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Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung

Titel: Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung

Studienarbeit , 2018 , 40 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Reinpold (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine Studienarbeit zum Thema Human Enhancement vor dem Hintergrund der "erschöpften Gesellschaft". Hierzu werden diverse Statistiken rund um die Nutzung von Human Enhancement vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden die jeweiligen Einstellungs-Positionen dieser Entwicklung gegenüber aus ethischer Sicht erläutert. Insbesondere wird auch auf die ethischen und moralischen Aspekte eingegangen.

Zuletzt findet eine kritische Reflexion samt persönlicher Stellungnahme des Autors statt. Hierbei wird auf dem Inhalt der Arbeit aufbauend ein Fazit gezogen.

Der stetig stärker werdende Leistungsdruck - vor allem im Berufsleben -, aber auch sich verändernde Idealvorstellungen der Gesellschaft hinsichtlich Ablauf und Anforderungen des Alltags veranlassen Menschen dazu, neue Methoden zu suchen, um diesem Druck standhalten zu können. Im Fokus steht dabei die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, sowie die körperliche, emotionale und vor allem kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen durch unterschiedlichste Methoden. Aber
auch im Alltag und zugunsten der eigenen Gesundheit versuchen sich immer mehr Menschen mithilfe von sog. „Human Enhancement“ zu verbessern. Motiviert werden Menschen durch den Drang sich selbst zu gestalten und zu verwirklichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen

2.1 Anthropologie & Anthropotechnik

2.2 Definition des Begriffs Human Enhancement & weitere Informationen

2.3 Die vier Positionen des Human Enhancement

2.3.1 Transhumanisten

2.3.2 Liberale Ethiker

2.3.3 Konservative Ethiker

2.3.4 Skeptiker

3. Einteilung von Human Enhancement

3.1 Neuro-Enhancement

3.1.1 Pharmakologisches Neuro-Enhancement

3.1.2 Technisches Neuro-Enhancement

3.2 Genetisches Enhancement

3.2.1 Somatische Gentherapie

3.2.2 Keimbahntherapie

3.3 Physisches Enhancement

4. Gründe & Ursachen für Human Enhancement

5. Bedenken und Kritik an Human Enhancement

6. Kritische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe, Einsatzgebiete und ethischen Implikationen von Human Enhancement im Kontext einer zunehmend leistungsorientierten Gesellschaft. Sie geht der Forschungsfrage nach, inwiefern der stetig steigende Druck zur Selbstoptimierung dazu führt, dass Menschen ihre natürlichen Leistungsgrenzen durch medizinische oder technische Mittel überschreiten und welche Folgen dies für das menschliche Selbstverständnis und die Gesellschaft hat.

  • Grundlagen der Anthropologie und Anthropotechnik
  • Differenzierung der verschiedenen Formen von Human Enhancement (Neuro-, genetisches und physisches Enhancement)
  • Analyse der Beweggründe und Ursachen für den Wunsch nach Selbstoptimierung
  • Ethische Debatten und Kritik an der Leistungssteigerung
  • Reflexion über die Rolle der Gesellschaft und den Umgang mit dem "erschöpften Menschen"

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Pharmakologisches Neuro-Enhancement

Neben Arzneimitteln als klassisches Beispiel für Pharmaka gibt es mit Drogen und Dopingmitteln bzw. Lebensmitteln noch andere Ausprägungen für pharmakologisches Enhancement, auf welche eingegangen werden muss. Hierbei ist vor allem der rechtliche Aspekt mitentscheidend für die Unterteilung. So lässt sich unterscheiden, ob es sich etwa um verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Drogen und Dopingmittel fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und sind sog. „psychotrope Substanzen“, wodurch Nebenwirkungen wie eine akute Intoxikation, Entzugserscheinungen oder psychotische Störungen auftreten können. Dopingmittel werden vor allem im sportlichen Kontext zur Leistungssteigerung genutzt und sind genau wie Drogen illegal. Aber auch frei verkäufliche Lebensmittel wie etwa Kaffee, Energy Drinks, sog „functional food“ oder Genussmittel wie Alkohol oder Tabak können eine aufputschende Wirkung haben, weshalb sie ebenso in die Kategorie des Neuro-Enhancements fallen.

Die Gemeinsamkeit von pharmakologischen Enhancement-Methoden ist dabei der Einsatzzweck. So sollen sie etwa die Stimmung von Menschen beeinflussen oder aber dazu beitragen, die Gehirnleistung zu steigern, weshalb man oftmals von sog. „Hirndoping“ gesprochen wird, womit ein Bezug auf den Leistungssport und der damit verbundenen negativen Beurteilung genommen wird. Der zu beobachtende Effekt ist dabei jedoch oftmals nur kurzer Natur. So machen die meisten Mittel nur kurzfristig wacher und steigern die Konzentration oder Aufmerksamkeit, erzielen jedoch keinen langfristigen Effekt hinsichtlich der Gedächtnisleistung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Leistungsdruck in der modernen Gesellschaft und führt in die Thematik des Human Enhancements als Reaktion darauf ein.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert anthropologische und anthropotechnische Begriffe sowie die verschiedenen ethischen Positionen zum Thema.

3. Einteilung von Human Enhancement: Hier werden die verschiedenen Methoden der Leistungssteigerung detailliert in neuro-, genetische und physische Bereiche unterteilt.

4. Gründe & Ursachen für Human Enhancement: Das Kapitel analysiert die gesellschaftlichen und individuellen Beweggründe, die Menschen zu Methoden der Selbstoptimierung veranlassen.

5. Bedenken und Kritik an Human Enhancement: Hier werden die ethischen und moralischen Gegenargumente sowie potenzielle Risiken der Optimierung kritisch hinterfragt.

6. Kritische Reflexion: Der Autor resümiert die Ergebnisse und reflektiert die Rolle von Human Enhancement in einer Gesellschaft, die den Einzelnen zunehmend zur Selbstoptimierung drängt.

Schlüsselwörter

Human Enhancement, Selbstoptimierung, Leistungsgesellschaft, Neuro-Enhancement, Hirndoping, Anthropotechnik, Gentechnik, Ethik, Pharmakologie, physisches Enhancement, Leistungsdruck, Transhumanismus, biopolitische Grenzüberschreitung, Gesundheit, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Human Enhancements, also die künstliche Steigerung kognitiver, körperlicher oder emotionaler Fähigkeiten bei gesunden Menschen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die ethische Bewertung, die technologischen Möglichkeiten (wie Implantate oder Gentherapie) sowie die soziologische Ursachenforschung für den Optimierungsdruck.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Grundlagen und Methoden des Human Enhancements zu geben und kritisch zu beleuchten, warum Menschen heute verstärkt nach Wegen suchen, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die anthropologische, philosophische und medizinethische Quellen sowie aktuelle Studien zur Nutzung von Enhancement-Methoden zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einteilung der verschiedenen Enhancement-Methoden (neuro, genetisch, physisch), die Analyse der Ursachen für diesen Trend und die ethische Diskussion über Risiken und gesellschaftliche Konsequenzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe wie "Selbstoptimierung", "Leistungsgesellschaft", "Hirndoping" und "Anthropotechnik" prägen das Werk.

Welche Rolle spielt die "erschöpfte Gesellschaft"?

Die "erschöpfte Gesellschaft" wird als Hauptnutzergruppe für Enhancement identifiziert, da Menschen unter dem permanenten Leistungsdruck oft keine andere Möglichkeit sehen, als zu Hilfsmitteln zu greifen, um im Alltag zu funktionieren.

Ist Human Enhancement laut Autor nur ein individuelles Phänomen?

Nein, der Autor kommt zu dem Schluss, dass Human Enhancement kein reines Individualproblem mehr ist, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und durch strukturelle Zwänge in der Arbeitswelt forciert wird.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,3
Autor
Stefan Reinpold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
40
Katalognummer
V444533
ISBN (eBook)
9783668820517
ISBN (Buch)
9783668820524
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Human Enhancement Erschöpfte Gesellschaft Burn-out Doping
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Reinpold (Autor:in), 2018, Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/444533
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Leseprobe aus  40  Seiten
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