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Das Zeichen 007 - Zeichenentstehung in der medialen Populärkultur

Title: Das Zeichen 007 - Zeichenentstehung in der medialen Populärkultur

Term Paper , 2001 , 19 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: B.A. Mario Müller (Author)

Communications - Movies and Television

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Summary Excerpt Details

007 - Zu dieser Zahlenkombination würde mehr als zwei Milliarden Kinobesuchern das Gleiche einfallen: James Bond. Die weltweite Popularität der Romanfigur ist seit fast 40 Jahren ungebrochen, die erfolgreichste Spielfilmreihe aller Zeiten wird in regelmäßigen Abständen fortgesetzt.

„007“ ist durch die Beziehung zu Bond zum Zeichen geworden. Es ist ein Zeichen, das im Laufe der Jahre mit zahlreichen Assoziationen belegt wurde und sich als Marke international etabliert hat.

Aber wie ist es dazu gekommen? Wie ist dieses Zeichen entstanden? Warum hat Bond-Erfinder Ian Fleming seinen Agenten ausgerechnet mit „007“ bezeichnet?

Die vorliegende Arbeit wird diese Fragen zu klären versuchen und den Weg des Zeichens „007“ durch die verschiedenen Formen der medialen Populärkultur nachvollziehen.

Das Quellenmaterial zum Thema „James Bond“ ist reichhaltig und besonders durch die Veröffentlichungen von Lee Pfeiffer und Dave Worrall sowie durch die neuen technischen Publikationsmöglicheiten des Internets beträchtlich erweitert worden. Die Informationen zum Ursprung des Zeichens „007“ waren bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch wenig verbreitet und demzufolge nicht ganz einfach zu recherchieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ENTSTEHUNG DES ZEICHENS

2.1 Der echte „007“

2.2 Die Verbindung zu James Bond

2.3 Bedeutungszuordnungen durch Ian Fleming

3. DER ROMANHELD WIRD LEBENDIG

3.1 Vom Buch auf den Bildschirm, vom Bildschirm auf die Leinwand

3.2 Die offizielle James Bond-Filmreihe

4. ERSCHEINUNGSFORMEN UND BEDEUTUNGEN DES ZEICHENS „007“

4.1 Das stilisierte 007-Logo

4.2 Symbolhaftigkeit des Zeichens

4.3 Bedeutungsaufladungen des Symbols „007“

4.4 „007“ als Markenartikel

4.5 Weitere Bedeutungsaufladungen in anderen Kontexten

4.5.1 Die „Ian Fleming Foundation“

4.5.2 Film & TV

4.5.3 Andere Verwendungen

4.6 In satirischer Mission

4.7 Grafische Verfremdungen der „007“

5. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entstehung und die mediale Evolution der Zahlenkombination „007“ vom einfachen Kennzeichen des historischen John Dee hin zu einem globalen Markensymbol für die fiktive Romanfigur James Bond. Ziel ist es, den Transformationsprozess zu analysieren, durch den das Zeichen mit diversen Bedeutungen aufgeladen wurde und sich als fester Bestandteil der Populärkultur etablierte.

  • Historische Herleitung des „007“-Zeichens aus dem 16. Jahrhundert
  • Die Etablierung des Symbols durch die literarischen Vorlagen von Ian Fleming
  • Kommerzialisierung und Markenbildung durch die James-Bond-Filmreihe
  • Multifunktionale Verwendung des Zeichens in Marketing, Merchandising und Journalismus
  • Satirische Rezeption und grafische Variationen des Symbols

Auszug aus dem Buch

2.1 Der echte „007“

Bevor „007“ zum ersten Mal als Zeichen bezeichnet werden konnte, handelte es sich nur um drei gewöhnliche Ziffern, die in der unformatierten Kombination „007“ keinerlei symbolhafte Bedeutungsaufladung hatten.

Eine besondere Bedeutung konnte hier nur durch den speziellen Gebrauch der Ziffernkombination als fortlaufende Nummer zugewiesen werden, z.B. bei der Durchnummerierung von Hotelzimmern oder auf Autokennzeichen.

Um die Ziffernkombination mit der Romanfigur James Bond in Verbindung zu bringen, ist ein Blick zurück ins 16. Jahrhundert nötig.

Der britische Mathematiker, Philosoph und Astrologe Dr. John Dee, welcher von 1527 bis 1608 lebte, war ein persönlicher Berater der englischen Königin Elisabeth I.. Er war u.a. dafür verantwortlich, das am meisten glückverheißende Datum für die Krönung der Königin zu bestimmen (15.1.1559), und er hatte sogar Einfluss auf die englische Kriegspolitik, indem er der britischen Kriegsflotte riet, der spanischen Armada, welche gerade im Begriff war, England anzugreifen, nicht entgegenzusegeln, da ein furchtbarer Sturm aufkommen würde. Tatsächlich ging die spanische Armada unter, während die Briten weitgehend verschont blieben.

Zwar hatte Dee sicher nicht die Funktion, die man heutzutage einem Geheimagenten zuschreiben würde, jedoch herrschte zwischen ihm und der Königin ein enges Vertrauensverhältnis, das oft Geheimhaltungsmaßnahmen erforderte. Dee nutzte für die schriftliche Kommunikation mit dem Königshof ein spezielles Signum, mit welchem er jeden Brief versah, dessen Inhalt nur für die Königin bestimmt war. Dieses Signum bestand aus zwei Kreisen, welche rechts und oben von zwei miteinander verbundenen Strichen begrenzt wurden. Die Kreise repräsentierten Dees Augen als „geheime Augen der Queen“, die umschließenden Balken bedeuteten soviel wie „under cover“, d.h. der Inhalt des Briefes war streng geheim und nur für die Augen der Queen bzw. die von Dr. Dee bestimmt. Die Balken werden als verlängerte Sieben gedeutet, welche für Dee eine heilige, geheimwissenschaftliche („kabbalistische“) und auch eine Glückszahl darstellte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die weltweite Popularität von James Bond und Fragestellung nach dem Ursprung sowie der Etablierung des Zeichens „007“.

2. ENTSTEHUNG DES ZEICHENS: Untersuchung der historischen Wurzeln bei Dr. John Dee im 16. Jahrhundert und der späteren Adaption des Zeichens durch Ian Fleming für seine Romanfigur.

3. DER ROMANHELD WIRD LEBENDIG: Analyse des Wechsels der Figur vom Medium Buch in Film und Fernsehen sowie die Bedeutung der offiziellen EON-Produktionen.

4. ERSCHEINUNGSFORMEN UND BEDEUTUNGEN DES ZEICHENS „007“: Detaillierte Betrachtung der Logo-Entwicklung, der Markenstrategien, der vielfältigen Bedeutungsaufladungen sowie der satirischen und grafischen Adaptionen.

5. RESÜMEE: Abschließende Einschätzung der phänomenalen Stellung des Zeichens in der Populärkultur und dessen Resilienz gegenüber negativen Vereinnahmungsversuchen.

Schlüsselwörter

James Bond, 007, Ian Fleming, John Dee, Mediale Populärkultur, Markenbildung, Filmreihe, Merchandising, Product Placement, Symbolik, Zeichenentstehung, Satire, EON Productions, Agentengeschichte, Medienanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entstehung und die kulturelle Bedeutung der Zahlenkombination „007“ und wie diese von einer gewöhnlichen Ziffernfolge zu einem globalen Markenzeichen wurde.

Welche Themenfelder stehen dabei im Mittelpunkt?

Die Themenfelder umfassen die historische Herleitung des Symbols, die literarische und filmische Adaption durch Ian Fleming sowie die kommerzielle Verwertung und mediale Rezeption des Zeichens.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit sucht zu klären, wie die „007“ entstanden ist, warum Ian Fleming dieses spezifische Zeichen wählte und wie es seinen Weg durch verschiedene Formen der populären Medien fand.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine kultur- und medienwissenschaftliche Analyse, die historische Quellen mit der Untersuchung von modernen Medienphänomenen und Markenbildungsprozessen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese bei Dr. John Dee, den Transfer der Figur in Film und Fernsehen sowie eine umfassende Analyse der symbolischen Bedeutungsaufladungen und grafischen Verfremdungen in der Werbung und Satire.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind James Bond, 007, Markenbildung, Populärkultur, Symbolik, Ian Fleming und mediale Rezeption.

Welche Rolle spielt Dr. John Dee bei der Entstehung des Zeichens?

Dr. John Dee gilt historisch als derjenige, der die Ziffer „7“ als geheimes Signum für seine Korrespondenz mit Königin Elisabeth I. nutzte, was als Vorläufer für die spätere Verwendung der „007“ identifiziert wird.

Wie erklären die Autoren die mediale Resilienz des Zeichens „007“?

Das Zeichen wird als so stark etabliert beschrieben, dass selbst satirische Parodien oder kritische Angriffe auf das Image der Figur der Marke keinen dauerhaften Schaden zufügen können.

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Details

Title
Das Zeichen 007 - Zeichenentstehung in der medialen Populärkultur
College
University of Erfurt  (Philosophische Fakultät)
Course
Zeichenentstehung in der medialen Populärkultur
Grade
1,5
Author
B.A. Mario Müller (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V44103
ISBN (eBook)
9783638417570
ISBN (Book)
9783638750264
Language
German
Tags
Zeichen Zeichenentstehung Populärkultur Zeichenentstehung Populärkultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Mario Müller (Author), 2001, Das Zeichen 007 - Zeichenentstehung in der medialen Populärkultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/44103
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