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Interkulturelles Management zwischen Deutschen und Tschechen

Titel: Interkulturelles Management zwischen Deutschen und Tschechen

Seminararbeit , 2018 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dominik Bachmeier (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Geschäftspartnern aus Deutschland und Tschechien. Der erste Teil der Arbeit geht zunächst auf das Land Tschechien ein. Im zweiten Teil werden verschiedene Szenarien vorgestellt, welche die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Tschechen typisiert darstellen sollen. Anschließend werden die Szenarien auf interkulturelle Fehler untersucht und auf Verbesserungsmöglichkeiten hin analysiert. Abschließend werden die wichtigsten Punkte in einer Zusammenfassung festgehalten.

Die zunehmende Globalisierung und Internationalisierung führen dazu, dass Mitarbeiter fast aller Unternehmensbereiche und -ebenen immer häufiger Kontakt zu anderen Kulturen haben. Sei es durch Besprechungen, Geschäftsreisen, Niederlassungen in anderen Ländern oder Kundenanfragen. Des Weiteren resultiert aus der Einwanderung nach Deutschland auch innerhalb eines nationalen Unternehmens durch die vielen verschiedenen Kulturen ein immer größer werdendes interkulturelles Konfliktpotenzial.

Die Kultur beeinflusst hierbei durch ein spezifisches System von Werten, Normen, Regeln und Einstellungen das Handeln, Arbeiten, Denken und Fühlen von Menschen. Sie dient aber auch als Verhaltenskodex und Orientierungsmittel. Sie zeigt so die Grenzen des Verhaltens und Handelns von Menschen auf. Daher ist es insbesondere im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit elementar sich über Differenzen und Gemeinsamkeiten der Kulturen zu informieren, diese zu verstehen und zu beachten.

Aufgrund der geografischen Nähe und der zunehmenden wirtschaftlichen Vernetzung kommt es oft zu interkulturellen Interaktionen zwischen Deutschen und Tschechen. Allzu häufig werden die kulturellen Unterschiede und deren Bedeutung für eine gute wirtschaftliche Beziehung unterschätzt, vor allem von deutscher Seite. Während Tschechen oft gut über ihre deutschen „Nachbarn“ informiert sind, wissen viele Deutsche relativ wenig über das Land Tschechien, dessen Menschen und ihre Kultur. Und dass, obwohl Deutschland und Tschechien eine lange gemeinsame Grenze und Geschichte sowohl verbindet als auch trennt. Diese oft einseitige Informationslücke kann bei wirtschaftlichen Aktionen zwischen Deutschen und Tschechen schnell zu interkulturellen Konflikten sowie Missverständnissen führen, welche den Aufbau und Erhalt einer soliden internationalen Geschäftsbeziehung verhindern kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Das Land Tschechien, seine Menschen, seine Geschichte und Kultur

2.1 Die Geschichte Tschechiens

2.2 Die Wirtschaft Tschechiens

2.3 Länderprofil Tschechien

2.4 Die Bewohner Tschechiens und ihre Kultur

3 Interkulturelle Szenarien zwischen Deutschen und Tschechen

3.1 Ausgangssituation

3.2 Terminvereinbarung am Telefon

3.2.1 Schilderung des Sachverhalts

3.2.2 Analyse des Sachverhalts

3.3 Erste Begegnung am Flughafen

3.3.1 Schilderung des Sachverhalts

3.3.2 Analyse des Sachverhalts

3.4 Das Meeting

3.4.1 Schilderung des Sachverhalts

3.4.2 Analyse des Sachverhalts

3.5 Das Geschäftsessen

3.5.1 Schilderung des Sachverhalts

3.5.2 Analyse des Sachverhalts

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Geschäftspartnern. Das primäre Ziel ist es, kulturelle Unterschiede und Missverständnisse anhand konkreter Szenarien aufzuzeigen, um eine Sensibilisierung für interkulturelle Dynamiken zu schaffen und somit den Erfolg zukünftiger Geschäftsbeziehungen zu sichern.

  • Historische und wirtschaftliche Grundlagen Tschechiens
  • Kulturelle Standards und Verhaltensmuster in Tschechien
  • Analyse typischer interkultureller Interaktionsszenarien
  • Identifikation von Konfliktpotenzialen in der Kommunikation
  • Strategien zur Vermeidung von Fettnäpfchen im Geschäftsalltag

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Analyse des Sachverhalts

Der oben geschilderte Sachverhalt zeigt ein typisches Gespräch zwischen Deutschen und Tschechen. Die deutsche Einkaufsleiterin ist kurz angebunden und geht nicht auf persönliche Fragen ein. Sie ignoriert damit unbewusst, dass der Tscheche eine persönliche Beziehung zu ihr aufbauen will. Das kann bei dem tschechischen Vertriebsleiter schnell negativ aufgenommen werden, da die Höflichkeiten nicht erwidert worden sind. Bei tschechischen Teilnehmern gilt, dass ohne funktionierende Beziehungsebene nur schwer eine angenehme Sachebene hergestellt werden kann. Sie versuchen daher oft, gleich zu Beginn einer sich anbahnenden Kooperation eine möglichst gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Jeder Geschäftspartner hat sich demnach primär als Individuum, nicht als Arbeitskraft mit einer bestimmten Position und Kompetenz, zu verstehen. Der Tscheche baut auf Sympathie auf, ohne menschliche Kontaktpunkte ist der Wille zu einer gemeinschaftlichen, engen Zusammenarbeit eher gering. Herr Novák hätte sich wohl auch mehr Zeit für ein Gespräch erwartet, was ihm das Gefühl von Respekt und Wichtigkeit vermittelt hätte.

Ein weiterer Fehler seitens der Einkaufsleiterin liegt darin, dass sie als Geschäftssprache Deutsch als Standard vorausgesetzt hat. Viele Tschechen, vor allem die jüngere Generation, sind des deutschen nicht mehr oder nur teils mächtig. Jedoch sprechen viele von ihnen Englisch, dass als Pflichtfach in den Schulen unterrichtet wird. Bei älteren Geschäftspartnern oder in Grenzgebieten ist Deutsch jedoch noch weit verbreitet. Auch würde ein Tscheche aus Höflichkeit wohl nicht nachfragen, wenn er etwas nicht verstanden hat. So können Missverständnisse entstehen. Im Zweifel sollte sich daher auf Englisch geeinigt oder ein Dolmetscher eingeschaltet werden.

Auch hat die Einkaufsleiterin den Namen des tschechischen Partners (wegen fehlender Konzentration auf das Gespräch oder der Unverständlichkeit des Namens) wiederholt falsch ausgesprochen und aus Novák den Namen Dvorák gemacht. Dies ist zwar auch ein weitverbreiteter Nachname in Tschechien, jedoch könnte es einen Tschechen schnell kränken, wenn sein Name permanent falsch ausgesprochen wird. Er würde jedoch den Deutschen Geschäftspartner aus Höflichkeit nicht auf den Fehler direkt aufmerksam machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz interkultureller Kompetenz aufgrund zunehmender Globalisierung und wirtschaftlicher Vernetzung zwischen Deutschland und Tschechien.

2 Das Land Tschechien, seine Menschen, seine Geschichte und Kultur: Dieses Kapitel vermittelt fundierte Kenntnisse über die historische Entwicklung, die wirtschaftliche Struktur, das Länderprofil sowie die kulturellen Prägungen der tschechischen Bevölkerung.

3 Interkulturelle Szenarien zwischen Deutschen und Tschechen: In diesem Hauptteil werden fiktive Fallbeispiele (Telefonat, Ankunft, Meeting, Geschäftsessen) detailliert geschildert und aus interkultureller Perspektive analysiert, um spezifische Verhaltensmuster und Konfliktpotentiale aufzudecken.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der zentralen Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit von Einfühlungsvermögen und interkulturellem Verständnis für den langfristigen Erfolg deutsch-tschechischer Geschäftsbeziehungen.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Management, Tschechien, Deutschland, Geschäftskommunikation, Beziehungsebene, Sachebene, Konfliktvermeidung, interkulturelle Kompetenz, Unternehmenskultur, Geschäftsessen, Verhandlungsführung, Kulturschock, Mitteleuropa, internationale Zusammenarbeit, Wirtschaftsbeziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die interkulturellen Besonderheiten in der geschäftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien, um Verständnis für kulturell bedingte Missverständnisse zu schaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die historischen Hintergründe Tschechiens, die tschechische Arbeitskultur, die Bedeutung persönlicher Beziehungen gegenüber rein sachbezogenen Aspekten sowie spezifische Kommunikationsstandards.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Sensibilisierung von deutschen Geschäftsleuten für tschechische Kulturstandards, um Konflikte zu minimieren und eine solide, professionelle Vertrauensbasis zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fallstudienbasierte Methode, bei der typische fiktive Szenarien beschrieben und anschließend anhand theoretischer Kulturstandards (z. B. Beziehungsorientierung, Kontextabhängigkeit) analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert vier Phasen einer Geschäftsbeziehung: die telefonische Erstkontaktaufnahme, die Ankunft und erste Begegnung, ein formelles Meeting sowie ein informelles Geschäftsessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Interkulturelles Management, Beziehungsebene, Sachebene, Konfliktvermeidung und interkulturelle Kompetenz.

Warum ist der Begriff „Tschechei“ in der Kommunikation zu vermeiden?

Der Begriff ist historisch stark mit der Zeit des Nationalsozialismus belastet und wird von vielen Tschechen als abwertend empfunden, weshalb er ein erhebliches Risiko für die Geschäftsbeziehung darstellt.

Welche Rolle spielt die Beziehungsebene bei tschechischen Geschäftspartnern?

Im Gegensatz zur oft sachorientierten deutschen Arbeitsweise ist in Tschechien der Aufbau einer persönlichen, sympathiebasierten Beziehung eine zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche und vertrauensvolle geschäftliche Kooperation.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelles Management zwischen Deutschen und Tschechen
Hochschule
Technische Hochschule Rosenheim
Veranstaltung
Intercultural Management
Note
1,0
Autor
Dominik Bachmeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
31
Katalognummer
V442098
ISBN (eBook)
9783668804524
ISBN (Buch)
9783668804531
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tschechien Tschechen Osteuropa Prag Kultur Interkulturell Intercultural Cz Czech republic Deutschland Deutsche Deutsch-tschechische Erklärung Interkultuelles Management Europa Tschechei Tschechoslowakei interkultuelle szenarien Rosenheim Metze Rollenspiele Cultural Kulturelle Konflikte Meeting Geschäftsessen Terminvereinbarung kulturell Kulturelle Rollenspiele Master Internationalisierung Globalisierung Zusammenarbeit Geschäftsbeziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Bachmeier (Autor:in), 2018, Interkulturelles Management zwischen Deutschen und Tschechen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/442098
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Leseprobe aus  31  Seiten
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