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Literatur und Theater in Thomas Mann's Buddenbrooks. Im Spannungsfeld zwischen Künstlertum und Bürgertum

Title: Literatur und Theater in Thomas Mann's Buddenbrooks. Im Spannungsfeld zwischen Künstlertum und Bürgertum

Seminar Paper , 2004 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Marcel Ernst (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Das Thema Literatur und Theater im Roman Buddenbrooks ist unmittelbar mit der Beziehung zwischen Künstlertum und Bürgertum verbunden. Welches Spannungspotenzial zwischen diesen beiden Gesellschaftsfeldern besteht und wie die Figuren im Roman sich in diese Thematik einfügen, soll der zentrale Bestandteil dieser Arbeit sein. Demnach wird der Zusammenhang von Theater, weniger die Institution, sondern der Bereich des Schauspiels, und Gesellschaft anhand der Figuren Christian und Thomas Buddenbrook untersucht. Schon der unmittelbare Einstieg des Romans in Dialogform (S.7) deutet auf eine dramatische Form hin und mit einem weiterführenden Gedanken speziell auf die Tragödie, denn am Ende sind alle männlichen Figuren tot. Auch ein Streit zwischen Thomas und seiner Mutter (431) beginnt unmittelbar mit einem Dialog. Damit lässt sich über die Dramenform ein Bezug zum Theater ganz allgemein herstellen, was anhand einiger markanter Punkte im Folgenden näher untersucht und gedeutet werden soll. Dabei bildet die Theatermetapher und die sogenannte Rollentheorie eine Basis für die weiteren Überlegungen. Zunächst soll vor allem den Fragen nachgegangen werden, unter welchen Vorraussetzungen sich die Figur Christian im Roman entwickelt, warum eine Künstlerkarriere scheitert und in welcher Relation er zu Künstler und Bürger steht. In der Betrachtung von Literatur im Roman lassen sich intertextuelle Bezüge über Thomas zu Goethe und Schopenhauer entdecken und analysieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Christian Buddenbrook: `Das ist doch alles nur Theater!´

III. Literatur in den Buddenbrooks

3.1. Thomas und Goethe

3.2. Thomas Leseexkurs in Schopenhauer

IV. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Künstlertum und Bürgertum in Thomas Manns Roman "Buddenbrooks" unter besonderer Berücksichtigung der Theatermetaphorik und der Rolle von Literatur.

  • Die Analyse der Figur Christian Buddenbrook durch die Linse der Schauspielmetapher und Rollentheorie.
  • Die Untersuchung der bürgerlichen Gesellschaft und deren Zwänge im 19. Jahrhundert.
  • Intertextuelle Bezüge zu Goethe als Rechtfertigung für bürgerliches Rollenverhalten.
  • Die philosophische Dimension von Schopenhauer in Bezug auf die Lebensmüdigkeit von Thomas Buddenbrook.
  • Der Konflikt zwischen individuellem Wunsch und gesellschaftlicher Erwartung.

Auszug aus dem Buch

3.2. Thomas Buddenbrooks Leseexkurs in Schopenhauer

Um auf das Thema Literatur als ein Teil von Kunst näher eingehen zu können, soll im Folgenden gezeigt werden, in welcher Weise der Erzähler die Philosophie Schopenhauers mit Hilfe von Thomas ´extravagantem`(659) Leseexkurs in die Geschichte der Figur einbaut. Ausgangspunkt ist Thomas Suche nach der Wahrheit, „die es irgendwo für ihn geben musste...“ (653). Im Pavillon des Gartens fällt ihm eines Tages ein Buch in die Hände. Es ist „der zweite Teil nur eines metaphysischen Systems...“ (654). Interessant zu beobachten ist hier, wie der Erzähler nach einem Absatz uns als Rezipienten den Inhalt des Buches indirekt präsentiert.

Nachdem er zunächst schildert, was Thomas beim ersten Lesen empfand, geht der Text nach drei Punkten in eine Art indirekte Rede über, sodass der Leser genau weiß, das, was er gerade in dem Roman Buddenbrooks liest, liest auch Thomas im zweiten Teil eines metaphysischen Systems: „Er empfand die unvergleichliche Genugtuung, zu sehen, wie ein gewaltig überlegenes Gehirn sich des Lebens, dieses so starken, grausamen und höhnischen Lebens, bemächtigt, um es zu bezwingen und zu verurteilen....die Genugtuung des Leidenden, der vor der Kälte und Härte des Lebens sein Leiden beständig schamvoll und bösen Gewissens versteckt hielt [...]“ (654)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Das Kapitel erläutert die Fragestellung zur Beziehung zwischen Künstlertum und Bürgertum und definiert die methodische Grundlage mittels Theatermetapher und Rollentheorie.

II. Christian Buddenbrook: `Das ist doch alles nur Theater!´: Hier wird die Figur Christian im sozialen Kontext beleuchtet und der einseitigen negativen Forschungskritik die Funktion als Spiegel einer verfallenden Gesellschaft entgegengesetzt.

III. Literatur in den Buddenbrooks: Dieses Kapitel analysiert mittels intertextueller Bezüge, wie Thomas Mann durch die Werke von Goethe und Schopenhauer den inneren Konflikt der Figur Thomas Buddenbrook zwischen bürgerlicher Pflicht und künstlerischer Neigung vertieft.

IV. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zur Theatermetaphorik und den literarischen Bezügen zusammen und schlägt eine weiterführende Analyse zu Hanno Buddenbrook vor.

Schlüsselwörter

Buddenbrooks, Thomas Mann, Künstlertum, Bürgertum, Theatermetapher, Rollentheorie, Christian Buddenbrook, Thomas Buddenbrook, Goethe, Schopenhauer, Dekadenz, Identität, Gesellschaft, Intertextualität, Rollenspiel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen der Welt der Kunst und der bürgerlichen Kaufmannsgesellschaft im Roman "Buddenbrooks".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Theatermetapher, das Rollenverhalten in der Gesellschaft und die Funktion von Literatur und Philosophie innerhalb des Romans.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Figuren Christian und Thomas Buddenbrook an den Anforderungen der bürgerlichen Welt scheitern oder versuchen, diese durch Rollenspiele zu kompensieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die primär mit der Rollentheorie, der Theatermetaphorik sowie intertextuellen Vergleichen arbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Figuren Christian und Thomas in Bezug auf ihr gesellschaftliches Funktionieren sowie ihre Bezüge zu Goethe und Schopenhauer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Buddenbrooks, Künstlertum, Bürgertum, Rollentheorie und Dekadenz beschreiben.

Warum wird Christian Buddenbrook in der Forschung oft negativ gesehen?

Er wird häufig als bloßer "Bummelant" oder "Nutzloser" betrachtet, wobei diese Sichtweise laut Arbeit die gesellschaftliche Dimension seines Verhaltens ignoriert.

Inwiefern beeinflusst Schopenhauer das Verständnis von Thomas Buddenbrook?

Schopenhauers Philosophie bietet Thomas eine indirekte Rechtfertigung für sein Leiden an der Welt und seine Sehnsucht, die über die rein geschäftliche Realität hinausgeht.

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Details

Title
Literatur und Theater in Thomas Mann's Buddenbrooks. Im Spannungsfeld zwischen Künstlertum und Bürgertum
College
University Karlsruhe (TH)  (Intitut für Literaturwissenschaften)
Course
Seminar: Buddenbrooks
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts Marcel Ernst (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V44162
ISBN (eBook)
9783638418133
ISBN (Book)
9783640330379
Language
German
Tags
Literatur Theater Thomas Mann Buddenbrooks Spannungsfeld Künstlertum Bürgertum Seminar Buddenbrooks
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Marcel Ernst (Author), 2004, Literatur und Theater in Thomas Mann's Buddenbrooks. Im Spannungsfeld zwischen Künstlertum und Bürgertum, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/44162
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