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Biblisches Lernen vor den Herausforderungen der Postmoderne

Titel: Biblisches Lernen vor den Herausforderungen der Postmoderne

Hausarbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Laura Sophie Kersch (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Biblisches Lernen sieht sich heutzutage vor dem Problem der Postmoderne. Oftmals meinen Nichtgläubige, dass die Bibel im Unterricht irrelevant sei. Daraus ergibt sich die Frage, ob biblisches Lernen für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II noch relevant ist. Um zu einem endgültigen Resultat zu gelangen, müssen die Erfahrungen der SuS in den Religionsunterricht miteinbezogen werden, damit sie der Bibel offen entgegenstehen können. Des Weiteren kann durch die Arbeit mit der Bibel ein Dialog zwischen den Menschen und Gott entstehen, welcher sich positiv auf den Unterrichtsverlauf auswirken kann. Auch im Klassenverband unterstützt sie, sodass die SuS das Wort Gottes auf ihre eigene Lebenssituation beziehen können. Ebenso ist das Lernen an der Bibel für Jugendliche eine Unterstützung im Hinblick auf die Identitätsfindung. Die Verse der Bibel sollen die SuS dazu ermutigen, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. In der Bibel können Antworten auf ihre Fragen gefunden werden, die sie bewegen. Auch negative Entwicklungen der Geschichte lassen sich aus der Bibel lesen. Zusätzlich gehört die Wirkungsgeschichte der Bibel zur Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biblisches Lernen als zentrales Thema des Religionsunterrichts

3. Herausforderungen der Postmoderne und Chancen biblischen Lernens für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II

3.1. Aufgaben und Ziele des Religionsunterrichts

3.2. Didaktische Methoden für ein erfolgreiches biblisches Lernen

3.3. Kernlehrplan im Fach Katholische Religion für das Gymnasium Sekundarstufe II in Nordrhein-Westfalen

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz biblischen Lernens im Religionsunterricht der gymnasialen Sekundarstufe II vor dem Hintergrund einer postmodernen, säkularisierten Gesellschaft. Ziel der Abhandlung ist es, biblisches Lernen als gewinnbringenden Beitrag zur Identitätsfindung, Sprachfähigkeit und Allgemeinbildung der Lernenden zu legitimieren und didaktische Wege aufzuzeigen, wie biblische Texte trotz gesellschaftlicher Distanz als dialogische Kraft wirksam werden können.

  • Herausforderungen biblischer Vermittlung in der Postmoderne (Pluralismus, Individualisierung, Mehrperspektivität).
  • Theologische und bildungstheoretische Begründungsfiguren für das biblische Lernen.
  • Analyse didaktischer Methoden, insbesondere dekonstruktive Ansätze zur Bibelarbeit.
  • Bezugnahme auf aktuelle Vorgaben des Kernlehrplans für das Fach Katholische Religion in NRW.
  • Verknüpfung biblischer Inhalte mit der Lebenswelt und Biographie der Schülerinnen und Schüler.

Auszug aus dem Buch

3.2. Didaktische Methoden für ein erfolgreiches biblisches Lernen

Wenn es um die Gestaltung des Religionsunterrichts geht, ist oftmals von der Methodenfrage die Rede. Franz W. Niehl versteht Methoden als „Werkzeuge des Unterrichts“. Die sich stellende Frage lautet: „Welche Methoden braucht der Bibelunterricht?“. Auf das konkrete Thema bezogen, muss der Umgang mit Bibeltexten näher untersucht werden.

Ulrich Kropac hat eine Methode aufgearbeitet, die biblisches Lernen für SuS zugänglich machen soll. Viele SuS beklagen, dass der Religionsunterricht nicht auf ihre Erfahrungen und Fragen genügend eingeht. Das Verfahren der Dekonstruktion löst das Problem, in dem der biblische Text und der Rezipient in eine wechselseitige Beziehung treten. Demzufolge ist diese Art von Bibeldidaktik sowohl sach- als auch subjektorientiert. Die Erlebnisse der SuS können anhand biblischer Texte aufgearbeitet werden. Nach Kropac bedeutet Dekonstruktion „die Abwehr gegen die Einebnung der vielgestaltigen Sinnspitzen und Sensibilisierung für die untergründigen Bedeutungsgeschichten eines Textes“. Da alternative Denk- und Handlungsmöglichkeiten der Texte aufgezeigt werden, gilt die Methode als konstruktiv. Es kommt zu einer Vertiefung des Sachverhaltes, da von dem Leser festgestellte Deutungen eines Textes immer wieder widerlegt und hinterfragt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Bedeutung der Bibel bei Jugendlichen in einer säkularen Gesellschaft und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Relevanz biblischen Lernens in der Sekundarstufe II.

2. Biblisches Lernen als zentrales Thema des Religionsunterrichts: Dieses Kapitel verortet das biblische Lernen innerhalb der Religionsdidaktik als wissenschaftlich reflektierten Prozess und betont die Notwendigkeit, Schüler mit ihren Lebenswelten zum Ausgangspunkt des Unterrichts zu machen.

3. Herausforderungen der Postmoderne und Chancen biblischen Lernens für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II: Der Hauptteil analysiert, wie Pluralismus, Individualisierung und Mehrperspektivität einerseits als Herausforderungen wirken, andererseits aber neue Chancen für eine dialogische Bibeldidaktik eröffnen.

3.1. Aufgaben und Ziele des Religionsunterrichts: Hier werden die bildungstheoretischen Grundlagen des katholischen Religionsunterrichts dargelegt, die auf die Förderung religiöser Sprach-, Dialog- und Urteilsfähigkeit abzielen.

3.2. Didaktische Methoden für ein erfolgreiches biblisches Lernen: Das Kapitel stellt konkrete methodische Ansätze wie die Dekonstruktion nach Kropac und das Modell von Baldermann vor, um Bibeltexte für Jugendliche erfahrungsbezogen zu erschließen.

3.3. Kernlehrplan im Fach Katholische Religion für das Gymnasium Sekundarstufe II in Nordrhein-Westfalen: Anhand des aktuellen Kernlehrplans wird illustriert, wie biblisches Lernen kompetenzorientiert in den Unterricht integriert werden kann, insbesondere im Kontext von Ethik und Gottesfrage.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass biblisches Lernen durch eine zeitgemäße Didaktik auch in der Postmoderne unverzichtbar für Identitätsbildung und Allgemeinbildung bleibt.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit verwendeten Quellen und Fachpublikationen systematisch aufgelistet.

Schlüsselwörter

Biblisches Lernen, Religionsunterricht, Postmoderne, Bibeldidaktik, Dekonstruktion, Religionspädagogik, Sekundarstufe II, Identitätsfindung, Kernlehrplan, Lebensweltbezug, Sprachfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Mehrperspektivität, Gottesbegegnung, Allgemeinbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Relevanz der Bibelarbeit im katholischen Religionsunterricht der gymnasialen Sekundarstufe II in einer postmodern geprägten Gesellschaft.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Abhandlung?

Zentrale Themen sind die religionspädagogischen Herausforderungen durch Säkularisierung und Postmoderne, die Möglichkeiten biblischer Didaktik sowie die Förderung von Kompetenzen gemäß aktueller Lehrpläne.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Autorin geht der Frage nach, ob und wie biblisches Lernen in der gymnasialen Oberstufe relevant bleibt und begründet werden kann, um den Schülern als Orientierungshilfe zu dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine religionspädagogische Abhandlung, die auf der Analyse von Fachliteratur, didaktischen Konzepten (wie der Dekonstruktion) und der Auswertung offizieller Bildungspläne basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Problemanalyse der Postmoderne, eine methodische Herleitung für einen erfolgreichen Bibelunterricht und die praktische Anwendung der Kompetenzorientierung am Beispiel des Kernlehrplans NRW.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Biblisches Lernen, Religionsdidaktik, Dekonstruktion, Postmoderne und Lebensweltbezug.

Inwiefern beeinflusst die Postmoderne den Religionsunterricht laut der Autorin?

Die Autorin argumentiert, dass die Postmoderne durch Phänomene wie Pluralismus und Individualisierung zwar traditionelle biblische Vermittlung erschwert, aber durch die Mehrperspektivität neue Chancen für den Dialog zwischen Text und Leser bietet.

Welche Rolle spielt der Lebensweltbezug bei der Bibelarbeit?

Der Lebensweltbezug ist laut Autorin entscheidend; ohne ihn laufe der Religionsunterricht Gefahr, irrelevant zu werden oder in Indoktrination abzugleiten, da Schüler erst durch die Verknüpfung mit ihrer Biografie Mündigkeit erlangen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Biblisches Lernen vor den Herausforderungen der Postmoderne
Hochschule
Universität zu Köln  (Katholisches Institut)
Veranstaltung
Didaktikseminar
Note
2,7
Autor
Laura Sophie Kersch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V445065
ISBN (eBook)
9783668820333
ISBN (Buch)
9783668820340
Sprache
Deutsch
Schlagworte
biblisches lernen herausforderungen postmoderne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Sophie Kersch (Autor:in), 2018, Biblisches Lernen vor den Herausforderungen der Postmoderne, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/445065
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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