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"Zeit" und "time". Eine kontrastive linguistische Analyse

Title: "Zeit" und "time". Eine kontrastive linguistische Analyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marcus Wenzel (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies

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Mit dem Aufkeimen der kontrastiven Linguistik, durch die Ideen des klassischen Strukturalismus initiiert, begann die Sprachwissenschaft eine vergleichende Forschung von verschiedenen Sprachsystemen auf phonologischer, morphologischer und Syntaxebene einzuführen. Man wählte diese Ebenen zu Analyse, da sie eine relative Geschlossenheit im Sprachsystem besaßen und somit möglichst detailliert und präzise auf Unterschiede hin untersucht werden konnten. Um eine Sprache jedoch im Ganzen analysieren zu können, müssen auch offenere Sprachsysteme einen Platz in der kontrastiven Linguistik finden.

Aus diesem Grund spielt die lexikalische Ebene einer Sprache in der gegenwärtigen Forschung eine zentrale Rolle. Aufgrund der Öffnung dieses Gebietes stellte Kurt jedoch fest, es sei „im Gegensatz zu den genannten entsprechend schwieriger zu analysieren und zu systematisieren“.

Versucht man nun, die Begriffe der Zeit und time auf dieser offenen und somit auch komplexeren Ebene zu untersuchen, kommt eine weitere Schwierigkeit hinzu. Oft gründen sich Kontraste im Wortschatz auch auf Kontraste im Weltbild. Gerade bei abstrakten Ideen, wie die von Zeit und Raum besitzt eine Sprache oft ganz eigene „universalistische und philosophische Aspekte“. Diese Aspekte stellen nicht selten eine Grenze für die Vergleichbarkeit von Sprachen dar.

In der folgenden Gegenüberstellung von Zeit und time wird nun versucht, sich möglichst nah an diese Grenze heranzutasten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Das Konstrukt der Zeit

2. Der Vergleich von time und Zeit

2.1 Etymologie

2.2 Polysemie

3. Die Zeitmessung

3.1 Der Vergleich von second und Sekunde + minute und Minute

3.2 Der Vergleich von hour und Stunde

3.3 Der Vergleich von day und Tag

3.4 Der Vergleich von week und Woche

3.5 Der Vergleich von year und Jahr

3.6 Decade – century - millenium

3.7 Jahrzehnt – Jahrhundert – Jahrtausend

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kontrastiv die sprachlichen Äquivalente für das Konzept der Zeit im Englischen (time) und Deutschen (Zeit). Ziel ist es, trotz gemeinsamer germanischer Wurzeln die semantischen und lexikalischen Entwicklungsunterschiede sowie die verschiedenen Polysemie-Ausprägungen beider Begriffe herauszuarbeiten und die historische Genese der Zeitmessungseinheiten zu beleuchten.

  • Historische Etymologie der Zeitbegriffe
  • Strukturalistische Analyse der Polysemie
  • Kontrastive Untersuchung von Zeitmesseinheiten (Sekunde bis Jahrtausend)
  • Einfluss von Entlehnungen und Wortneubildungen
  • Entwicklung des Zeitverständnisses in der Sprache

Auszug aus dem Buch

1. Das Konstrukt der Zeit

Seit Anbeginn der Zeit – ein oft verwendeter Ausspruch, der aufgrund seines epischen Charakter vor allem in der Welt der Literatur weit verbreitet scheint. Betrachtet man diese Worte doch nun etwas genauer, werfen sie unweigerlich einige Fragen auf. Was zum Beispiel meint man, wenn man vom Anbeginn spricht und wann war dieser genau? Zu finden ist diese Aussage nicht zuletzt auch in der Bibel. In der lateinischen Bibelübersetzung des Hieronymus, der Vulgata, ist in den Sprichwörtern des Alten Testaments der Ausdruck ab aeterno (bibel-verse.de 2014) zu finden. In diesem 23. Vers des achten Kapitels der Sprichwörter Salomons wird beschrieben, wie lange Gott schon existiert, nämlich ab aeterno also seit ewig, oder etwas freier übersetzt: seit Beginn der Zeit. Jedoch stellt die Ewigkeit ein für den Menschen unvorstellbaren Begriff dar, da sie etwas Metaphysisches ist, etwas, was außerhalb der menschlichen Erkenntnis und damit auch außerhalb seiner Vorstellungskraft liegt. Mit der Idee der Zeit verhält es sich jedoch anders. Es gibt Zeichen, die die Vergänglichkeit der Welt in der Empirie sichtbar machen. Und da diese Zeichen, wie die des Alterns oder Wachsens eindeutig erkennbar sind, versucht der Mensch sein aposteriorisches Wissen darüber für seinen Vorteil zu nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Konstrukt der Zeit: Dieses Kapitel führt in die philosophische und historische Betrachtung der Zeit ein und erläutert, wie der Mensch durch Beobachtungen der Natur und des Lichts erste Ordnungen der Zeit entwickelte.

2. Der Vergleich von time und Zeit: Hier werden die etymologischen Wurzeln und die Polysemie der Begriffe time und Zeit kontrastiv gegenübergestellt, um Unterschiede in der Bedeutungsvielfalt und Entwicklung zu verdeutlichen.

3. Die Zeitmessung: Dieses Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen Maßeinheiten wie Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Woche, Jahr bis hin zu Jahrzehnt und Jahrtausend hinsichtlich ihrer sprachlichen Herkunft.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass sich die Zeitbegriffe trotz gemeinsamer Wurzeln divergent entwickelt haben und die Messbarkeit der Zeit maßgeblich zu deren sprachlicher Relevanz beigetragen hat.

Schlüsselwörter

Kontrastive Linguistik, Zeit, time, Etymologie, Polysemie, Zeitmessung, Semantik, Germanisch, Lexikologie, Wortbildung, Sprachvergleich, Zeiteinheiten, Sprachgeschichte, Strukturanalytik, Sprachwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt eine kontrastive linguistische Analyse der Zeitbegriffe im Englischen und Deutschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Etymologie, Polysemie-Analyse und der historischen Entwicklung von Zeitmesseinheiten in beiden Sprachen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Darstellung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der sprachlichen Abbildung des Konzepts Zeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der kontrastiven Linguistik angewandt, ergänzt durch etymologische und semantische Analysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsanalyse und eine detaillierte Untersuchung der Zeitmesseinheiten von der Sekunde bis zum Jahrtausend.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kontrastive Linguistik, Etymologie, Polysemie und Zeitmessung.

Wie unterscheidet sich die etymologische Entwicklung von Zeit und time?

Während das deutsche Wort Zeit eine Bedeutungsverengung erfuhr, entwickelte das englische time im Laufe der Zeit eine weitaus größere Bedeutungsvielfalt.

Warum spielt die Erfindung der Uhr eine Rolle in der Arbeit?

Die Arbeit argumentiert, dass Zeiteinheiten erst mit ihrer praktischen Messbarkeit, also durch die Erfindung mechanischer Uhren, eine allgemeine sprachliche Relevanz im Alltag erlangten.

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Details

Title
"Zeit" und "time". Eine kontrastive linguistische Analyse
College
University of Würzburg
Grade
1,3
Author
Marcus Wenzel (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V450715
ISBN (eBook)
9783668841963
ISBN (Book)
9783668841970
Language
German
Tags
Kontrastiv Linguistik Zeit time Vergleich Sprachwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Wenzel (Author), 2014, "Zeit" und "time". Eine kontrastive linguistische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/450715
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