Richard Wright (1908- 1960), an African American author, has grown up in the American South at a time when the American society has witnessed deep division, for together with the Whites vs. Blacks conflict there has been The Blacks vs. Blacks tension likewise, and violence has formed the dominant behavior between the conflicting groups. Wright's autobiographical novel, Black Boy, shows how he has been reared by a mother who believes that violence is the only effective strategy to protect her son from their violent environment. The misery and hardships the mother, Ella Wright, has undergone in her larger society as well as with her family and separated husband, have led her to adopt this strategy. She uses violence to teach her son the priority of family, religion, and beyond everything else she teaches him violence itself as a means of self-protection. Albeit this strategy affects the mother-son relationship negatively on the part of the son at the beginning, the son's intellectual maturity minimizes its significance, and he gradually starts to generate sympathy and show deep understanding towards his mother.
The article discusses Wright's mother use of violence as a method for bringing up her son, Richard Wright in his autobiography, Black Boy. It also examines the impact of this method upon Richard's relationship with his mother and how he perceives her maternal role. Finally, the conclusion sums up the main findings of the article.
Inhaltsverzeichnis
1. Abstract
2. Einleitung
3. Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht die ambivalente Mutter-Sohn-Beziehung in Richard Wrights Autobiografie "Black Boy" vor dem Hintergrund einer von Gewalt und rassistischer Unterdrückung geprägten Gesellschaft. Dabei wird analysiert, inwiefern die Mutter, Ella Wright, physische und emotionale Gewalt als notwendiges Erziehungsinstrument einsetzt, um ihren Sohn auf die Gefahren seiner Umgebung vorzubereiten und seine Anpassung an gesellschaftliche Normen zu erzwingen.
- Rolle der Gewalt als Schutzmechanismus in einer feindseligen Umgebung.
- Einfluss der erzieherischen Gewalt auf die psychologische Entwicklung des Sohnes.
- Die Mutter-Sohn-Dynamik zwischen Trauma, Widerstand und späterer Empathie.
- Kritische Analyse von Autobiografie als fiktionalisiertes Zeugnis des Lebens.
- Vergleich der elterlichen Erziehungsmethoden von Mutter und Vater.
Auszug aus dem Buch
The autobiography opens with a dramatic scene of the four-year old Richard setting his grandmother’s house on fire out of a child’s curiosity.
Unnaturally he starts to run not to seek a mother’s haven from fire, but to seek a refuge from his mother’s punishment hiding under fire itself which he has believed the perfect place that would protect him from his furious mother: The fire soared to the ceiling and I trembled with fright .... Soon my mother would smell that smoke and see the fire and come and beat me .... Yes I would run away and never come back. I ran out of the kitchen and into the backyard. Where could I go? Yes, under the house .... My mother must not find me and whip me for what I had done .... And neither did it occur to me that I was hiding under a burning house. (pp.4-5)3 The abject horror of being beaten up by his mother tells us that Richard has been experiencing this before, that now, being four years old, the cumulative impact of violence on Richard’s psychological state is apparent.
The violent reaction of Ella against her son’s misbehavior has been so hard that the child loses his consciousness: I was lashed so hard and long that I lost consciousness. I was beaten out of my senses and later I found myself in bed, screaming, determined to run away, tussling with my mother and father who were trying to keep me still. I was lost in a fog of fear. A doctor was called- I was afterwards told- and he ordered that I be kept a bed, that I be kept quiet, that my very life depended upon it.(p.7)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Abstract: Bietet einen Überblick über das Thema Gewalt in Richard Wrights "Black Boy" und erläutert die Ambivalenz von Ellas Erziehungsmethoden gegenüber ihrem Sohn.
2. Einleitung: Beschreibt den sozioökonomischen Kontext der Schwarzen Bevölkerung in den Südstaaten und analysiert spezifische Schlüsselszenen wie das Brandstiftungsszenario und die Interaktion mit dem Vater.
3. Conclusion: Fasst zusammen, dass die Gewalt der Mutter als eine Form der Fürsorge interpretiert werden kann, da sie den Sohn in einer feindlichen Welt lebensfähig machen wollte.
Schlüsselwörter
Gewalt, Black Boy, Richard Wright, Mutter, Sohn, Autobiografie, Erziehung, Afroamerikanische Literatur, Identität, Rassismus, Schutzmechanismus, Trauma, Mutter-Sohn-Beziehung, Soziale Prägung, Widerstand.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit analysiert die Darstellung der Mutter-Sohn-Beziehung im autobiografischen Werk "Black Boy" von Richard Wright, wobei der Fokus auf dem gezielten Einsatz von Gewalt durch die Mutter als Erziehungsmaßnahme liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?
Zentrale Felder sind der Einfluss von systemischem Rassismus, die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf die Kindesentwicklung sowie die komplexe psychologische Transformation von kindlicher Angst hin zu einem späteren Verständnis für die elterliche Motivation.
Was ist die Forschungsfrage der Untersuchung?
Die Untersuchung geht der Frage nach, warum die Mutter physische und emotionale Gewalt als "Schutz" vor einer feindseligen Außenwelt rechtfertigt und wie sich diese Erziehungsmethode auf die Beziehung zu ihrem Sohn Richard auswirkt.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text durch psychologische und soziologische Lesarten interpretiert und dabei Textbelege aus der Autobiografie heranzieht.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil analysiert spezifische Vorfälle im Buch, etwa das Verbrennen des Hauses durch den vierjährigen Richard oder die Interaktion mit dem Vater, und vergleicht dabei die Verteidigungsmechanismen, die das Kind im Laufe seiner Entwicklung erlernt.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gewalt, Black Boy, Richard Wright, Mutter-Sohn-Beziehung, Identität und Schutzmechanismus charakterisiert.
Warum unterscheidet Richard in seinem Verhalten zwischen Vater und Mutter?
Richard empfindet seinen abwesenden Vater als Fremden und nutzt Worte als Waffe gegen ihn, während er bei seiner Mutter mit der Zeit erkennt, dass ihr hartes Vorgehen in einem Kontext von Hilflosigkeit und Sorge um sein Überleben zu verstehen ist.
Welche Rolle spielt der "schwere Stock" in der Geschichte?
Der Stock fungiert als Symbol für Schutz und Macht; indem die Mutter ihn Richard gibt, überträgt sie ihm symbolisch die Verantwortung für seine eigene Verteidigung und damit auch eine Form der Autonomie in einer gewalttätigen Gesellschaft.
- Arbeit zitieren
- Iman Khdairi (Autor:in), 2017, Violence as a Safeguard against Hostility 2017, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/438637