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Sind die Spendenaktionen nur ein Tausch von Hilfe und Anerkennung?

Titel: Sind die Spendenaktionen nur ein Tausch von Hilfe und Anerkennung?

Essay , 2012 , 5 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Geschichte des Spendens ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. ,,Dass Hilfebedürftigen, die sich selbst nicht helfen können durch materielle Gaben geholfen werden soll, steht bereits im Alten Testament, und wurde vom Neuen Testament, dem
Kora und der Thora übernommen“ (http://reset.to/knowledge/die-geschichte-desspendens: Zugriff:16.12.12).
Eine Spende ist per Definition ohne Gegenleistung verbunden. Man kann auf keinem Fall behaupten, dass ein egoistischer Gedanke hinter jeder Spende steckt,weil das wohl bei jedem Menschen anders ist.

Die Aufgabe des vorliegenden Essays ist es mithilfe von einer Darstellung ausgewählter Kernaussagen von bestimmten Autoren die Spenden als eine Art soziales Handeln in einer bestimmten Situation zu betrachten und festzustellen, ob diese Aktionen nur als eine Möglichkeit gesehen werden, durch die einen Austausch von Hilfe und soziale Anerkennung stattfindet. Die Gegenthese, die mit größerer Wahrscheinlichkeit am Ende des Essays bewiesen wird, präsentiert die Spendenaktionen als eine Form sozialer Ordnung, die auf Tradition und Normen basiert. Da man von keinen klar definierten Motive des Spendens ausgehen könnte, wird die Analyse auf eine bestimmte Situation beschränkt, bei der die Interaktionspartner als eine Firma, die materielle Ressourcen einer Spendenorganisation spendet, präsentiert werden.

Im ersten Teil wird einen Überblick auf das Weberianische soziales Handeln geschaffen, wobei es auf einen der Typen von sozialem Handeln betont wird. Danach wird die Argumentation mit der Idee des ‚, homo economicus‘‘ (der Mensch als ein
Nutzenmaximierer) erweitert und zum Schluss folgt eine kurze Betrachtung auf die Konsequenzen, die sich nach der Analyse ergeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse des Spendenverhaltens im Kontext soziologischer Theorien

2.1 Max Weber und das soziale Handeln

2.2 Religion als Erklärungsansatz

2.3 Die Theorie der rationalen Wahl

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Essays ist es, das Phänomen des Spendens auf Basis soziologischer Theorien zu analysieren und zu prüfen, ob es sich dabei lediglich um einen Tausch von Hilfe gegen soziale Anerkennung handelt oder ob andere normative Strukturen zugrunde liegen.

  • Soziologische Klassifizierung von Spenden als soziales Handeln
  • Gegenüberstellung von wertrationalem und zweckrationalem Handeln
  • Analyse des Spendens durch die Perspektive der Theorie der rationalen Wahl
  • Diskussion von Religion und moralischen Leitbildern als Handlungsorientierung
  • Betrachtung von Spenden in Unternehmenskontexten und bei kollektiven Akteuren

Auszug aus dem Buch

Die Theorie der rationalen Wahl

Einer der häufigst angewendeten Ansätze zur Erklärung von sozialen Handeln ist die Theorie der rationalen Wahl. In ihrem Kern stehen das Individuum und seine Wahlhandlungen, die immer einem Kosten-Nutzen-Kalkül entspechen- es wird von den Individuen vor allem angestrebt, ihren eigenen Nutzen zu maximieren. Die Menschen werden als rational handelnde, nutzenorientierte Akteure gesehen und stellen den Kern des methodologischen Individualismus zusammen. Man könnte davon ausgehen, dass die Firma jedes Jahr zu demselben Jahrespunkt Geld spendet, da sie damit eine bestimmte Position in der Gesellschaft annehmen möchte, nämmlich als gut angesehen zu erscheinen. Es findet einen Tausch von Hilfe gegen soziale Anerkennung statt, der ,, führt meist zu Stabilität und weiterer Interaktion‘‘ (Homans, George C. (1968): Tausch bei Menschen: Aussagen. In Homans, George C. (1968): Elementarformen sozialen Verhaltens. Opladen: Westdeuscher Verlag, S.49). Soziales Handeln beruht nach der Auffassung von Homans auf bestimmte Gesetzmäßigkeiten- er betrachtet das soziale Handeln von Individuen als Austauschprozess, bei dem die Handelnden durch ihre Interaktionen wechselseitig Belohnungen austauschen und Sanktionen vermeiden wollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Spenden als soziales Phänomen und umreißt die Forschungsfrage, ob Spenden als reiner Austausch von Hilfe gegen Anerkennung oder als normbasiertes soziales Handeln zu verstehen sind.

2. Analyse des Spendenverhaltens im Kontext soziologischer Theorien: Dieses Kapitel untersucht verschiedene soziologische Erklärungsansätze für das Spenden, angefangen bei Webers Handlungsbegriff über religiöse Motive bis hin zur Theorie der rationalen Wahl.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Motivation für Spenden hochgradig subjektiv ist und eine vielfältige, schwer zu verallgemeinernde Natur sozialen Handelns widerspiegelt.

Schlüsselwörter

Spenden, soziales Handeln, Max Weber, rationale Wahl, Kosten-Nutzen-Kalkül, soziale Anerkennung, Reziprozität, wertrationales Handeln, zweckrationales Handeln, methodologischer Individualismus, Austauschprozess, altruistische Handlungen, Gesinnungsethik, Unternehmensspenden, soziale Ordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht soziologische Perspektiven auf das Phänomen des Spendens, um zu klären, welche Motive hinter diesem Handeln stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Typologien sozialen Handelns nach Max Weber, die Theorie der rationalen Wahl und die Rolle von Normen und Religion bei altruistischen Handlungen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Text?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung, ob Spenden zwingend als egoistischer Tauschprozess für soziales Kapital zu interpretieren sind oder ob alternative Handlungsmotivationen existieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis soziologischer Klassiker wie Max Weber sowie ökonomisch orientierter Ansätze wie der Tauschtheorie (George C. Homans) durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Handlungsweisen bei Weber, die Prüfung religiöser Handlungsanweisungen und die Anwendung der Theorie der rationalen Wahl auf das Spendenverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie soziales Handeln, rationale Wahl, Tauschprozess, Anerkennung und Nutzenmaximierung geprägt.

Wie unterscheidet der Autor wertrationales und zweckrationales Handeln beim Spenden?

Wertrationales Handeln orientiert sich an Überzeugungen und Normen (Gesinnungsethik), während zweckrationales Handeln zielgerichtet erfolgt, beispielsweise um durch Spenden PR-Effekte oder soziale Positionierung zu erzielen.

Warum wird im Essay eine Firma als Interaktionspartner gewählt?

Die Wahl einer Firma ermöglicht eine Analyse unter der Annahme klar definierter Interessen, was die Anwendung des "homo economicus"-Modells in der Argumentation erleichtert.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Motivationslage?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass keine allgemeingültige Antwort existiert, da Motive für Handlungen subjektiv sind und Spenden ein komplexes, von vielfältigen Quellen gespeistes soziales Handeln darstellen.

Welche Rolle spielt die Theorie von Blau in der Diskussion?

Peter Blau wird angeführt, um zu ergänzen, dass nicht nur Individuen, sondern auch Gruppen und Kollektive wie Firmen fest in soziale Austauschprozesse eingebunden sind.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sind die Spendenaktionen nur ein Tausch von Hilfe und Anerkennung?
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
5
Katalognummer
V455461
ISBN (eBook)
9783668866461
ISBN (Buch)
9783668866478
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sind spendenaktionen tausch hilfe anerkennung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2012, Sind die Spendenaktionen nur ein Tausch von Hilfe und Anerkennung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/455461
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Leseprobe aus  5  Seiten
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