt die "Sportsprache" laut der Arbeit?

Die sogenannte Sportsprache wird als Sondersprache beschrieben, die oft militärische Vokabeln, Superlative und eine Schwarz-Weiß-Malerei nutzt, um besondere Effekte beim Leser zu erzeugen.

Wie veränderte sich die Berichterstattung über Sportlerinnen bei Olympia zwischen 1928 und 1972?

Während die Berichterstattung 1928 weitestgehend negativ geprägt war und sogar Forderungen nach Ausschluss enthielt, zeigte sich 1972 eine größere Offenheit, wenngleich weiterhin ablehnende Haltungen gegenüber "harten" Sportarten bei Frauen existierten.

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Details

Title
Inwiefern unterscheidet sich die Darstellung der Frauen im Vergleich zu den Männern im Sport?
Subtitle
Untersuchung von Literaturen in Bezug auf Medien
College
University of Münster  (Sportwissenschaften)
Course
Soziale Prozesse
Grade
2,0
Author
Salih Kocatürk (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V455718
ISBN (eBook)
9783668885073
ISBN (Book)
9783668885080
Language
German
Tags
Sport Vielfalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Salih Kocatürk (Author), 2018, Inwiefern unterscheidet sich die Darstellung der Frauen im Vergleich zu den Männern im Sport?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/455718
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