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Zur Shop-Startseite › BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Inhalt und Aussagefähigkeit der Segmentberichterstattung

Titel: Inhalt und Aussagefähigkeit der Segmentberichterstattung

Seminararbeit , 2004 , 55 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hauptaufgabe der Unternehmensabschlüsse besteht in erster Linie darin, den externen und internen Adressaten nützliche Informationen bereit zu stellen. Ziel ist es dabei, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens einschätzen zu können. Auf deren Grundlage können u.a. zukünftige Cash Flows prognostiziert sowie aus Sicht der Eigenkapitalgeber wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden. Maßgeblich dazu beitragen soll, als weiterer Abschlussbestandteil, die Segmentberichterstattung. Als obligatorisches Zusatzinstrument ist ihre Veröffentlichung schon seit langem in den anglo-amerikanischen Ländern üblich. Eine erste nationale Regelung zur Segmentberichterstattung wurde bereits 1967 im Rahmen des APB Statement No. 2 ‚Disclosure of Supplemental Financial Information by Diversified Companies’“ herausgegeben. Dieser enthielt jedoch lediglich eine Empfehlung zur Ergänzung des Jahresabschlusses um einzelne produkt- bzw. produktgruppenspezifische Segmentdaten. Der erste umfassende Standard wurde 1976 vom mittlerweile aus dem APB hervorgegangenen FASB in Form des SFAS 14 ‚Financial Reporting for Segments of a Business Enterprise’ veröffentlicht, welcher aufgrund aufkommender Kritik eine Überarbeitung erfuhr und im heute gültigen SFAS 131‚ Disclosures about Segments of an Enterprise and Related Informations’ mündete. Neben weiteren Bestrebungen internationaler Organisationen, hat vor allem der 1981 parallel zum SFAS 14 veröffentlichte IAS 14 des heutigen IASB (damals noch IASC) an Bedeutung gewonnen. Jedoch erfuhr auch dieser eine Überarbeitung, welche seit 1997 unter dem Titel IAS 14(revised) ‚Segment Reporting’ veröffentlicht wurde. Sowohl der SFAS 131 als auch der IAS 14 gelten als die weltweit zentralen Standards zur Segmentberichterstattung. Entsprechend dem internationalen Druck sowie der Umsetzung der 4. und 7. EG-Richtlinien zur Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung durch das Bilanzrichtlinien-Gesetz 1985, bestehen auch in Deutschland allgemein verbindliche Vorschriften für Segmentangaben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziele und Bedeutung der Segmentberichterstattung

3. Anwendungsbereich der Segmentberichterstattung

3.1. Pflicht zur Segmentberichterstattung

3.2. Befreiung von der Segmentberichterstattung

3.3. Freiwillige Segmentberichterstattung

4. Segmentbestimmung bzw. -abgrenzung

4.1. Abgrenzung berichtsfähiger Segmente

4.1.1. Geschäftssegmente

4.1.2. Geographische Segmenten

4.2. Zusammenfassung ähnlicher berichtsfähiger Se gmente

4.3. Ermittlung berichtspflichtiger Segmente

5. Ermittlung der Segmentinformationen

5.1. Segmentspezifische Rechnungslegungsmethoden

5.2. Segmentinformationen

5.2.1. Pflichtangaben des primären Berichtsformat es

5.2.1.1. Segmenterlöse

5.2.1.2. Segmentergebnis

5.2.1.3. Segmentvermögen

5.2.1.4. Segmentschulden

5.2.1.5. Segmentinvestitionen

5.2.1.6. Angaben zu nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen

5.2.1.7. Überleitungsrechnung

5.2.2. Pflichtangaben für das sekundäre Berichtsformat

5.2.2.1. Geschäftssegmente als sekundäres Berichtsformat

5.2.2.2. Geographische Segmente als sekundäres Berichtsformat

5.2.3. Sonstige Angabe- und Erläuterungspflichten

6. Angestrebter Nutzen und Kosten der Segmentberichterstattung

6.1. Nutzen von Segmentdaten

6.1.1. Informationsfunktion und –transparenz

6.1.2. Erhöhung der Transparenz der Managementleistung

6.2. Kosten durch die Erhebung und Veröffentlichung von Se gmentdaten

6.2.1. Direkte Kosten

6.2.2. Indirekte Kosten

7. Resume

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Ausgestaltung der Segmentberichterstattung als ergänzendes Informationsinstrument für den Jahresabschluss. Im Fokus steht die Forschungsfrage, inwieweit die disaggregierte Offenlegung von Segmentdaten die Aussagekraft und Prognosefähigkeit für externe Adressaten verbessert und wie sich dies im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Abwägung bewerten lässt.

  • Vergleich der Standards IAS 14, SFAS 131 und DRS 3
  • Methoden zur Segmentbestimmung und Abgrenzung
  • Detaillierte Analyse der Pflichtangaben (primäres vs. sekundäres Berichtsformat)
  • Untersuchung des Nutzens für die Unternehmensanalyse und Finanzmarktteilnehmer
  • Analyse der direkten und indirekten Kosten der Segmentberichterstattung

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Geschäftssegmente

Die Abgrenzung der Geschäftssegmente folgt - im Sinne des management approach-Konzeptes – nach IAS 14 und DRS 3 einerseits der internen Operations- und Berichtsstruktur, d.h. die Segmentabgrenzung für externe Berichtszwecke hat der Segmentierung für unternehmensinterne Entscheidungszwecke zu folgen. Diese Vorgehensweise wird auch als das ‚Maßgeblichkeitsprinzip der Segmentbildung’ bezeichnet. Folgt die interne Organisation bereits der Segmentierung nach Geschäftssegmenten, so wird dieser im Regelfall auch das primäre Berichtsformat zugeordnet.

Nach IAS 14.9. verstehen wir dabei unter einem Geschäftssegment „ eine abgrenzbare Untereinheit eines Unternehmens, die ein Produkt oder eine Dienstleistung bzw. eine Gruppe gleichartiger Produkte oder Dienstleistungen herstellt bzw. erbringt und die Risiken und Chancen ausgesetzt ist, die sich von denen anderer Geschäftssegmente unterscheiden“. Dem zweiten maßgeblichen Konzept – dem risk and rewards approach - folgend, werden andererseits die Segmente auch insofern abgegrenzt, dass sie hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken in sich homogen und zu anderen Segmenten möglichst heterogen sind. Es findet sich im Rahmen des IAS 14 und DRS 3 somit eine Kombination dieser beiden Konzepte wieder. Unterschiedlich erfolgt hier jedoch die Gewichtung der Konzepte. Demnach folgt DRS 3 analog SFAS 131 durchgängig und somit primär dem management approach. Aufgrund dessen resultiert die Segmentierung zwar oft auch in einer geographischen bzw. produktorientierten Abgrenzung, wobei dies jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Stehen mehrere gleichrangige Segmentierungsoptionen zur Wahl, dann ist auch nach DRS 3.11 dem risk and reward approach zu folgen, d.h. es ist die Segmentierungsart zu wählen, welche die heterogene Chancen- und Risikostruktur zwischen den einzelnen Segmenten am treffensten abbildet.

IAS 14 stellt dagegen primär auf diesen ab, indem die Segmentabgrenzung ausschließlich den in den Segmentdefinitionen festgelegten Kriterien folgt. Dies bedeutet, dass es zu einer Abweichung von der internen Berichts- und Organisationsstruktur kommen kann, insofern diese nach IAS 14 nicht als zweckmäßig erachtet wird – es ist auch die Rede von einem ‚management approach with a risk and rewards safety net’.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Notwendigkeit der Segmentberichterstattung als Instrument zur Verbesserung der Aussagekraft von Jahresabschlüssen im Kontext internationaler Standards.

2. Ziele und Bedeutung der Segmentberichterstattung: Darstellung der Zielsetzung, durch disaggregierte Informationen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage diversifizierter Unternehmen besser beurteilbar zu machen.

3. Anwendungsbereich der Segmentberichterstattung: Definition der verpflichteten Unternehmen und Rahmenbedingungen für die Anwendung sowie Ausnahmen und freiwillige Berichterstattung.

4. Segmentbestimmung bzw. -abgrenzung: Analyse der Kriterien zur Identifikation von Geschäftssegmenten und geographischen Segmenten sowie deren Zusammenfassung.

5. Ermittlung der Segmentinformationen: Erläuterung der Rechnungslegungsmethoden und detaillierte Auflistung der Pflichtangaben für primäre und sekundäre Berichtsformate.

6. Angestrebter Nutzen und Kosten der Segmentberichterstattung: Nutzen-Kosten-Analyse der Offenlegung, insbesondere im Hinblick auf Informationsfunktion, Transparenz und Wettbewerbsnachteile.

7. Resume: Zusammenfassende Bewertung der Zielerreichung der Segmentberichterstattung und des Überwiegens des Nutzens gegenüber den verursachten Kosten.

Schlüsselwörter

Segmentberichterstattung, Jahresabschluss, IAS 14, SFAS 131, DRS 3, Geschäftssegmente, Geographische Segmente, Management Approach, Risikotransparenz, Prognosegenauigkeit, Kosten-Nutzen-Analyse, Segmentabgrenzung, Finanzanalyse, Kapitalmarktorientierung, Publizität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die inhaltliche Ausgestaltung und die Aussagekraft der Segmentberichterstattung nach verschiedenen internationalen und nationalen Rechnungslegungsstandards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich schwerpunktmäßig mit den Definitionen von Segmenten, den verschiedenen Standards (IAS, SFAS, DRS) und der Abwägung zwischen dem Informationsnutzen für Investoren und den Kosten für die berichtenden Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch disaggregierte Segmentinformationen eine präzisere Beurteilung der Ertragslage und Zukunftsfähigkeit eines diversifizierten Unternehmens ermöglicht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine vergleichende Analyse der geltenden Rechnungslegungsstandards durch und ergänzt dies um eine ökonomische Beurteilung von Kosten und Nutzen der Segmentberichterstattung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die detaillierten Anforderungen an die Segmentbestimmung, die spezifischen Pflichtangaben für Geschäfts- und geographische Segmente sowie die Überleitungsrechnungen zum Konzernabschluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Segmentberichterstattung, Management Approach, Informationsfunktion, Prognosegenauigkeit und die Analyse internationaler Standards wie IAS 14 und SFAS 131.

Warum spielt der "Management Approach" eine so zentrale Rolle?

Der Management Approach ermöglicht es, die externe Berichterstattung an den internen Steuerungs- und Organisationsstrukturen des Unternehmens auszurichten, was für die Analyse durch Investoren besonders relevant ist.

Was sind die "indirekten Kosten" der Segmentberichterstattung?

Indirekte Kosten entstehen primär durch potenzielle Wettbewerbsnachteile, da offengelegte Daten Rückschlüsse auf strategische Stärken oder Schwächen durch Konkurrenten oder staatliche Stellen ermöglichen könnten.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inhalt und Aussagefähigkeit der Segmentberichterstattung
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
55
Katalognummer
V44026
ISBN (eBook)
9783638416924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inhalt Aussagefähigkeit Segmentberichterstattung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2004, Inhalt und Aussagefähigkeit der Segmentberichterstattung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/44026
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