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Die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen in Hamburg, Deutschland und Europa - sind übertragbare "Kinderkrankheiten" heute noch eine Gefahr für die Gesellschaft?

Titel: Die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen in Hamburg, Deutschland und Europa - sind übertragbare "Kinderkrankheiten"  heute noch eine Gefahr für die Gesellschaft?

Diplomarbeit , 2005 , 74 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Carola David (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Kinderkrankheiten“ sind durch Viren oder Bakterien hervorgerufene, ansteckende Infektionskrankheiten, die meist im Kindesalter auftreten. Infektionskrankheiten stellten in der Vergangenheit die häufigste Todesursache dar. Beispielsweise verstarben um 1900 allein im Deutschen Reich jährlich 65.000 Kinder bei 58 Millionen Einwohnern an Keuchhusten, Diphtherie und Scharlach. Die allgemeine Verbesserung der sozioökonomischen und hygienischen Bedingungen führte zu einem drastischen Rückgang zahlreicher Infektionskrankheiten in den so genannten entwickelten Ländern. Dazu trugen in einem hohen Maße Schutzimpfungen sowie die Verfügbarkeit von Antibiotika bei. Die besten Beispiele für die Effektivität von Impfungen sind die Ausrottung der Pocken im Jahr 1980 und die weitgehende Eliminierung der Poliomyelitis.
Bis in die achtziger Jahre glaubte man, dass die Infektionskrankheiten in den Industrienationen weitestgehend besiegt seien. Aus diesem Grund ging viel Wissen über die Gefährlichkeit der Krankheiten und die Bedeutung von Schutzimpfungen in der Bevölkerung verloren. Doch auch heute spielt die Bekämpfung von Infektionskrankheiten eine große Rolle. Die„Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten sind eine globale Herausforderung. Die Erreger übertragbarer Krankheiten kennen keine geographischen Grenzen. Sie werden durch die zunehmende Mobilität und die klimatische Veränderung noch schneller und weiter verbreitet.“. Das Auftreten der großen Diphtherie-Epidemie in den Nachfolgestaaten der UdSSR mit insgesamt rund 50.000 Erkrankungsfällen im Jahr 1995 verdeutlicht, dass bei fehlendem Impfschutz längst besiegt geglaubte Krankheiten wiederkehren können. Außerdem verstärkt die Tatsache, dass ein tödlicher Verlauf einer Masernerkrankung in der Bundesrepublik Deutschland im Februar 2005, der nur durch Zufall diagnostiziert wurde, die Notwendigkeit für regelmäßigen Informationsbedarf auch in medizinischen Fachkreisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Hintergrund

2 Zur Bedeutung von Schutzimpfungen

2.1 Rechtliche Bestimmungen

2.2 Wirkung von Impfstoffen

2.2.1 Aktive Immunisierung

2.2.2 Passive Immunisierung

2.2.3 Simultanimpfung

2.3 Impfrisiken und Nebenwirkungen

2.4 Ökonomische Relevanz

3 Die heutige Rolle der „Kinderkrankheiten“

3.1 Krankheitsbild und Vorkommen in Kürze

3.1.1 Masern

3.1.2 Mumps (Ziegenpeter)

3.1.3 Röteln

3.1.4 Diphtherie

3.1.5 Tetanus (Wundstarrkrampf)

3.1.6 Poliomyelitis (Kinderlähmung)

3.1.7 Pertussis (Keuchhusten)

3.1.8 Hepatitis B (Leberentzündung)

3.1.9 Haemophilus influenzae Typ b

4 Die gesundheitliche Lage in Deutschland

4.1 Impf- und Erkrankungsraten in Deutschland

4.1.1 MMR-Impfraten

4.1.2 Impfraten gegen D, T, aP, IPV, Hib und Hep B

4.1.3 Erkrankungsraten der „Kinderkrankheiten“

4.1.4 Saisonale Unterschiede

5 Die gesundheitliche Lage in Hamburg

5.1 Durchimpfungsraten

5.2 Erkrankungsraten der „Kinderkrankheiten“

6 Die gesundheitliche Lage in Europa

6.1 Impf- und Erkrankungsraten in den ausgewählten Nationen

6.1.1 MMR-Impfraten

6.1.2 Impfraten gegen DTaP, Polio, Hib und Hep B

6.1.3 MMR-Erkrankungsraten

6.1.4 Erkrankungsraten der übrigen sechs „Kinderkrankheiten“

7 Diskussion und Empfehlungen

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf impfpräventable „Kinderkrankheiten“ in Hamburg, Deutschland und im europäischen Vergleich zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese übertragbaren Krankheiten trotz verfügbarer Schutzimpfungen noch ein Risiko für die Gesellschaft darstellen.

  • Bedeutung, rechtliche Grundlagen und ökonomische Relevanz von Schutzimpfungen
  • Definition und Vorkommen der neun relevanten „Kinderkrankheiten“
  • Analyse von Impf- und Erkrankungsraten in Deutschland und Hamburg
  • Vergleichende Untersuchung der Impfsysteme in sechs ausgewählten europäischen Ländern
  • Diskussion der WHO-Zielvorgaben und Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Impfschutzes

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Diphtherie

Diphtherie ist eine bakterielle, oft lebensbedrohliche Tröpfcheninfektion, die durch das toxinbildende Corynebacterium diphtheriae, ausgelöst wird. Der Erreger infiziert die Haut und die Schleimhäute. Am häufigsten ist die so genannte Rachendiphtherie. Sie führt zu Halsschmerzen, Fieber und Schwellung der Halslymphknoten. Als Folge der Giftwirkung können Herzmuskelentzündungen und Lähmungen Leber- und Nierenfunktionsstörungen auftreten [38].

Vorkommen: Bei einer regionalen Epidemie in der GUS erkrankten 1995 insgesamt ca. 50.000 Menschen. In Deutschland sank die Erkrankungszahl 1958 unter 10.000, erst 1964 unter 1.000. In den 50er Jahren starben noch 4.302, in den 60er Jahren noch 273 Menschen an Diphtherie. Seit 1984 werden durch hohe Impfraten im Kindesalter nur noch Einzelfälle durch Meldung erfasst. 1995 gab es zwei und 1997 einen tödlichen Erkrankungsfall [39].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hintergrund: Einführung in die Thematik der „Kinderkrankheiten“ und Darstellung der Bedeutung von Schutzimpfungen für die globale Gesundheitsentwicklung.

2 Zur Bedeutung von Schutzimpfungen: Erläuterung der Wirksamkeit von Impfstoffen, rechtlicher Rahmenbedingungen in Deutschland sowie der ökonomischen Aspekte von Präventionsmaßnahmen.

3 Die heutige Rolle der „Kinderkrankheiten“: Definition und kurze Beschreibung der Krankheitsbilder sowie des Vorkommens der neun relevanten Infektionskrankheiten.

4 Die gesundheitliche Lage in Deutschland: Detaillierte Analyse der Durchimpfungs- und Erkrankungsraten in Deutschland, differenziert nach Altersgruppen und Impfstoffen.

5 Die gesundheitliche Lage in Hamburg: Regionaler Fokus auf die Impfsituation und Erkrankungshäufigkeiten bei Kindern und Jugendlichen in der Hansestadt.

6 Die gesundheitliche Lage in Europa: Vergleichende Betrachtung der Impfstrategien und epidemiologischen Daten in sechs ausgewählten europäischen Nationen.

7 Diskussion und Empfehlungen: Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund bestehender Datenlücken und Ableitung von Empfehlungen für eine effektivere Impfprävention.

Schlüsselwörter

Kinderkrankheiten, Schutzimpfungen, Impfraten, Durchimpfungsgrad, WHO, Infektionskrankheiten, Masern, Hepatitis B, Deutschland, Hamburg, Europa, Prävention, Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Impfstoff.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Relevanz von sogenannten „Kinderkrankheiten“ wie Masern, Mumps oder Diphtherie und bewertet deren Gefährdungspotenzial für die moderne Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Wirksamkeit von Impfprogrammen, die Analyse von Impf- und Erkrankungsraten, der Vergleich unterschiedlicher nationaler Gesundheitssysteme sowie die Identifikation von Impflücken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Darstellung der aktuellen gesundheitlichen Situation in Hamburg, Deutschland und Europa, um den Erfolg und die Notwendigkeit von Impfmaßnahmen zur Erreichung der WHO-Eliminierungsziele zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse von Sekundärdaten, epidemiologischen Berichten, nationalen Statistiken (SurvStat) und Daten der WHO-Datenbank „Gesundheit für alle“ (HFA-DB).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Impf- und Erkrankungsdaten für Deutschland, Hamburg und ausgewählte europäische Länder detailliert dargestellt und hinsichtlich ihrer Erreichung der Impfziele kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Impfprävention, Durchimpfungsraten, öffentliche Gesundheit, Epidemiologie und das Ziel der Krankheitselimination geprägt.

Warum variieren die Impfraten in Deutschland so stark?

Die Unterschiede entstehen durch variierende Abrechnungsmodalitäten, uneinheitliche regionale Impfstrategien und unterschiedliche historische Rahmenbedingungen (z.B. Impfpflicht in der ehemaligen DDR vs. Freiwilligkeit in den alten Bundesländern).

Welche besondere Rolle spielt Hamburg in der Arbeit?

Hamburg dient als Fallbeispiel für einen regionalen Ausschnitt, wobei die Arbeit die dortigen Defizite bei der Datenerfassung und die spezifischen Herausforderungen bei der Erreichung von Jugendlichen und Kleinkindern hervorhebt.

Welche Rolle spielen die Schulen für die Prävention?

Schulen werden als entscheidende Plattformen identifiziert, um Informationen zu vermitteln und durch gezielte Kampagnen den Impfstatus von Jugendlichen zu kontrollieren und zu verbessern.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen in Hamburg, Deutschland und Europa - sind übertragbare "Kinderkrankheiten" heute noch eine Gefahr für die Gesellschaft?
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Note
1,7
Autor
Carola David (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
74
Katalognummer
V43807
ISBN (eBook)
9783638415309
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lage Kindern Jugendlichen Hamburg Deutschland Europa Kinderkrankheiten Gefahr Gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carola David (Autor:in), 2005, Die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen in Hamburg, Deutschland und Europa - sind übertragbare "Kinderkrankheiten" heute noch eine Gefahr für die Gesellschaft?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/43807
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Leseprobe aus  74  Seiten
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