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Das Verhältnis Hannah Arendts zur technischen Entwicklung im Hinblick auf eine Emanzipation aus dem Privaten

Titel: Das Verhältnis Hannah Arendts zur technischen Entwicklung im Hinblick auf eine Emanzipation aus dem Privaten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Martina Mühlbauer (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Hannah Arendts Verhältnis zur technischen Entwicklung und stellt weiter die Frage, ob aus ihrer Sicht die Emanzipation des Menschen aus dem privaten Bereich durch technischen Fortschritt gelingen kann. Zunächst wird dazu die Arbeit, als die Tätigkeit, die der Notwendigkeit entspringt und den Menschen im Privaten hält, in Abgrenzung zum Herstellen betrachtet. Dabei findet auch der Wandel der Einstellung zur Arbeit mit dem Beginn der Neuzeit Berücksichtigung. Weiter stellt sich die Frage, aus welchem Grund die soziale Frage nicht mit politischen Mitteln lösbar ist. Die Technik als von Arendt postulierte Alternative ist der Gegenstand des letzten Kapitels der vorliegenden Arbeit. Zunächst wird die technische Entwicklung grob umrissen um schließlich in Form von möglichen Chancen und Gefahren auf Arendts Bewertung ebenjener einzugehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arbeit und die Fessel der Lebensnotwendigkeiten

2.1. Die Grundtätigkeiten der Vita activa

2.2. Wesen und Verortung der Arbeit

2.3. Wandel der Einstellung zur Arbeit in der Neuzeit

3. Der politische Bereich und die soziale Frage

4. Der technische Fortschritt

4.1. Entwicklung der neuzeitlichen Technik

4.2. Technik – Chance oder Gefahr?

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Hannah Arendts ambivalentes Verhältnis zur technischen Entwicklung und prüft, ob diese aus ihrer Perspektive eine echte Emanzipation des Menschen aus dem privaten Bereich und somit eine Hinwendung zum öffentlichen, politischen Handeln ermöglichen kann.

  • Analyse der menschlichen Grundtätigkeiten (Arbeiten, Herstellen, Handeln)
  • Untersuchung des Bedeutungswandels der Arbeit in der Neuzeit
  • Diskussion der sozialen Frage und deren Unlösbarkeit durch klassisch politische Mittel
  • Bewertung der Rolle der Technik als potenzielles Werkzeug zur Befreiung von der Not
  • Kritische Betrachtung der Entstehung der Arbeits- und Konsumgesellschaft

Auszug aus dem Buch

4.2. Technik – Chance oder Gefahr?

Sucht man in Arendts Werken nach Textpassagen, die ihr Verhältnis gegenüber der technischen Entwicklung offenbaren, tut man sich (insbesondere unter der Prämisse, sie könne die Armutsfrage lösen) mitunter schwer. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass man in dem immensen Umfang von Referenzen auf andere Autoren und Verweisen auf geschichtliche Ereignisse erst einmal zwischen deskriptiver Beschreibung und Bewertungen ihrerseits unterscheiden muss.

Unter der Voraussetzung, dass Arendt die Lösung der sozialen Frage für erstrebenswert hält, kann der technische Fortschritt als Chance gesehen werden. Als (einziges) Positivbeispiel verweist sie dabei auf eine Formulierung Lenins bezüglich des Wesens und der Ziele der Oktoberrevolution, die er mit „Elektrifizierung plus Sowjets“ (ÜR 82) zusammenfasste. Trotz „seine[r] marxistischen Verbohrtheit und seine[r] Ideologiebesessenheit“ (ÜR 82), habe er erkannt, dass die Armutsfrage nur durch Technik und nicht durch die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und den Sozialismus zu bewältigen sei. Dieser Moment der Einsicht währte allerdings nur kurz, bevor Lenin ihn zugunsten der kommunistischen Partei fallen ließ (vgl. ÜR 82-83).

In den einleitenden Bemerkungen zur Vita activa benennt Arendt „die Rebellion gegen [die] menschliche Existenzbedingung [die Notwendigkeiten des Lebens], das Verlangen nach dem leichten, von Mühe und Arbeit befreiten, göttergleichen Leben“ (VA 12) als Wunsch, den der Mensch seit jeher hegt. Mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklung entsteht der Anschein, dieser Traum würde sich erfüllen (vgl. VA 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in Arendts Verständnis von Freiheit und Politik ein und umreißt die Fragestellung zur Rolle der Technik bei der Emanzipation aus dem Privaten.

2. Die Arbeit und die Fessel der Lebensnotwendigkeiten: Das Kapitel differenziert zwischen den Grundtätigkeiten der Vita activa und beleuchtet, wie die Arbeit als rein lebenserhaltende Tätigkeit den Menschen im Privaten verortet.

3. Der politische Bereich und die soziale Frage: Es wird dargelegt, warum Arendt die soziale Frage als nicht mit politischen Mitteln lösbar betrachtet, da diese den öffentlichen Raum zerstören würde.

4. Der technische Fortschritt: Dieses Kapitel analysiert die technologische Entwicklung in drei Stadien und diskutiert, ob Technik als Chance zur Befreiung von der Not oder als Gefahr für die Weltlichkeit fungiert.

5. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Technik zwar die Not lindern könnte, jedoch in der modernen Arbeits- und Konsumgesellschaft zur Destruktion des öffentlichen Raums beiträgt.

Schlüsselwörter

Hannah Arendt, Vita activa, Technik, soziale Frage, Emanzipation, Privatsphäre, Öffentlichkeit, Arbeit, Konsumgesellschaft, politische Freiheit, Automation, Notwendigkeit, Human Condition, Handeln, Produktivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Hannah Arendts Philosophie zur modernen technischen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Frage, ob Technik eine Befreiung aus dem Privaten ermöglicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung der menschlichen Grundtätigkeiten, die Analyse des modernen Arbeitsbegriffs und die Problematik der sozialen Frage im politischen Denken Arendts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob der technische Fortschritt aus Arendts Sicht dazu beitragen kann, den Menschen von den Lebensnotwendigkeiten zu befreien und ihm so den Übergang in den politischen, öffentlichen Bereich zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche, textkritische Analyse, die primär auf Arendts Werken (insb. "Vita activa" und "Über die Revolution") basiert und durch relevante Sekundärliteratur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Definitionen von Arbeit und Handeln, den historischen Wandel des Arbeitsbegriffs, die Gefahr der sozialen Frage für den politischen Bereich sowie die Auswirkungen der Technisierung und Automation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Hannah Arendt, Vita activa, Technik, Emanzipation und soziale Frage charakterisieren.

Warum hält Arendt die Lösung der sozialen Frage durch Politik für gefährlich?

Arendt argumentiert, dass das Eindringen der sozialen Frage (der Kampf um das nackte Leben) in den politischen Raum die dort erforderliche Pluralität zerstört und an deren Stelle eine reine Verwaltungslogik und Konformismus setzt.

Welche Rolle spielt die Automation in Arendts Überlegungen?

Die Automation markiert für Arendt das Endstadium der Technisierung, das zwar die Arbeitskraft steigern kann, aber gleichzeitig die Gefahr birgt, den Menschen in eine sinnlose Arbeits- und Konsumgesellschaft zu drängen, ohne dabei echte politische Freiheit zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Verhältnis Hannah Arendts zur technischen Entwicklung im Hinblick auf eine Emanzipation aus dem Privaten
Hochschule
Universität Regensburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar „Close and Critical Reading: Hannah Arendt, Vita activa“
Note
1,0
Autor
Martina Mühlbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V451702
ISBN (eBook)
9783668848993
ISBN (Buch)
9783668849006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hannah Arend Vita activa Technik technischer Fortschritt Privatheit Öffentlichkeit Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martina Mühlbauer (Autor:in), 2018, Das Verhältnis Hannah Arendts zur technischen Entwicklung im Hinblick auf eine Emanzipation aus dem Privaten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/451702
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Leseprobe aus  21  Seiten
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