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Ist die Beschäftigung Schwerbehinderter sinnvoll im Sinne der Corporate Social Responsibility?

Titel: Ist die Beschäftigung Schwerbehinderter sinnvoll im Sinne der Corporate Social Responsibility?

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2018 , 13 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Markus Postulka (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll beleuchten, ob die Beschäftigung Schwerbehinderter einen sinnvollen Beitrag zur Corporate Social Responsibility (CSR) darstellt.

Das Thema kann in zwei Einzelfragen aufgegliedert werden. Zum einen ist die Frage zu beantworten, ob die Beschäftigung von Schwerbehinderten grundsätzlich eine Maßnahme im Rahmen von CSR ist. Dazu soll zunächst beschrieben werden, was unter CSR zu verstehen ist. Was ist dazu nötig? Was spricht dagegen? Welche Ziele hat CSR zu verfolgen? Daraus werden Abgrenzungstheorien konkret auf die eingangs gestellte Frage angewendet.

Des Weiteren ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit, also nach der wirtschaftlichen Zweckbestimmung und Zielerfüllung zu stellen. Dazu werden mögliche Ziele eines CSR aufgeführt.

Im weiteren Verlauf werden positive Aspekte aber auch Wettbewerbsnachteile benannt, die ein Für und Wider zur Beschäftigung von Schwerbehinderten beinhalten. Abschließend wird bewertet, inwiefern die Beschäftigung Schwerbehinderter als sinnvoller Beitrag zum CSR gesehen werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definition

3. Ziele

4. Abgrenzung

5. Positive Aspekte

6. Wettbewerbsnachteile

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht, inwiefern die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen als ein sinnvoller Beitrag zur Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen betrachtet werden kann. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und unter welchen Bedingungen ein solches Engagement über die bloße Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hinaus als strategische CSR-Maßnahme zu qualifizieren ist.

  • Analyse des CSR-Begriffs und dessen Abgrenzung zu anderen Unternehmensaktivitäten.
  • Untersuchung der Zielsetzungen von CSR im Kontext ökonomischer und ethischer Anforderungen.
  • Gegenüberstellung von Vorteilen (z. B. Imagegewinn, Fachkräftesicherung) und Wettbewerbsnachteilen (z. B. Investitionskosten, Kündigungsschutz).
  • Bewertung der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen unter Einbeziehung von Stakeholder-Ansätzen.

Auszug aus dem Buch

3. Ziele

Es ist sicher nicht so, dass man von CSR keinen direkten unternehmerischen Nutzen, sondern nur die nachhaltige soziale, gesellschaftliche oder ökologische Zielerfüllung erwartet. CSR ist sogar stark mit dem Stakeholder-Ansatz verknüpft, wonach die Ansprüche (stakes) von Beteiligten maßgebliche Faktoren zum wirtschaftlichen Erfolg sind (Christen Jakob 2009). Der Zusammenhang von CSR zum Erfolg ist also gegeben.

Zunächst soll hier auf das gesamtunternehmerische Ziel eingegangen werden. Die traditionelle, wirtschaftstheoretisch ausgerichtete Betriebswirtschaftslehre deckt sich mit dem Shareholder-Value-Ansatz, wonach die langfristige Gewinnmaximierung als oberstes Unternehmensziel anzusehen ist (Wöhe 2013).

Sie grenzt sich damit vom Stakeholder-Ansatz ab, wonach alle Anspruchsgruppen ihren Niederschlag in den Unternehmenszielen finden müssen. Denn die ökonomische Verantwortung geht über die pure Profitabilität hinaus. Die Gruppe der Gesellschaft kann z.B. durchaus das Ziel verfolgen, benachteiligten Bevölkerungsgruppen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu gewähren (Wöhe 2013). Es kann aber Stakeholder geben, die die Gewinnmaximierung nicht als (vorrangiges) Ziel verfolgen, höchstens den betrieblichen Fortbestand. „Zum Unternehmen, noch deutlicher zum gesellschaftlichen Subsystem Wirtschaft, gehören nämlich noch andere Personenkreise, namentlich Mitarbeiter, Kunden und Zulieferer. Ohne Zweifel hängt die ihnen gegenüber geschuldete Verantwortung mit der Gewinn Verantwortung zusammen, ebenso zweifellos geht sie aber in ihr nicht auf“ (Höffe 2010, S. 40).

Die Art von sozialer Verantwortung kann einen so nachhaltigen Wirtschaftserfolg erbringen, dass die soziale Verantwortung und der Unternehmenserfolg eng miteinander gekoppelt sind (Höffe 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen im Kontext von CSR zu bewerten.

2. Definition: Hier wird der Begriff der Corporate Social Responsibility hergeleitet und als freiwillige, aber strategische Unternehmensverantwortung definiert.

3. Ziele: Dieses Kapitel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Shareholder-Value-Ansatz und dem Stakeholder-Ansatz im Hinblick auf soziale Verantwortung.

4. Abgrenzung: Es wird untersucht, wie sich CSR durch Abgrenzungsmodelle vom gewöhnlichen, gesetzlich verpflichtenden Handeln abhebt.

5. Positive Aspekte: Das Kapitel beschreibt Chancen wie Imagegewinn und die Erschließung neuer Personalquellen zur Fachkräftesicherung.

6. Wettbewerbsnachteile: Hier werden Herausforderungen wie erhöhte Investitionskosten und gesetzliche Beschäftigungsauflagen kritisch diskutiert.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Beschäftigung Schwerbehinderter bei übergesetzlichem Engagement ein sinnvolles Instrument für CSR darstellt.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility, CSR, Schwerbehinderung, Inklusion, Stakeholder-Ansatz, Unternehmensethik, Personalgewinnung, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit, Gewinnmaximierung, Soziale Verantwortung, Unternehmenserfolg, Arbeitsmarkt, Gesetzliche Vorgaben, Barrierefreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen als Teil einer Corporate Social Responsibility (CSR)-Strategie eines Unternehmens gewertet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Definition von CSR, die Zielsetzungen von Unternehmen, die Abgrenzung von CSR gegenüber gesetzlichen Verpflichtungen sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Einstellen von Menschen mit Schwerbehinderung lediglich eine Pflichterfüllung darstellt oder ob es als strategische Maßnahme zur gesellschaftlichen Verantwortung und zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens gezählt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Anwendung gängiger CSR-Modelle und Definitionen aus der betriebswirtschaftlichen Literatur auf die spezifische Fragestellung der Inklusion am Arbeitsplatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von CSR, die Anwendung von Abgrenzungskriterien für CSR-Maßnahmen sowie eine detaillierte Gegenüberstellung von positiven Aspekten wie Fachkräftesicherung und negativen Aspekten wie potenzielle Wettbewerbsnachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind CSR, Inklusion, Schwerbehinderung, Stakeholder-Ansatz, Unternehmenserfolg und Fachkräftemangel.

Warum reicht die gesetzliche 5%-Quote nicht aus, um per se als CSR zu gelten?

Nach der Argumentation der Arbeit gehört die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben zum unternehmerischen Alltag und ist somit keine freiwillige Leistung, die für das Merkmal der Freiwilligkeit von CSR zwingend erforderlich ist.

Wie können Wettbewerbsnachteile bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten reduziert werden?

Der Autor schlägt ein betriebliches Gesundheitsmanagement, eine strukturierte Personalauswahl und den gezielten Einsatz auf barrierefreien Arbeitsplätzen vor, um Nachteile zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist die Beschäftigung Schwerbehinderter sinnvoll im Sinne der Corporate Social Responsibility?
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,5
Autor
Markus Postulka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
13
Katalognummer
V452126
ISBN (eBook)
9783668863606
ISBN (Buch)
9783668863613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beschäftigung schwerbehinderter sinne corporate social responsibility
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Postulka (Autor:in), 2018, Ist die Beschäftigung Schwerbehinderter sinnvoll im Sinne der Corporate Social Responsibility?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/452126
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Leseprobe aus  13  Seiten
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