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Go to shop › History of Germany - 1848, Empire, Imperialism

"...hier ragen Spuren von deutscher Herrlichkeit". Der Große Feldberg im Taunus als nationaler Versammlungsort (1814, 1844, 1906)

Title: "...hier ragen Spuren von deutscher Herrlichkeit". Der Große Feldberg im Taunus als nationaler Versammlungsort (1814, 1844, 1906)

Term Paper , 2018 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Gerhard Schmidt (Author)

History of Germany - 1848, Empire, Imperialism

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Der Große Feldberg im Taunus wurde mehrfach von nationalen und nationalistischen Strömungen des 19. und 20. Jahrhunderts als Versammlungs- und Gedenkort genutzt. Er diente verschiedenen nationalen und nationalistischen Bewegungen als Veranstaltungsort.

Diese Arbeit stellt drei davon vor und verortet sie innerhalb der Gesamtentwicklung des deutschen Nationalismus: Die von Ernst Moritz Arndt initiierte Völkerschlacht-Gedenkfeier (1814), das erste Feldberg-Turnfest (1844) und die Planungen Ernst Lauterers zu einer Festspiel- und Weihestätte auf dem Großen Feldberg (1906).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Problemstellung und Vorgehensweise

2. Der Große Feldberg als Ort von Sage und Geschichte

3. Der Große Feldberg als nationaler Versammlungsort (1814 – 1906)

3.1. Die Völkerschlacht-Gedenkfeier (1814)

3.1.1. Vorgeschichte

3.1.2. Protagonisten

3.1.3. Durchführung und Nachwirkung

3.1.4. Textuntersuchungen

3.2. Das erste Feldberg-Turnfest (1844)

3.2.1. Vorgeschichte

3.2.2. Protagonisten

3.2.3. Durchführung und Nachwirkung

3.2.4. Textuntersuchung: Die Eröffnungsrede von A. Ravenstein

3.3. Die Planungen zum Großen Feldberg als Festspielort (1901 – 1906)

3.3.1. Vorgeschichte

3.3.2. Protagonisten

3.3.3. Weitere Entwicklung

3.3.4. Textuntersuchungen: Ernst Lauterer

4. Der Große Feldberg als Ort des deutschen Nationalismus

4.1. Die „Idee vom Feldberg“ und ihre Wandlungen (1814 – 1906)

4.2. Einordnung in die Gesamtentwicklung des deutschen Nationalismus

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Transformation des Großen Feldbergs im Taunus als nationalen Versammlungsort vom frühen 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Anhand dreier exemplarischer Momente – der Völkerschlacht-Gedenkfeier von 1814, dem Feldberg-Turnfest von 1844 und den Festspielplanungen von Ernst Lauterer (1901–1906) – analysiert der Autor, wie der Berg symbolisch aufgeladen wurde, um jeweils unterschiedliche Konzepte deutscher Identität und nationaler Bestrebungen zu legitimieren.

  • Symbolische Vereinnahmung des Großen Feldbergs als nationaler Erinnerungsort.
  • Die Rolle von Mythen und Sagen bei der Konstruktion nationaler Identität.
  • Untersuchung der intendierten Wirkung patriotischer Aufrufe und Festreden.
  • Einordnung der Feldberg-Projekte in die historische Entwicklung des deutschen Nationalismus.
  • Vergleichende Analyse der Akteursgruppen und ihrer gesellschaftlichen Zielsetzungen.

Auszug aus dem Buch

3.1.4.1. E.M. Arndt: Ein Wort über die Feier der Leipziger Schlacht

Arndts erfolgreiche Schrift (s. 3.1.2.) erwähnt den Feldberg als Veranstaltungsort nicht direkt, gibt aber Zielrichtung und Symbolik für Neeffs entsprechendes Werk vor (s. 3.1.4.2.) und soll deshalb hier in ihren Grundzügen ebenfalls berücksichtigt werden.20

Zu Beginn seines Aufsatzes begründet Arndt, warum das Gedenken an die Leipziger Völkerschlacht für die Deutschen den gleichen Rang wie die höchsten kirchlichen Feiertage beanspruchen dürfe: Er stellt den Lesern zunächst das Elend, die Ausbeutung und Erniedrigung unter der „fremden Tyrannei“21 Napoleons und den „Schelmen und Vaterlandsverräthern“22 seiner im Rheinbund organisierten deutschen Verbündeten eindringlich vor Augen. Erst das Eingreifen Gottes in die Geschichte, dessen man entsprechend wie einer biblischen Offenbarung gedenken solle, habe die Überwindung dieser für das deutsche Volks existenzgefährdenden Lage ermöglicht:

„Da griff Gott der Herr, der wegen unserer Sünden lange geschwiegen hatte, mit seinem allmächtigen Arm darein, er erweckte den Geist der Völker und Herrscher, beseelte die Heere mit seiner Zuversicht, und zerschmetterte den wilden Tyrannen und seine gräulichen Räuberhorden.“23

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Problemstellung und Vorgehensweise: Das Kapitel führt in das Thema der nationalen Inanspruchnahme des Feldbergs ein und legt das methodische Vorgehen mittels Textanalyse dar.

2. Der Große Feldberg als Ort von Sage und Geschichte: Hier wird der Berg als historischer und sagenumwobener Ort vorgestellt, der als Fundament für spätere nationalistische Mythenbildung diente.

3. Der Große Feldberg als nationaler Versammlungsort (1814 – 1906): Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die drei zentralen Projekte der Jahre 1814, 1844 und 1901–1906 sowie die jeweiligen Protagonisten.

4. Der Große Feldberg als Ort des deutschen Nationalismus: Die Ergebnisse werden in einen größeren Kontext gesetzt, um die Wandlung der „Idee vom Feldberg“ und die Einbettung in den deutschen Nationalismus zu erläutern.

5. Schlussbetrachtung: Das Kapitel reflektiert die Erkenntnisse und versucht eine Definition des Nationalismus im Kontext der untersuchten Fallbeispiele.

Schlüsselwörter

Großer Feldberg, deutscher Nationalismus, Völkerschlacht, Turnbewegung, Ernst Moritz Arndt, August Ravenstein, Ernst Lauterer, Wagner-Festspiele, Mythenbildung, kultureller Nationalismus, Taunus, Identität, Sagen, Symbolik, Festkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Nutzung des Großen Feldbergs als Ort für nationale Kundgebungen und Projekte zwischen 1814 und 1906.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des deutschen Nationalismus, die Bedeutung von Mythen und Sagen bei der Identitätsstiftung sowie die Rolle von Festen und Festspielen für nationale Bewegungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, warum gerade der Feldberg als Veranstaltungsort gewählt wurde und mit welchen Bedeutungen er aufgeladen wurde, um nationale Ideen zu verbreiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse historischer Quellentexte, insbesondere Flugschriften, Festreden und Planungsentwürfe der jeweiligen Akteure.

Welche Akteure und Projekte werden im Hauptteil behandelt?

Behandelt werden die Völkerschlacht-Gedenkfeier von 1814 (Arndt), das erste Feldberg-Turnfest von 1844 (Ravenstein) und die Festspielhaus-Planungen von Ernst Lauterer Anfang des 20. Jahrhunderts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nationalismus, Identität, Mythenbildung, Turnbewegung und die spezifischen historischen Akteure, die den Feldberg als Bühne für ihre nationalen Ziele nutzen wollten.

Wie bewertet der Autor die Rolle der "Sagenwelt" für diese Projekte?

Der Autor zeigt auf, dass Sagen und historische Spuren wie der Limes oder der "Brunhildenstein" instrumentalisiert wurden, um dem Feldberg einen "heiligen" Charakter zu verleihen und eine historische Kontinuität zu konstruieren.

Warum scheiterten laut Arbeit die Festspielpläne von Ernst Lauterer?

Lauterer scheiterte vor allem an mangelnder Finanzierung, fehlender Unterstützung durch politische Entscheidungsträger und einer zunehmenden persönlichen Isolierung in esoterischen und völkischen Vorstellungen.

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Details

Title
"...hier ragen Spuren von deutscher Herrlichkeit". Der Große Feldberg im Taunus als nationaler Versammlungsort (1814, 1844, 1906)
Grade
1,0
Author
Gerhard Schmidt (Author)
Publication Year
2018
Pages
32
Catalog Number
V443845
ISBN (eBook)
9783668811256
ISBN (Book)
9783668811263
Language
German
Tags
Nationalismus Ernst Moritz Arndt Turnbewegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gerhard Schmidt (Author), 2018, "...hier ragen Spuren von deutscher Herrlichkeit". Der Große Feldberg im Taunus als nationaler Versammlungsort (1814, 1844, 1906), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/443845
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