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Kinder psychisch kranker Eltern. Inwieweit wird die Entwicklung beeinflusst?

Handlungs- und Präventionsmöglichkeiten seitens der Sozialen Arbeit

Titel: Kinder psychisch kranker Eltern. Inwieweit wird die Entwicklung beeinflusst?

Hausarbeit , 2018 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alina Kruse (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit hat die Kinder psychisch erkrankter Eltern zum Thema und untersucht, welchen Einfluss die Erkrankung der Eltern auf die Entwicklung der Kinder nimmt.
Spricht man von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen, dann denken die meisten erst an deren Eltern, Partner oder Geschwister. Jedoch sind unter den Betroffenen oftmals auch Menschen mit eigenen Kindern. Studien zufolge entwickelt sich bei jeder Zweiten bis Dritten der in Deutschland lebenden Personen im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung. Die Anzahl dieser ist laut dem von der Barmer GEK vorgestellten Krankenhausreport (2011) und weiteren Aussagen der Krankenkassen in den letzten 20 Jahren um mehr als 130% angestiegen.

Dem gegenüber stehen Ergebnisse epidemiologischer Studien, welche jedoch gegen einen deutlichen Anstieg psychischer Erkrankungen sprechen. Zu erklären ist dies möglicherweise durch ein Abnehmen der Stigmatisierungen und somit einer in der Gesellschaft wachsenden Akzeptanz gegenüber etwaigen Erkrankungen. Ferner die damit in Verbindung stehende Bereitschaft, sich psychotherapeutisch behandeln zu lassen und die sich in den letzten Jahren verbesserten und effizienteren einsetzbaren medizinischen Möglichkeiten bei der Diagnose psychischer Erkrankungen.

Frauen sind mit rund 40% häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als die Männer (ungefähr 25%). Wie hoch dabei der Anteil psychisch erkrankter Eltern tatsächlich ist, lässt sich nur schwer abschätzen, da sich über die Prävalenz dieser, hinsichtlich vieler und unterschiedlichster untersuchter Populationen, keine eindeutigen und ausschlaggebenden Angaben machen ließen. Der Anteil psychisch erkrankter Eltern noch nicht volljähriger Kinder bei stationär aufgenommenen Patienten lag nach Studien erfassten Angaben zufolge, schätzungsweise zwischen 20 und 40%. Auch die von Grube und Dorn durchgeführte Studie, auf die Miriam Schmuhl in ihrer Abhandlung hinwies, kam auf ähnliche Ergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter

2.1 Kindliche Entwicklung

2.2 Bindungstheorie

3. Ausgewählte psychische Erkrankungen der Eltern

3.1 Schizophrenie (F20, ICD-10)

3.2 Zwangsstörungen (F42, ICD-10)

4. Risiken für Kinder psychisch kranker Eltern

4.1 Kinder schizophrener Mütter

4.2 Kinder von Eltern mit einer Zwangsstörung

5. Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Erziehung und Entwicklung des Kindes

6. Mögliche Handlungs- und Präventionsmöglichkeiten seitens der Sozialen Arbeit

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern psychische Erkrankungen von Eltern die Entwicklung ihrer Kinder beeinflussen und welche präventiven sowie unterstützenden Möglichkeiten der Sozialen Arbeit bestehen, um betroffene Familien zu stärken.

  • Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie
  • Klinische Merkmale von Schizophrenie und Zwangsstörungen
  • Belastungsrisiken und Bewältigungsstrategien für Kinder
  • Sozialpädagogische Handlungsansätze und Gruppenarbeit

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Spricht man von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen, dann denken die meisten erst an deren Eltern, Partner oder Geschwister. Jedoch sind unter den Betroffenen oftmals auch Menschen mit eigenen Kindern (vgl. Lenz: 2012: 10). Studien zufolge entwickelt sich bei jeder Zweiten bis Dritten der in Deutschland lebenden Personen im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung. Die Anzahl dieser ist laut dem von der Barmer GEK vorgestellten Krankenhausreport (2011) und weiteren Aussagen der Krankenkassen in den letzten 20 Jahren um mehr als 130 % angestiegen (vgl. Schneider et al. 2017: 4; Griepenstroh/Heitermann/Hermeling 2012: 25). Dem gegenüber stehen Ergebnisse epidemiologischer Studien, welche jedoch gegen einen deutlichen Anstieg psychischer Erkrankungen sprechen. Zu erklären ist dies möglicherweise durch ein Abnehmen der Stigmatisierungen und somit einer in der Gesellschaft wachsenden Akzeptanz gegenüber etwaigen Erkrankungen. Ferner die damit in Verbindung stehende Bereitschaft, sich psychotherapeutisch behandeln zu lassen und die sich in den letzten Jahren verbesserten und effizienteren einsetzbaren medizinischen Möglichkeiten bei der Diagnose psychischer Erkrankungen (vgl. Griepenstroh/Heitermann/Hermeling 2012: 25).

Frauen sind mit rund 40 % häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als die Männer (ungefähr 25 %) (vgl. Lenz: 2014: 61). Wie hoch dabei der Anteil psychisch erkrankter Eltern tatsächlich ist, lässt sich nur schwer abschätzen, da sich über die Prävalenz dieser, hinsichtlich vieler und unterschiedlichster untersuchter Populationen, keine eindeutigen und ausschlaggebenden Angaben machen ließen. Der Anteil psychisch erkrankter Eltern noch nicht volljähriger Kinder bei stationär aufgenommenen Patienten lag nach Studien erfassten Angaben zufolge, schätzungsweise zwischen 20 und 40 % (vgl. Plass/Wiegand-Grefe 2012: 18; Wiegand-Grefe/Licata 2016: 75). Auch die von Grube und Dorn durchgeführte Studie, auf die Miriam Schmuhl in ihrer Abhandlung hinwies, kam auf ähnliche Ergebnisse (vgl. Schmuhl 2016: 35).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Relevanz der Thematik anhand statistischer Daten zur psychischen Belastung in Deutschland und verdeutlicht die Vernachlässigung der betroffenen Kinder.

2. Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter: Vermittelt die theoretischen Grundlagen der kindlichen Entwicklung und die zentrale Bedeutung der Bindungstheorie nach Bowlby für ein gesundes Aufwachsen.

3. Ausgewählte psychische Erkrankungen der Eltern: Definiert die Krankheitsbilder Schizophrenie und Zwangsstörungen anhand des ICD-10 und erläutert deren Symptomatik sowie Ursachen.

4. Risiken für Kinder psychisch kranker Eltern: Analysiert die spezifischen Belastungsfaktoren und psychischen Risiken für Kinder, die mit Elternteilen mit Schizophrenie oder Zwangsstörungen zusammenleben.

5. Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Erziehung und Entwicklung des Kindes: Untersucht die negativen Folgen elterlicher Erkrankungen auf die Erziehungsqualität und die kindliche Identitätsentwicklung.

6. Mögliche Handlungs- und Präventionsmöglichkeiten seitens der Sozialen Arbeit: Stellt gesetzliche Grundlagen und konkrete Methoden wie die Soziale Gruppenarbeit vor, um betroffene Familien zu unterstützen.

7. Fazit: Fasst zusammen, dass eine frühzeitige Unterstützung und Aufklärung unerlässlich sind, um die langfristigen Auswirkungen elterlicher Erkrankungen auf die Kinder abzumildern.

Schlüsselwörter

Psychische Erkrankung, Kinder psychisch kranker Eltern, Bindungstheorie, Schizophrenie, Zwangsstörung, Sozialpädagogische Familienhilfe, Entwicklungsrisiken, Prävention, Resilienz, Soziale Gruppenarbeit, Kindeswohl, Parentifizierung, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Lebenssituation von Kindern, deren Eltern an einer psychischen Störung leiden, und untersucht deren spezifische Belastungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die kindliche Entwicklung, Bindungsstile, die Krankheitsbilder Schizophrenie und Zwangsstörung sowie Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen elterlicher Erkrankungen auf die kindliche Entwicklung aufzuzeigen und präventive Ansätze für die Soziale Arbeit zu identifizieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche sowie einer praktischen Auseinandersetzung mit dem Thema durch ein sozialpädagogisches Projekt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der entwicklungspsychologischen Theorie über die spezifischen Symptome der elterlichen Erkrankungen bis hin zur Darstellung von Risiken für die Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kindeswohl, Bindungstheorie, parentale psychische Störung, Prävention und Soziale Gruppenarbeit.

Was unterscheidet Kinder schizophrener Eltern von anderen?

Diese Kinder sind häufiger mit Wahnvorstellungen der Eltern konfrontiert, was zu Vernachlässigung und einer erschwerten Bindungsentwicklung führen kann.

Warum wird die „Soziale Gruppenarbeit“ hervorgehoben?

Die Autorin hebt sie hervor, da sie Kindern einen geschützten Raum bietet, um sich auszutauschen und ihre soziale Kompetenz sowie ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinder psychisch kranker Eltern. Inwieweit wird die Entwicklung beeinflusst?
Untertitel
Handlungs- und Präventionsmöglichkeiten seitens der Sozialen Arbeit
Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Note
1,0
Autor
Alina Kruse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
39
Katalognummer
V442633
ISBN (eBook)
9783668819009
ISBN (Buch)
9783668819016
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinder eltern inwieweit entwicklung handlungs- präventionsmöglichkeiten sozialen arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Kruse (Autor:in), 2018, Kinder psychisch kranker Eltern. Inwieweit wird die Entwicklung beeinflusst?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/442633
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  39  Seiten
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