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Georg Philipp Telemann - Gulliver-Suite

Title: Georg Philipp Telemann - Gulliver-Suite

Term Paper , 2001 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Corinna Schumann (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Ich möchte in meiner Hausarbeit einen kurzen tabellarischen Überblick über Georg Philipp Telemanns Leben geben, mich dann aber schnell dem zu besprechenden Werk, der „Gulliver-Suite“, zuwenden. Hierbei habe ich mich eigentlich an keiner Literatur orientiert, lediglich die Vorlage, „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift, aufmerksam gelesen. Der zweite Teil widmet sich der Programmusik. Hier werden erst allgemeine Thesen zur Programmusik dargestellt und die Problematik, mit der dieser Begriff verbunden ist, erläutert. Danach habe ich versucht, mit Hilfe dieser allgemeinen Aufstellung zu zeigen, was an der „Gulliver-Suite“ Programmusik sein könnte und ob man sie unter diesem Begriff einordnen kann. Hauptsächliche Literatur hierbei war der Artikel „Programmusik“ von Detlef Altenburg aus der MGG und das Hamburger Jahrbuch für Musikwissenschaft, Bd. 6, hg. von Constantin Floros, Hans Joachim Marx und Peter Peterson.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Georg Philipp Telemann

„Gulliver-Suite“

Intrada

Lilliputsche Chaconne

Brobdingnagische Gigue

Reverie der Laputier, nebst ihren Aufweckern

Loure der gesitteten Houyhnhnms und Furie der unartigen Yahoos

Programmusik

Allgemeines

Die „Gulliver-Suite“ und Programmusik

Schlußwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, Georg Philipp Telemanns „Gulliver-Suite“ unter dem Aspekt der Programmusik zu untersuchen. Dabei wird analysiert, inwieweit das Werk die Kriterien für diesen Gattungsbegriff erfüllt und ob eine Einordnung in diese Kategorie musikhistorisch sinnvoll ist.

  • Biografischer Überblick zu Leben und Schaffen von Georg Philipp Telemann
  • Analyse der inhaltlichen und musikalischen Struktur der „Gulliver-Suite“
  • Untersuchung der ästhetischen Merkmale und Techniken der „Augenmusik“
  • Definition und theoretische Einordnung des Begriffs „Programmusik“
  • Kritische Reflexion über die Zuordnung älterer Werke zum späteren Programmusik-Begriff

Auszug aus dem Buch

Lilliputsche Chaconne

Gullivers erste Reise führt ihn zu den Zwergen im Lande Liliput. Er wird nach seinem Schiffbruch an Land gespült und als er wieder zu sich kommt, findet er sich an den Boden gefesselt vor. Um ihn herum kommen in Scharen die Liliputaner angelaufen.

Hier ist wirklich alles winzig, der Takt ist ein 3/32-Takt und das ganze Stück besteht aus winzigen Notenwerten. Hier zeigt sich, daß die „Gulliver-Suite“ zur „Augenmusik“ gehört, die winzigen Notenwerte kann man nur sehen, nicht hören. Das ganze Stück selbst geht sehr schnell vorbei. Der weitere Witz dieses Stückes liegt darin, daß eine Chaconne ein Schreittanz, also ein langsamer Tanz ist. Die Lilliputsche Chaconne ist jedoch sehr schnell, die Liliputaner können einfach nicht anders. Sie sind winzig und dementsprechend schnell wuseln sie auch, ein Schreittanz ist bei ihnen einfach viel schneller.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über Telemanns Leben und führt in die Problematik der Programmusik ein.

Georg Philipp Telemann: Dieses Kapitel liefert eine tabellarische Biografie des Komponisten, die seinen Weg von Magdeburg über Leipzig bis nach Hamburg nachzeichnet.

„Gulliver-Suite“: Es wird die Vorlage von Jonathan Swift analysiert und das Werk als Beispiel für die ästhetische Kategorie der „Augenmusik“ vorgestellt.

Intrada: Das Kapitel beschreibt den einleitenden, feierlichen Charakter des ersten Satzes der Suite.

Lilliputsche Chaconne: Die Analyse zeigt, wie die Winzigkeit der Romanfiguren durch extrem kleine Notenwerte und ein schnelles Tempo musikalisch umgesetzt wird.

Brobdingnagische Gigue: Dieser Satz kontrastiert durch überdimensionale Notenwerte und ein langsames Tempo die Riesen von Brobdingnag.

Reverie der Laputier, nebst ihren Aufweckern: Das Kapitel erläutert die musikalische Darstellung der Träumerei und der vergeblichen Bemühungen, die laputischen Denker zu wecken.

Loure der gesitteten Houyhnhnms und Furie der unartigen Yahoos: Die Untersuchung behandelt das gleichzeitige Erklingen zweier gegensätzlicher Charaktere und die damit verbundene Überlagerung.

Programmusik: Dieser theoretische Teil diskutiert Definitionen und Vorurteile gegenüber der Gattung der Programmusik.

Die „Gulliver-Suite“ und Programmusik: Die Arbeit schließt mit der Einschätzung, dass es sich bei der Suite eher um Vorformen der Programmusik handelt.

Schlußwort: Abschließend wird die Problematik der rückwirkenden Kategorisierung alter Musik unter den Begriff der Programmusik kritisch gewürdigt.

Schlüsselwörter

Georg Philipp Telemann, Gulliver-Suite, Programmusik, Jonathan Swift, Augenmusik, Barock, Musikgeschichte, Instrumentalmusik, Form, Sujet, Kompositionstechnik, Lilliput, Brobdingnag, Laputier, Houyhnhnms

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Telemanns „Gulliver-Suite“ und prüft, ob das Werk unter den Begriff der Programmusik fällt.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Biografie Telemanns, die formale Analyse der Suite sowie die musiktheoretische Debatte um Programmusik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Telemanns Werk eine „echte“ Programmusik darstellt oder lediglich Vorläufermerkmale aufweist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine strukturierte Analyse der musikalischen Partitur im Kontext des literarischen Sujets sowie eine Literaturrecherche zu musikwissenschaftlichen Fachbegriffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Komponisten, eine detaillierte Satz-für-Satz-Analyse der Suite und eine theoretische Erörterung zum Programmusik-Begriff.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Programmusik, Augenmusik, barocke Komposition und die literarische Vorlage von Jonathan Swift geprägt.

Was ist das Besondere an der „Lilliputschen Chaconne“ im Werk?

Sie gilt als Beispiel für „Augenmusik“, da die winzigen Notenwerte die Kleinheit der Liliputaner darstellen, die der Zuhörer im Notenbild sehen, aber nicht unmittelbar hören kann.

Warum ordnet die Autorin das Werk nicht direkt der Programmusik zu?

Sie argumentiert, dass der Begriff der Programmusik erst später entstand und im 18. Jahrhundert die musikalische Form noch den Vorrang vor dem inhaltlichen Sujet hatte.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Georg Philipp Telemann - Gulliver-Suite
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Musikwissenschaft)
Course
Vorläufer der Programmusik im 17. und 18. Jahrhundert
Grade
2,0
Author
Corinna Schumann (Author)
Publication Year
2001
Pages
12
Catalog Number
V44514
ISBN (eBook)
9783638421003
Language
German
Tags
Georg Philipp Telemann Gulliver-Suite Vorläufer Programmusik Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Corinna Schumann (Author), 2001, Georg Philipp Telemann - Gulliver-Suite, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/44514
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