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Die Spieltheorie. Kooperation im Alltag

Titel: Die Spieltheorie. Kooperation im Alltag

Hausarbeit , 2015 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Catharina Lopez Cames (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge des Seminars „Sozialpsychologie“ wird mit dieser Arbeit ein detaillierter Einblick in die Arbeit von Robert Axelrod und sein Buch „Die Evolution der Kooperation“ ermöglicht.
Mit der Einleitung wird die grundsätzliche Thematik aufgegriffen und schafft somit eine gute Herleitung zu den im Buch enthaltenen Themengebieten der Spieltheorie, des Gefangenendilemmas und des Programms TIT FOR TAT.
Des Weiteren wird erläutert, in wie weit diese Theorien in der Praxis Anwendung finden und wie sie von anderen Wissenschaftlern interpretiert werden.
Die Theorie birgt nicht nur sehr viel Interessantes für Wirtschaftswissenschaftler, sondern auch für Soziologen in sich. Es wird durchleuchtet, welche Aspekte bei der Entscheidungsfindung zwischen Individuen bezüglich Kooperationen untereinander hineinspielen: ob man sich als Egoist oder als kooperativer Mensch verhalten sollte und mit welcher Strategie der größtmögliche Nutzen davongetragen werden kann. Auch wird dargestellt, inwieweit die Wissenschaftler versucht haben mit Lösungsansätzen eine Strategie für die beste Verhaltensweise zu entwickeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zusammenfassung

1.2 Streben nach persönlicher Erfüllung vs. Soziales Miteinander

2. Einführung in die theoretischen Ansätze

2.1 Die Spieltheorie

2.2 Das iterierte Gefangenendilemma

3. Die Person und das Werk von Robert Axelrod

3.1 Kurzbiografie

3.2 TIT FOR TAT

4. Die Spieltheorie anders interpretiert

5. Was es braucht, um kooperativ zu sein

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die von Robert Axelrod in seinem Werk „Die Evolution der Kooperation“ dargelegten spieltheoretischen Konzepte zu analysieren und auf Fragestellungen der Sozialpsychologie zu übertragen. Dabei steht die Kernfrage im Fokus, unter welchen Bedingungen egoistische Individuen zu einer dauerhaften Kooperation fähig sind und welche Rolle dabei Strategien wie TIT FOR TAT im Alltag spielen.

  • Grundlagen der Spieltheorie und das iterierte Gefangenendilemma
  • Die wissenschaftliche Bedeutung von Robert Axelrods Arbeiten
  • Analyse der Erfolgsstrategie TIT FOR TAT
  • Übertragung spieltheoretischer Modelle auf soziale Alltagssituationen
  • Bedeutung von Kommunikation und Vertrauen für kooperatives Verhalten

Auszug aus dem Buch

3.2 TIT FOR TAT

Robert Axelrod wollte mehr über das im iterierten Gefangenendilemma erfolgreiche Verhalten erfahren und brauchte dazu neue Ansätze. Voraussetzung war, dass eine erfolgreiche Strategie in der Lage sein muss, jederzeit den bisherigen Verlauf der Interaktionen zu berücksichtigen. (Nowak, 2013, S. 48)

Es wurde 1979 ein Computerturnier veranstaltet, bei dem alle eingeladenen Teilnehmer die ihrer Meinung nach beste Lösung für das Gefangenendilemma als Programm einsenden sollten. (Mérö 2000, S. 61) Wie in einer Fußballweltmeisterschaft spielte jedes Programm gegen jedes andere in einem Spiel, das über 200 Runden lief; zusätzlich spielte es gegen eine Kopie seiner selbst und gegen die zufällige Strategie, die in jedem Schritt mit gleicher Wahrscheinlichkeit zwischen Verweigern und Mitmachen wählt. (Sigmund, 1997, S. 287) Das Programm kann auf die bis dato getroffenen Entscheidungen zurückgreifen und diese bei seinen Entscheidungen berücksichtigen. Axelrod lud vierzehn professionelle Spieltheoretiker aus fünf verschiedenen Disziplinen ein: Psychologie, Ökonomie, Politische Wissenschaft, Mathematik und Soziologie. Die meisten Teilnehmer hatten über Spieltheorie im Allgemeinen oder speziell über das Gefangenendilemma Thesen publiziert. (Axelrod, 2005, S. 28)

„Ein bemerkenswerter Aspekt war, dass alle Personen aus den verschiedenen Disziplinen in einer gemeinsamen Sprache miteinander interagieren konnten.“ (Axelrod, 2005, S. 28)

TIT FOR TAT, eingereicht von Professor Anatol Rapoport (Universität Toronto) gewann das Turnier. Es war das einfachste aller eingereichten Programme und es zeigte sich, dass es auch das Beste war. TIT FOR TAT beginnt mit einer kooperativen Wahl und tut danach das, was der andere Spieler im vorangegangenen Zug getan hat. Diese Entscheidungsregel ist wahrscheinlich die bekannteste und meistdiskutierteste Regel für das Gefangenendilemma. Sie ist leicht verständlich und leicht zu programmieren. (Axelrod, 2005, S. 28)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Arbeit von Robert Axelrod ein und verknüpft die Spieltheorie mit sozialpsychologischen Aspekten der Entscheidungsfindung.

2. Einführung in die theoretischen Ansätze: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der Spieltheorie, definiert das Gefangenendilemma und beschreibt die mathematischen Grundlagen von Nicht-Nullsummenspielen.

3. Die Person und das Werk von Robert Axelrod: Der Autor wird biographisch vorgestellt, gefolgt von einer detaillierten Analyse seines Computerexperiments und der daraus hervorgegangenen Strategie TIT FOR TAT.

4. Die Spieltheorie anders interpretiert: Hier wird untersucht, wie die Erkenntnisse der Spieltheorie in der realen Welt, etwa bei zwischenstaatlichen Konflikten oder im alltäglichen sozialen Miteinander, Anwendung finden.

5. Was es braucht, um kooperativ zu sein: Das Kapitel beleuchtet die Rolle von Kommunikation, Vertrauen und dem wechselseitigen Verstehen als notwendige Voraussetzungen für erfolgreiche Kooperationen.

6. Fazit: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erkenntnisse aus der Arbeit und hinterfragt ihre persönliche Einstellung zum kooperativen Handeln im Alltag.

Schlüsselwörter

Spieltheorie, Kooperation, Gefangenendilemma, TIT FOR TAT, Robert Axelrod, Sozialpsychologie, Strategie, Vertrauen, Kommunikation, Konfliktmanagement, Nutzenmaximierung, Interaktion, Altruismus, Defektion, Soziales Miteinander

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der spieltheoretischen Analyse von Kooperation und untersucht, unter welchen Bedingungen Individuen in sozialen Interaktionen trotz egoistischer Interessen kooperieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Spieltheorie, das iterierte Gefangenendilemma, die Verhaltensstrategie TIT FOR TAT sowie deren Anwendung in sozialpsychologischen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Antworten auf die Frage zu finden, wann eine Person bei fortlaufenden Interaktionen kooperieren sollte und wann ein selbstsüchtiges Verhalten strategisch zielführend ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die theoretische spieltheoretische Modelle mit sozialpsychologischen Erkenntnissen verknüpft und durch Fallbeispiele illustriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung der Spieltheorie, das Werk von Robert Axelrod, die Analyse erfolgreicher Strategien in Computerturnieren sowie die Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf alltägliche Situationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Spieltheorie, Kooperation, TIT FOR TAT, Vertrauen und soziales Miteinander charakterisiert.

Warum ist die Strategie TIT FOR TAT so erfolgreich?

TIT FOR TAT ist erfolgreich, weil sie einfach ist, beim ersten Zug kooperiert, Fehltritte nicht nachtragend bestraft, aber dennoch auf gegnerische Defektion reagiert.

Welche Grenzen hat die Theorie laut der Autorin?

Der Theorie fehlen oft realitätsnahe Störfaktoren wie Gruppenzugehörigkeit, Status oder komplexe Kommunikationsformen, die das Verhalten in der Realität stark beeinflussen können.

Wie beeinflusst Kommunikation die Kooperationsbereitschaft?

Kommunikation ist der Schlüssel zur Lösung, da sie ermöglicht, Standpunkte auszutauschen, Vertrauen aufzubauen und Bündnisse zu schmieden.

Was ist das „Gefangenendilemma“?

Es ist ein klassisches Spiel der Spieltheorie, bei dem die Wahl zwischen individuellem Vorteil durch Defektion und kollektivem Wohl durch Kooperation zu einem Dilemma führt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Spieltheorie. Kooperation im Alltag
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
2,0
Autor
Catharina Lopez Cames (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V452260
ISBN (eBook)
9783668855120
ISBN (Buch)
9783668855137
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spieltheorie kooperation alltag
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Catharina Lopez Cames (Autor:in), 2015, Die Spieltheorie. Kooperation im Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/452260
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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