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Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertageseinrichtungen

Ein Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren in Kindertageseinrichtungen

Titel: Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertageseinrichtungen

Hausarbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefanie Gschwinder (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird detailliert das Konzept dieses Beobachtungsverfahren dargestellt. Dabei stellt sich die Frage, ob Bildungs- und Lerngeschichten als alleiniges Beobachtungsverfahren angewendet werden können, und ob alle Entwicklungsbereiche der Kinder abgedeckt werden oder diese Ergänzungen benötigen.

Im Rahmen des Projekts „Bildungs- und Lerngeschichten“ wurde von 2004 bis 2007 vom Deutschen Jugendinstitut das in Neuseeland entwickelte Verfahren der „learning stories“ adaptiert und an die Voraussetzungen der Kindertageseinrichtungen in Deutschland angepasst. Hinter diesem Verfahren steht die Beobachtung des kindlichen Lernens, seine Beschreibung und darauf aufbauend der pädagogische Auftrag dieses zu unterstützen und zu fördern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. Bildungs- und Lerngeschichten

2.1 Ursprung der Bildungs- und Lerngeschichten

2.2 Eigenschaften von Bildungs- und Lerngeschichten

2.3 Ziele der Bildungs- und Lerngeschichten

3. Lerndispositionen

4. Arbeitsschritte der Bildungs- und Lerngeschichten

4.1 Erster Schritt: Das Beobachten und Beschreiben

4.2 Zweiter Schritt: Die Analyse und der Austausch der Beobachtung

4.3 Dritter Schritt: Die Entscheidung über nächsten Schritte

4.4 Vierter Schritt: Die Dokumentation

5. Haltungen und Erfahrungen der pädagogischen Fachkräfte

6. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept der Bildungs- und Lerngeschichten als Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren in Kindertageseinrichtungen auseinander, um zu klären, inwieweit dieses Verfahren als alleiniges Instrument zur Erfassung kindlicher Lernprozesse und Entwicklungsbereiche geeignet ist.

  • Ursprung und theoretische Grundlagen des Konzepts
  • Die Rolle der Lerndispositionen im Lernprozess
  • Methodische Umsetzung in vier Arbeitsschritten
  • Veränderung der fachlichen Haltung durch ressourcenorientiertes Denken
  • Diskussion von Implementierungshindernissen in der Praxis

Auszug aus dem Buch

1. Einführung in die Thematik

Schon im 20. Jahrhundert waren Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit Plänen und Leitideen für die pädagogische Arbeit ausgestattet. Diese Pläne stellten die konzeptionelle Richtung dieser Arbeit dar. Warum entstanden also zu Beginn des 21. Jahrhunderts erneut Bildungspläne in allen Bundesländern?

(vgl. Mienert in Vorholz, 2007) Dies ist im Jahre 2000 den enttäuschenden Ergebnissen der PISA-Studie zu zuschreiben. Die Pädagogik der frühen Kindheit geriet damit in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Ein Umdenken setzte ein und dadurch erfuhr die frühkindliche Pädagogik einen Aufschwung und wurde deutlich mehr wertgeschätzt, da erkannt wurde, dass das Bildungspotential im Kleinkindbereich nicht ausreichend genutzt wurde. „… [es] entstanden erstaunlich schnell in allen Bundesländern in jeweils unterschiedlicher Form und rechtlicher Verankerung Rahmenrichtlinien zum Bildungsauftrag von Kindertagestätten.“ (Neuß, 2007, S. 58) Mit diesen wurden Forderungen nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit der frühkindlichen Bildungsarbeit laut, daher wurden die Dokumentationsverfahren in der Frühpädagogik als Schwerpunkt in den Aufgabenbereich einer pädagogischen Fachkraft aufgenommen.

Im Rahmen des Projekts „Bildungs- und Lerngeschichten“ wurde von 2004 bis 2007 vom Deutschen Jugendinstitut das in Neuseeland entwickelte Verfahren der „learning stories“ adaptiert und an die Voraussetzungen der Kindertageseinrichtungen in Deutschland angepasst. Hinter diesem Verfahren steht die Beobachtung des kindlichen Lernens, seine Beschreibung und darauf aufbauend der pädagogische Auftrag dieses zu unterstützen und zu fördern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext, insbesondere die PISA-Studie, die zur Einführung neuer Bildungspläne und Beobachtungsverfahren in deutschen Kindertagesstätten führte.

2. Bildungs- und Lerngeschichten: Das Kapitel beschreibt den neuseeländischen Ursprung des Verfahrens, seine grundlegenden Eigenschaften als offenes Beobachtungsinstrument sowie dessen Zielsetzung in der Frühpädagogik.

3. Lerndispositionen: Hier werden die fünf zentralen Lerndispositionen definiert, die als fundierte Grundlage für das Lernen und die Weiterentwicklung der Kinder im Rahmen des Konzepts dienen.

4. Arbeitsschritte der Bildungs- und Lerngeschichten: Dieses Kapitel stellt das praktische, in vier ineinandergreifende Schritte gegliederte Verfahren von der Beobachtung bis zur Dokumentation detailliert dar.

5. Haltungen und Erfahrungen der pädagogischen Fachkräfte: Der Fokus liegt hier auf dem notwendigen Wandel hin zu einer ressourcenorientierten Grundhaltung und den damit verbundenen praktischen Erfahrungen im Team und mit Eltern.

6. Diskussion: Das abschließende Kapitel reflektiert kritisch die Anwendung des Verfahrens, benennt institutionelle Herausforderungen und diskutiert die Notwendigkeit einer Kombination aus ressourcen- und defizitorientierten Ansätzen.

Schlüsselwörter

Bildungs- und Lerngeschichten, Beobachtungsverfahren, Dokumentation, Kindertageseinrichtungen, Lerndispositionen, Pädagogische Fachkraft, Ressourcenorientierung, frühkindliche Bildung, Lernprozesse, Portfolio, Te Whariki, Lernqualität, Selbstbewusstsein, Bildungsplan, Partizipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren „Bildungs- und Lerngeschichten“ in Kindertageseinrichtungen und untersucht dessen konzeptionelle sowie praktische Anwendung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Wurzeln aus dem neuseeländischen Curriculum, das Konzept der Lerndispositionen, der vierstufige Arbeitsprozess sowie die ressourcenorientierte Haltung pädagogischer Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Konzept detailliert darzustellen und kritisch zu hinterfragen, ob dieses Verfahren ausreicht, um alle Entwicklungsbereiche von Kindern abzudecken oder ob ergänzende Verfahren notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die den pädagogischen Ansatz der „learning stories“ auf Basis einschlägiger Fachliteratur analysiert und durch praktische Erfahrungen reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Lerndispositionen, die detaillierte Beschreibung des vierstufigen Beobachtungsprozesses und die Reflexion der notwendigen professionellen Haltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bildungs- und Lerngeschichten, Beobachtungsverfahren, Lerndispositionen, Ressourcenorientierung, frühkindliche Bildung und Portfolioarbeit.

Welche Bedeutung hat das „Eisbergmodell“ in der Arbeit?

Das Eisbergmodell nach Margaret Carr dient der Metaphorisierung: Die Lerndispositionen bilden die sichtbare Spitze, während die dahinterliegenden Säulen des Curriculums die indirekten, aber wirkmächtigen Umfeldbedingungen repräsentieren.

Was sind laut Autorin die größten Hindernisse bei der Umsetzung?

Zu den Hindernissen zählen insbesondere institutionelle Blockaden, fehlende personelle und budgetäre Ressourcen sowie mangelnde Zeit für die notwendige Vor- und Nachbereitung im Team.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertageseinrichtungen
Untertitel
Ein Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren in Kindertageseinrichtungen
Note
2,0
Autor
Stefanie Gschwinder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V442088
ISBN (eBook)
9783668804500
ISBN (Buch)
9783668804517
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bildungs- lerngeschichten kindertageseinrichtungen beobachtungs- dokumentationsverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Gschwinder (Autor:in), 2017, Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertageseinrichtungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/442088
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Leseprobe aus  18  Seiten
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