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Die Entwicklung der Synonymik im 17. und 18. Jahrhundert

Titel: Die Entwicklung der Synonymik im 17. und 18. Jahrhundert

Hausarbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Silvana Borchardt (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Synonymenbegriffs im 17. und 18.Jahrhundert. Synonyme finden seit jeher ein reges Interesse in der Sprachwissenschaft und auch heute stellen sie ein unausgeschöpftes Thema dar. Zunächst bietet die Arbeit einen kurzen Einblick in die Ursprünge und somit auch die Anfänge der Synonymik, die in der griechischen Antike zu datieren sind und dem Sophisten Prodikos von Keos zugesprochen werden. Die eigentliche Debatte um den Synonymenbegriff begann im 17.Jahrhundert in Frankreich, wobei viele Sprachtheoretiker sich in ihren Arbeiten den Synonymen mit ihrer Differenzierung und der richtigen Verwendung gewidmet haben. Im weiteren Verlauf beschäftigte man sich vor allem auch mit dem kontrastiven Vergleich der Sprachen und ihren Synonymen, mit der zentralen Fragestellung nach der unterschiedlichen Quantität bedeutungsähnlicher Wörter in verschiedenen Sprachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Ursprung der Synonymik

3. Die Entwicklung des Synonymie-Begriffs im 17. Jahrhundert

3.1. Claude Favre de Vaugelas

3.2. La Logique de Port-Royal

4. Der Synonymie-Begriff im 18. Jahrhundert

4.1. Gabriel Girard

4.1.1. „Discours préliminaire”

4.1.2. Die Synonymik bei Girard

4.2. Pierre Joseph Roubaud

5. Synonymik in Deutschland

5.1. Johann August Eberhard

6. Die spanische Synonymik im 18. Jahrhundert

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Synonymiebegriffs und der damit verbundenen theoretischen Debatten während des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei der Fokus auf dem Übergang von der bloßen Wortwahl zur systematischen Bedeutungsdifferenzierung liegt.

  • Ursprünge der Synonymik in der griechischen Antike
  • Der Diskurs um Synonymie im 17. Jahrhundert und der Einfluss der Remarqueurs
  • Systematisierungsversuche durch Gabriel Girard und Pierre Joseph Roubaud
  • Kontrastive Ansätze der Synonymik in Deutschland und Spanien

Auszug aus dem Buch

4.1. Gabriel Girard

Mit Gabriel Girard (1671-1747), der auch von vielen Sprachtheoretikern und Wissenschaftlern als „premier synonymiste” bezeichnet wird, erreicht die Diskussion um die Synonymie historisch gesehen auch erstmals internationale Reichweite, immerhin wurde sein Werk auch mehrfach außerhalb Europas veröffentlicht und verschaffte ihm folglich einen unvorhersehbaren Erfolg. La justesse de la langue françoise, ou les différentes significations des mots qui passent pour synonymes wurde erstmals 1718 publiziert und hatte primär zunächst ein erzieherisches Ziel im Sinn, „nämlich das der angenehmen und treffenden Konversation”.

Unter dem Einfluss des damaligen Perfektionsgedanken der französischen Sprache war es Girards Anliegen, einen korrekten Wortgebrauch durch die genaue Abgrenzung von Synonymen zu garantieren, um somit auch dem vorherrschenden Anspruch der clarté, pureté und finesse gerecht zu werden. In seiner Absicht stand es somit weniger, die Ähnlichkeiten von Wortbedeutungen zu definieren und hervorzuheben, sondern die Synonyme an sich klar zu unterscheiden, wenngleich er den Begriff Synonym klar versucht zu vermeiden, schließlich gab es seiner Auffassung nach keine Synonyme. Vielmehr verstand er unter Synonymen bedeutungsähnliche Wörter, anstatt bedeutungsgleiche. Damit bietet Girard die theoretische Grundlage der Synoynmiedebatte im beginnenden 18. Jahrhundert, die sich im Sinne der Lehre der justesse de la parole nun mehr um die „weitgehend invariable Bedeutungsqualität” eines jeden einzelnen Zeichens bemüht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert das Thema und grenzt den wissenschaftlichen Fokus auf die Bedeutungsunterschiede von Synonymen im 17. und 18. Jahrhundert ein.

2. Der Ursprung der Synonymik: Beleuchtet die Anfänge des Themas in der griechischen Antike und die didaktische Herangehensweise des Sophisten Prodikos von Keos.

3. Die Entwicklung des Synonymie-Begriffs im 17. Jahrhundert: Analysiert die Diskussion über Synonyme im Kontext der französischen Sprachpflege und den Einfluss der Remarqueurs sowie der Port-Royal-Logik.

4. Der Synonymie-Begriff im 18. Jahrhundert: Untersucht die theoretischen Beiträge von Gabriel Girard und Pierre Joseph Roubaud zur systematischen Unterscheidung von Wortbedeutungen.

5. Synonymik in Deutschland: Erläutert die Entwicklung der Synonymik im deutschsprachigen Raum mit besonderem Fokus auf Johann August Eberhard.

6. Die spanische Synonymik im 18. Jahrhundert: Betrachtet kontrastive Ansätze und die Entstehung synonymischer Wörterbücher im spanischen Sprachraum.

7. Schlussbetrachtung: Führt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung der inhaltlichen Differenzierung für die historische Sprachwissenschaft.

Schlüsselwörter

Synonymik, Synonymie, Sprachgeschichte, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, Gabriel Girard, Claude Favre de Vaugelas, Pierre Joseph Roubaud, Johann August Eberhard, Sprachphilosophie, Wortbedeutung, Kontrastive Linguistik, Lexikographie, Sprachkultur, Bedeutungsdifferenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung des Synonymiebegriffs im 17. und 18. Jahrhundert und der zunehmenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Differenzierung von bedeutungsähnlichen Wörtern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Ansätze bedeutender Sprachgelehrter dieser Zeit, der Übergang von stilistischen Fragen hin zu systematischer Bedeutungsanalyse sowie die Entwicklung der Synonymik in verschiedenen europäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland und Spanien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, nachzuzeichnen, wie sich der Diskurs um die korrekte Verwendung von Synonymen entwickelte und welche Kriterien Sprachgelehrte anwendeten, um die Existenz von Synonymen zu hinterfragen oder zu systematisieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit nutzt eine wissenschaftshistorische Perspektive und analysiert primäre Schriften und theoretische Konzepte der jeweiligen Epoche, um die Entwicklung der Synonymik-Debatte nachzuvollziehen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung einflussreicher Theoretiker, beginnend bei den französischen Remarqueurs, über Gabriel Girard und Pierre Joseph Roubaud, bis hin zu deutschen und spanischen Ansätzen der Epoche.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Synonymik, Bedeutungsdifferenzierung, Sprachpflege, historischer Sprachwandel und die theoretische Fundierung des Wortschatzvergleichs.

Welchen Einfluss hatte das Werk "La Logique de Port-Royal" auf die Synonymik?

Das Werk lieferte einen wichtigen indirekten Beitrag, indem es die Unterscheidung zwischen Hauptideen und Nebenideen (idées accessoires) einführte, die maßgeblich für die spätere differenzierte Betrachtung von Wörtern war.

Warum spielt die Person Gabriel Girard eine so zentrale Rolle?

Girard wird als einer der bedeutendsten Synonymiker seiner Zeit betrachtet, der durch sein Werk "La justesse de la langue françoise" die Synonymiedebatte international prägte und als erster versuchte, ein systematisches Verständnis für Wortunterscheidungen zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung der Synonymik im 17. und 18. Jahrhundert
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Silvana Borchardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V453494
ISBN (eBook)
9783668853959
ISBN (Buch)
9783668853966
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung synonymik jahrhundert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silvana Borchardt (Autor:in), 2018, Die Entwicklung der Synonymik im 17. und 18. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/453494
Blick ins Buch
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