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Gibt es Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen? Männliche und weibliche Karriereverläufen im Top Management

Title: Gibt es Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen? Männliche und weibliche Karriereverläufen im Top Management

Research Paper (undergraduate) , 2018 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Gender Studies

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Frauen haben die besseren Schulnoten, weisen durchschnittlich bessere Studienabschlüsse auf und sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie nie zuvor. Als Rückschluss sollte dies bedeuten, dass immer mehr Frauen in die Führungsebene von Unternehmen aufsteigen. Dies ist jedoch nicht der Fall, Frauen in Führungspositionen sind auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland eher selten zu finden. Daher stellt sich die Frage, ob Frauen es aufgrund von Vorurteilen nicht in Führungspositionen schaffen.

Tritt der Fall ein, dass Frauen in das Top Management aufsteigen, so werden sie oft weiterhin mit Vorurteilen konfrontiert. Ehrgeiz, Talent und Intelligenz geraten bei den Mitarbeitern in den Hintergrund und sie werfen dem weiblichen Geschlecht diverse Stereotype vor: sie würden an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie scheitern, ihr Erfolg sei auf die politisch eingeführte Frauenquote zurückzuführen oder, im schlimmsten Fall, wird Ihnen eine sexuelle Beziehung zu Vorgesetzten unterstellt.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse von männlichen und weiblichen Karriereverläufen festzustellen, ob sich die Karrierelaufbahnen von Männern und Frauen signifikant unterscheiden. Neben den Untersuchungskriterien Alter, den vorangegangenen Positionen und dem beruflichen Werdegang wird auch die Dauer des Anstellungsverhältnisses in der jeweiligen Position miteinbezogen. Die Datenerfassung wird durch Experteninterviews von Führungspersönlichkeiten und deren Lebensläufe erhoben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung & Ziel der Arbeit

1.2 Aufbau & Struktur

2. Grundlagen des Diversity Managements

2.1 Definition des Diversity und Diversity-Management Begriffs

2.2 Die Dimensionen von Diversity

2.3 Frauen in Führungspositionen

3. Stereotype gegenüber Frauen in Führungspositionen

3.1 Geschlechterquote als Indiz für Karriereerfolg

3.2 Work – Life – Balance - Vereinbarkeit von Familie und Beruf

3.3 Aufstiegsdiskriminierung – sexuelle Identität

4. Wissenschaftliche Methode

4.1 Experteninterview

4.2 Auswahl der Interviewpartner

4.3 Aufbau und Inhalt des Leitfadens

4.4 Durchführung der Experteninterviews

4.5 Transkription

5. Auswertungsmethode

5.1 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

6. Durchführung der Methode

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Karriereverläufen im Top-Management und analysiert, inwiefern diese Unterschiede Auswirkungen auf den Erwerb einer Führungsposition haben. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob sich die Laufbahnen von Männern und Frauen signifikant unterscheiden, wobei Faktoren wie Alter, vorherige Positionen und die Dauer von Anstellungsverhältnissen mittels qualitativer Experteninterviews betrachtet werden.

  • Diversity Management und dessen theoretische Dimensionen
  • Stereotype und Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen
  • Die Rolle der Geschlechterquote im beruflichen Aufstieg
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Work-Life-Balance)
  • Qualitative Inhaltsanalyse als methodisches Instrument zur Karriereforschung

Auszug aus dem Buch

3.3 Aufstiegsdiskriminierung – sexuelle Identität

Ein Vorurteil, welches in fast jedem Unternehmen herrscht jedoch nie öffentlich ausgesprochen wird ist, dass Frauen ein Beziehungsverhältnis zu den Vorgesetzten haben sollen. Sich nach „oben schlafen“ ist ein häufiger Begriff, den man bei verärgerten Mitarbeitern zu hören bekommt, die die ausgeschriebene Stelle an eine Frau verloren haben.

Kein Mitarbeiter würde so etwas in der Öffentlichkeit präsent geben, da seine Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen aufgrund von Rufmord zerstört werden. In der BMW Group AG gibt es beispielsweise einen sogenannten Potentialhacken, welche ein Mitarbeiter benötigt um Personalverantwortung zu erhalten und in die außertarifliche Gehaltsstufe aufzusteigen zu können. Äußerungen zum weiblichen Geschlecht bzw. Beziehungsverhältnis zählen zum sogenannten Rufmord, Falschaussagen oder zur Diskriminierung.

Hinter den Kulissen nehmen sich Mitarbeiter in Abwesenheit der betroffenen Person und dem jeweiligen Chef kein Blatt vor den Mund. Bei Beförderungen von Frauen in die Management Ebene durch einen männlichen Vorgesetzten stößt bei vielen Mitarbeitern, die eine vergleichsweise ebenwertige Arbeit geleistet haben, zu Frustration.

Testosteron gesteuerte Sätze wie: „Der Chef hat wieder nur Augen auf Ihre Oberweite“ oder „Gegen eine Frau mit Rock und Dekolleté (Ausschnitt) haben Männer sowieso keine Chance“ fallen Abseits der Büroräume auf dem Flur oder in der Kaffeeküche. Persönliche Erfahrungen während des Studiums, der Ausbildung als Werkzeugmechaniker, Mitarbeiter in der Produktion und der Tätigkeit als Einkäufer in einem Großraumbüro bestätigen dies in meiner persönlichen Laufbahn.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel und stellt die Fragestellung zur Untersuchung von Unterschieden zwischen männlichen und weiblichen Karriereverläufen auf.

2. Grundlagen des Diversity Managements: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem Begriffe, Dimensionen von Diversity und die spezifische Situation von Frauen in Führungspositionen erläutert werden.

3. Stereotype gegenüber Frauen in Führungspositionen: Es werden zentrale Barrieren wie die Geschlechterquote, die Work-Life-Balance und Formen der Aufstiegsdiskriminierung analysiert.

4. Wissenschaftliche Methode: Hier wird der empirische Teil der Arbeit, basierend auf Experteninterviews, Auswahlkriterien der Interviewpartner und dem Leitfadenaufbau, beschrieben.

5. Auswertungsmethode: Dieser Abschnitt erläutert die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring als Instrument zur systematischen Auswertung der gewonnenen Daten.

6. Durchführung der Methode: Es werden die zu untersuchenden Abhängigkeiten der Karriereparameter beschrieben und erste explorative Erkenntnisse zu geschlechterspezifischen Unterschieden im Karriereverlauf aufgeführt.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Karriereverlauf, Frauen in Führungspositionen, Geschlechterquote, Stereotype, Aufstiegsdiskriminierung, Work-Life-Balance, Experteninterview, Qualitative Inhaltsanalyse, Mayring, Personalverantwortung, Management, Unternehmenskultur, Karrierelaufbahn, Geschlechterunterschiede

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Karriereverläufen im Top-Management und analysiert, ob es signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Besetzung von Führungspositionen gibt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Diversity Management, den gesellschaftlichen und unternehmerischen Stereotypen gegenüber weiblichen Führungskräften sowie der wissenschaftlichen methodischen Aufarbeitung von Karrierepfaden.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, durch eine qualitative Inhaltsanalyse herauszufinden, ob Karrierelaufbahnen geschlechtsspezifisch unterschiedlich verlaufen und welche Faktoren (wie Alter oder vorherige Positionen) dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der Experteninterviews mit Führungspersönlichkeiten, die durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.

Was wird im theoretischen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition von Diversity, den existierenden Stereotypen wie der Frauenquote und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Diskriminierung aufgrund sexueller Identität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Diversity Management, Karriereverlauf, Geschlechterquote, Führungspositionen, Stereotype und die qualitative Inhaltsanalyse.

Wie unterscheidet sich der Karrierebeginn laut der Arbeit zwischen den Geschlechtern?

Das Beispiel im Text zeigt, dass Frauen im Durchschnitt mit 35 Jahren ihre erste Stelle mit Führungsverantwortung antreten, während Männer dies im Durchschnitt bereits mit 32 Jahren erreichen.

Welche Rolle spielt der sogenannte "Potentialhacken" bei der BMW Group?

Es ist ein internes Instrument, das Mitarbeiter benötigen, um Personalverantwortung zu erhalten und in höhere außertarifliche Gehaltsstufen aufzusteigen.

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Details

Title
Gibt es Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen? Männliche und weibliche Karriereverläufen im Top Management
College
University of Applied Management
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V453156
ISBN (eBook)
9783668891142
ISBN (Book)
9783668891159
Language
German
Tags
Diversity Management Frauenquote Vorurteile gegenüber Frauen Frauen in Führungspositionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Gibt es Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen? Männliche und weibliche Karriereverläufen im Top Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/453156
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