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Schülervorstellungen zu Zersetzungsprozessen im Lebensraum Wald

Titel: Schülervorstellungen zu Zersetzungsprozessen im Lebensraum Wald

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Biologie - Ökologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie das folgende Zitat aus der vorliegenden Erhebung zeigt, liegen bereits vor der unterrichtlichen Auseinandersetzung bestimmte Vorstellungen und Unklarheiten über die Zersetzung von organischem Material vor, die sich von fachlichen Vorstellungen - die im Unterricht vermittelt werden sollen - unterscheiden. Zudem ist das vorliegende Zitat für das Verständnis und das Bewusstsein von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen exemplarisch: Sie werden kaum wahrgenommen und als selbstverständlich erachtet.

"Wenn die Blätter vom Baum fallen, werden die Blätter erstmal richtig braun und dann zerknittern die braunen Blätter und verschwinden dann irgendwie. Also dann werden die Blätter weggeweht oder so" (7. Klasse).

Besonders Zersetzungsprozesse sind für viele Schülerinnen und Schüler im Alltag nicht greifbar, da diese sehr langsam ablaufen oder "makroskopisch nicht wahrnehmbar sind" (Hamannn & Asshoff, 2014, S.213). Infolgedessen spielen in unserer schnelllebigen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft und in unserer Wahrnehmung ökologische Themen nur eine untergeordnete Rolle, der den Anspruch gelten macht, naturwissen-schaftliche Erkenntnisse im Unterricht zu vermitteln, um ein ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein zu schaffen. Auch aus biologiedidaktischer Sicht stellt die Erforschung von Schülervorstellung eine zentrale Voraussetzung für die Planung von Unterricht dar. Nach dem moderat konstruktivistischen Ansatz ist Lernen ein aktiver Prozess, bei denen Schüler auf der Grundlage ihrer Erfahrungen individuelle Vorstellungen zu einem Lerngegenstand konstruieren. Dementsprechend sollte im Unterricht aktiv mit vorhandenen Schülervorstellung gearbeitet werden, zumal diese sich als wertvolle Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung für Lehr- und Lernsituationen bewährt haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Herleitung des Erkenntnisinteresses der Studie forschenden Lernens

2.1 Schülervorstellung unter moderat konstruktivistischer Sichtweise und die Relevanz für den Lernprozess

2.2 Gegenüberstellung von Studienergebnissen (SV) und fachlichen Vorstellungen

2.3 Forschungsstand

2.4 Fragestellung und Zielsetzung dieser Studie forschenden Lernens

3 Methode

3.1 Forschungsdesign und Erhebungsinstrument

3.2 Probandenbeschreibung

3.3 Datenauswertung

4 Ergebnisse

4.1 Allgemeine Vorstellungen über den Zersetzungsprozess

4.2 Vorstellungen „Überlege wo die Erde auf dem Boden herkommt?“

4.3 Vorstellungen über die Zersetzung von verschiedenen Materialien

5 Diskussion

6 Methodenkritik

7 Perspektiven für den Unterricht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die individuellen vorunterrichtlichen Schülervorstellungen von Siebtklässlern zum Thema Zersetzungsprozesse im Lebensraum Wald, um auf dieser Basis Perspektiven für eine verbesserte Unterrichtsplanung abzuleiten und die fachwissenschaftliche Stofferhaltung verständlicher zu machen.

  • Erhebung von subjektiven Schülerkonstrukten zu ökologischen Zersetzungsprozessen
  • Gegenüberstellung von alltagsweltlichen Schülervorstellungen und fachwissenschaftlichen Konzepten
  • Analyse von Prozessen der Stoffumwandlung und Mineralisierung im Verständnis von Schülern
  • Untersuchung von anthropomorphen Denkweisen bei der Interpretation ökologischer Vorgänge
  • Ableitung didaktischer Leitlinien zur Förderung eines nachhaltigen ökologischen Bewusstseins

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„Wenn die Blätter vom Baum fallen, werden die Blätter erstmal richtig braun und dann zerknittern die braunen Blätter und verschwinden dann irgendwie. Also dann werden die Blätter weggeweht oder so“ (7.Klasse).

Wie das angeführte Zitat aus der vorliegenden Erhebung zeigt liegen bereits vor der unterrichtlichen Auseinandersetzung bestimmte Vorstellungen und Unklarheiten über die Zersetzung von organischem Material vor, die sich von fachlichen Vorstellungen - die im Unterricht vermittelt werden sollen - unterscheiden. Zudem ist das vorliegende Zitat für das Verständnis und das Bewusstsein von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen exemplarisch: Sie werden kaum wahrgenommen und als selbstverständlich erachtet.

Besonders Zersetzungsprozesse sind für viele Schülerinnen und Schüler im Alltag nicht greifbar, da diese sehr langsam ablaufen oder „makroskopisch nicht wahrnehmbar sind“ (HAMANNN & ASSHOFF, 2014, S.213). Infolgedessen spielen in unserer schnelllebigen Industrie und Dienstleistungsgesellschaft und in unserer Wahrnehmung ökologische Themen nur eine untergeordnete Rolle (bpb, 2013), der den Anspruch gelten macht, naturwissenschaftliche Erkenntnisse im Unterricht zu vermitteln, um ein ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Zersetzungsprozesse ein und verdeutlicht die Notwendigkeit, vorhandene Schülervorstellungen für eine effektive Unterrichtsplanung zu berücksichtigen.

2 Theoretische Herleitung des Erkenntnisinteresses der Studie forschenden Lernens: Hier werden der moderat konstruktivistische Ansatz erläutert, fachliche Vorstellungen mit bisherigen Studienergebnissen verglichen und der aktuelle Forschungsstand dargelegt.

3 Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Zusammensetzung der Stichprobe (48 Siebtklässler) sowie das Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

4 Ergebnisse: Die zentralen Schülervorstellungen, unterteilt in allgemeine Zersetzungsprozesse, bodenbildende Prozesse und die Zersetzung verschiedener Materialien, werden hier detailliert dargestellt.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, mit der Langzeitstudie von Hellden (1995) in Bezug gesetzt und die Bedeutung der Schülerperspektive für das Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge hervorgehoben.

6 Methodenkritik: Kritische Reflexion des Forschungsdesigns, insbesondere hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Daten und der Limitationen durch die geringe Stichprobengröße.

7 Perspektiven für den Unterricht: Abschließende Empfehlungen zur Verknüpfung von Vorwissen mit fachlichen Konzepten, wie der Mineralisierung durch Destruenten, um ein tieferes Verständnis zu fördern.

Schlüsselwörter

Schülervorstellungen, Zersetzungsprozesse, Lebensraum Wald, moderater Konstruktivismus, Stoffkreislauf, Destruenten, Mineralisierung, ökologisches Bewusstsein, qualitative Inhaltsanalyse, fachwissenschaftliche Konzepte, Unterrichtsplanung, Anthropomorphismus, Stofferhaltung, Biologieunterricht, Bodenbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erhebung und Analyse der Vorstellungen von Siebtklässlern über Zersetzungsprozesse im Wald, um Lernhürden im naturwissenschaftlichen Unterricht zu identifizieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind Zersetzung von organischem Material, Stoffkreisläufe, Mineralisierungsprozesse sowie die Rolle von Destruenten und abiotischen Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es, die individuellen vorunterrichtlichen Denkstrukturen der Schüler zu erfassen, um auf dieser Basis Perspektiven für einen effektiveren Biologieunterricht zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem 48 Schüler mittels eines standardisierten, offenen Fragebogens befragt und die Ergebnisse nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Schülerbefragungen, insbesondere die tendenzielle „Vernichtungsvorstellung“ (Verschwinden von Material) und das begrenzte Verständnis für mikrobielle Umbauprozesse.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schülervorstellungen, Konstruktivismus, Destruenten, Stofferhaltung und Stoffkreisläufe.

Warum neigen Schüler zur Personifizierung von Zersetzungsprozessen?

Schüler nutzen Anthropomorphismen (wie „Blätter sterben“ oder „erfrieren“), um komplexe ökologische Prozesse in ihrer Umwelt kognitiv zu vereinfachen und ihre Komplexität zu reduzieren.

Inwiefern beeinflusst das „Verschwinden“ von Laub die fachliche Lernfähigkeit?

Die Vorstellung des bloßen Verschwindens steht im Widerspruch zum physikalischen Stofferhaltungsprinzip; da der Umwandlungsprozess in anorganische Stoffe makroskopisch nicht sichtbar ist, bleibt das Verständnis für den Stoffkreislauf für Schüler oft lückenhaft.

Was empfiehlt der Autor für den zukünftigen Unterricht?

Der Autor empfiehlt, gezielt an das Schülervorwissen anzuknüpfen und durch Anschauungsmaterialien wie Humus-Bioboxen den Fokus explizit auf die Tätigkeit der Destruenten als Mineralisierer zu legen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schülervorstellungen zu Zersetzungsprozessen im Lebensraum Wald
Hochschule
Universität Münster
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V439042
ISBN (eBook)
9783668789135
ISBN (Buch)
9783668789142
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schülervorstellungen zersetzungsprozessen lebensraum wald
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Schülervorstellungen zu Zersetzungsprozessen im Lebensraum Wald, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/439042
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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