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Wandel der Gesellschaft - Wandel der Klientel - Wandel der Frühförderung

Title: Wandel der Gesellschaft - Wandel der Klientel - Wandel der Frühförderung

Diploma Thesis , 2005 , 94 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Bollig (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

Den Ursprung meiner Auseinandersetzung mit dem Thema der vorliegenden Arbeit stellen meine Beobachtungen während eines Praktikums im „Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung“ in Köln dar. Am nachhaltigsten beschäftigte mich der Umstand, dass von der Gesamtzahl der Kinder, die ich im Rahmen der heilpädagogischen Frühförderung miterlebte, nur ein einziges Kind als im „klassischen“ Sinne behindert diagnostiziert war. Alle anderen Kinder erhielten frühförderliche Maßnahmen, da bei ihnen zwar keine manifesten Behinderungsbilder vorlagen, sie jedoch in ihrer Entwicklung in unterschiedlichen Bereichen beeinträchtigt waren. Gespräche mit den Mitarbeitern der Einrichtung und die zur Frühförderung vorliegende Fachliteratur zeigten, dass diese Verteilung nicht repräsentativ für die gesamte Frühförderung ist, jedoch in ihrer Tendenz eine Realität der Frühförderung darstellt: seit Bestehen der Frühförderung haben sich Kinder mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, von denen ein Großteil aus psychosozial belasteten Familien stammt, zur anteilig größten Gruppe der von Frühförderung betreuten Kinder entwickelt.
Aus der Auseinandersetzung mit dieser Thematik entwickelte sich die dieser Arbeit zugrundeliegende, zweigeteilte Fragestellung:
1. Lassen sich Gründe ausfindig machen für eine Zunahme des Anteils der
2. Welches sind die Konsequenzen für die Frühförderung bezogen auf die Arbeit mit dieser Zielgruppe?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Gesellschaftliche Wandlungsprozesse

1.1 Theoretische Grundlagen

1.1.1 Sozialstruktur

1.1.2 Theorie des sozialen Wandels

1.2 Gesellschaftliche Krise

1.2.1 Soziale Ungleichheit

1.2.2 Sozio-ökonomische Polarisierung

1.3 Soziale Randgruppen

1.3.1 Arme

1.3.1.1 Was ist Armut?

1.3.1.2 Konzepte der Armutsforschung

1.3.1.3 Entwicklung und Ausmaß der Armut

1.3.1.4 Besondere Risikogruppen

1.3.2 Langzeitarbeitslose

1.3.2.1 Entwicklung und Ausmaß der Langzeitarbeitslosigkeit

1.3.2.2 Besondere Risikogruppen

1.3.3 Soziale und psychische Auswirkungen der Randständigkeit

1.4 Wandel von Familie

1.4.1 Bedeutungswandel des Begriffs „Familie“

1.4.2 Demographische Entwicklung und Wandel von Familie

1.4.2.1 Eheschließung und Scheidung

1.4.2.2 Geburtenentwicklung und Kinderzahl

1.4.2.3 Pluralität von Familien- und Lebensformen

1.4.2.4 Einschätzung und Bewertung dieser Entwicklungen

1.5 Zwischenbilanz

2. Gefährdungen der Kindheit

2.1 Gefährdungen der Kindheit aufgrund der Veränderungen familialer Strukturen

2.1.1 Auswirkungen von Scheidung

2.1.2 Auswirkungen der geringeren Kinderzahl

2.2 Gefährdungen der Kindheit im Kontext sozioökonomischer Wandlungsprozesse und deprivierender Lebensumstände

2.2.1 Psychosoziale Risiken

2.2.2 Armut und psychosoziale Risiken

2.2.2.1 Kinderarmut

2.2.2.2 Armut im familialen Kontext

2.2.2.2.1 Subjektive Belastung und Bewältigung von Armut

2.2.2.2.2 Ressourcen als moderierende Faktoren

2.2.3 Auswirkungen von Armut auf die kindlichen Entwicklungsbereiche

2.3 Zwischenbilanz

3. Konsequenzen für die Frühförderung

3.1 Wandel innerhalb der Zielgruppe der Frühförderung

3.2 Schwerpunkte in der Arbeit der Frühförderung mit psychosozial belasteten Familien

3.2.1 Prävention

3.2.1.1 Früherkennung von Entwicklungsgefährdungen

3.2.1.2 Öffentlichkeitsarbeit und politische Einflussnahme

3.2.2 Konzeptuelle Schwerpunkte in der Frühförderung mit psychosozial belasteten Familien

3.2.3 Erweiterung der professionellen Netzwerke

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Wandlungsprozessen – insbesondere Armut und prekären Lebenslagen – und einer zunehmenden Auffälligkeit bei Kindern in der heilpädagogischen Frühförderung. Das Ziel ist es, die Gründe für diese Zunahme zu identifizieren und daraus notwendige Konsequenzen für die frühförderliche Arbeit mit psychosozial belasteten Familien abzuleiten.

  • Gesellschaftliche Wandlungsprozesse und soziale Ungleichheit
  • Armut und ihre multidimensionalen Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung
  • Wandel familialer Strukturen und dessen Gefährdungspotential für Kinder
  • Anpassung frühförderlicher Arbeitsprinzipien an neue Zielgruppen
  • Bedeutung von Prävention, Früherkennung und professioneller Vernetzung

Auszug aus dem Buch

0. Einleitung

Den Ursprung meiner Auseinandersetzung mit dem Thema der vorliegenden Arbeit stellen meine Beobachtungen während eines Praktikums im „Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung“ in Köln dar. Am nachhaltigsten beschäftigte mich der Umstand, dass von der Gesamtzahl der Kinder, die ich im Rahmen der heilpädagogischen Frühförderung miterlebte, nur ein einziges Kind als im „klassischen“ Sinne behindert diagnostiziert war. Alle anderen Kinder erhielten frühförderliche Maßnahmen, da bei ihnen zwar keine manifesten Behinderungsbilder vorlagen, sie jedoch in ihrer Entwicklung in unterschiedlichen Bereichen beeinträchtigt waren. Gespräche mit den Mitarbeitern der Einrichtung und die zur Frühförderung vorliegende Fachliteratur zeigten, dass diese Verteilung nicht repräsentativ für die gesamte Frühförderung ist, jedoch in ihrer Tendenz eine Realität der Frühförderung darstellt: seit Bestehen der Frühförderung haben sich Kinder mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, von denen ein Großteil aus psychosozial belasteten Familien stammt, zur anteilig größten Gruppe der von Frühförderung betreuten Kinder entwickelt.

Aus der Auseinandersetzung mit dieser Thematik entwickelte sich die dieser Arbeit zugrundeliegende, zweigeteilte Fragestellung: 1. Lassen sich Gründe ausfindig machen für eine Zunahme des Anteils der „von Behinderung bedrohten“ und entwicklungs- und verhaltensauffälligen Kinder innerhalb der Frühförderung? 2. Welches sind die Konsequenzen für die Frühförderung bezogen auf die Arbeit mit dieser Zielgruppe?

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Arbeit begründet das Thema aus Beobachtungen in einer Frühfördereinrichtung und leitet daraus die zentrale Fragestellung zur Zunahme entwicklungsauffälliger Kinder und deren Auswirkungen auf die Praxis ab.

1. Gesellschaftliche Wandlungsprozesse: Dieses Kapitel analysiert Sozialstrukturen, soziale Ungleichheit sowie die Phänomene Armut und Langzeitarbeitslosigkeit als zentrale Treiber gesellschaftlichen Wandels und deren Auswirkungen auf Familienstrukturen.

2. Gefährdungen der Kindheit: Es wird untersucht, wie familiale Strukturveränderungen und deprivierende Lebensumstände, insbesondere Armut, als psychosoziale Risikofaktoren die kindliche Entwicklung hemmen oder stören können.

3. Konsequenzen für die Frühförderung: Das Kapitel leitet aus den vorangegangenen Analysen die Notwendigkeit ab, Frühförderung präventiv, kontextbezogen und vernetzt zu gestalten, um den Anforderungen der neuen Zielgruppen gerecht zu werden.

4. Schluss: Die Arbeit resümiert, dass die Zunahme entwicklungsauffälliger Kinder ein Symptom sozioökonomischer Entwicklungen ist und fordert sowohl eine fachliche Neuausrichtung der Frühförderung als auch sozialpolitisches Handeln.

Schlüsselwörter

Frühförderung, Soziale Ungleichheit, Armut, Kindheit, Entwicklungsauffälligkeit, Psychosoziale Risiken, Familienwandel, Prävention, Resilienz, Soziale Randgruppen, Interdisziplinarität, Sozialisation, Langzeitarbeitslosigkeit, Beratung, Vernetzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit untersucht die Zunahme von Kindern mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, die in der Frühförderung betreut werden, und setzt dies in Bezug zu sozioökonomischen Wandlungsprozessen und prekären Lebenslagen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt gesellschaftliche Wandlungsprozesse, das Phänomen Armut, den Wandel von Familienformen, psychosoziale Risiken für Kinder sowie die notwendige methodische Anpassung der Frühförderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für die wachsende Zahl „von Behinderung bedrohter“ Kinder zu ergründen und die daraus resultierenden fachlichen und sozialpolitischen Konsequenzen für die Praxis der Frühförderung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet das hermeneutische Konzept, um durch eine Verbindung von alltäglicher Erfahrung mit Fachliteratur ein vertieftes Verständnis der komplexen Zusammenhänge zu erlangen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die gesellschaftliche Krisenhaftigkeit (soziale Ungleichheit, Armut), die Gefährdung der kindlichen Entwicklung in diesem Kontext sowie die konkrete Neuausrichtung der Frühförderung (Prävention, Netzwerkbildung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Frühförderung, Soziale Ungleichheit, Armut, Psychosoziale Risiken, Familienwandel und Prävention.

Warum ist das Alter der Kinder für die Frühförderung entscheidend?

Die Arbeit betont, dass Kinder in der frühen Kindheit aufgrund ihrer noch in der Ausbildung befindlichen Gehirnstrukturen und ihrer Abhängigkeit von der familialen Umgebung besonders vulnerabel für die Folgen von Deprivation sind.

Welche Rolle spielt die Netzwerkarbeit für den Erfolg der Frühförderung?

Aufgrund begrenzter Kapazitäten und der Komplexität prekärer Lebenslagen fungiert die Vernetzung mit anderen Institutionen wie Kindergärten als „Türöffner“ und erhöht die Reichweite der Angebote bei den Familien.

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Details

Title
Wandel der Gesellschaft - Wandel der Klientel - Wandel der Frühförderung
College
University of Cologne
Grade
1,3
Author
Christian Bollig (Author)
Publication Year
2005
Pages
94
Catalog Number
V44007
ISBN (eBook)
9783638416771
Language
German
Tags
Wandel Gesellschaft Wandel Klientel Wandel Frühförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bollig (Author), 2005, Wandel der Gesellschaft - Wandel der Klientel - Wandel der Frühförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/44007
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