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Simulationsbasierte Unternehmensbewertung durch Discounted-Cash-Flow Modelle

Title: Simulationsbasierte Unternehmensbewertung durch Discounted-Cash-Flow Modelle

Seminar Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: M. Sc. Fabian Kremer (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Die Bewertung von Unternehmen basiert allgemein auf der Prognose zukünftiger Zahlungen eines Unternehmens. Dadurch entsteht ein grundlegendes Problem für die Unternehmensbewertung, da zukünftige Zahlungen nicht sicher vorhergesagt werden können, die Unternehmensbewertung allerdings einen Wert unter Berücksichtigung dieser Zahlungen liefern soll. Dieser dient etwa als Grundlage für Kauf- oder Verkaufspreise im Rahmen von Akquisitionsverhandlungen. Eine Nichtberücksichtigung der unsicheren Zukunft kann also zu einer fehlerhaften, teuren Entscheidung führen. Die Unternehmensbewertung muss also in ihren Modellen die Unsicherheit zukünftiger Zahlungen berücksichtigen. Zur Lösung dieser Problematik steht mit der Entwicklung leistungsstarker IT-Systeme die Möglichkeit der simulationsbasierten Unternehmensbewertung zur Verfügung. Ziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten und Relevanz der Simulation für die Unternehmensbewertung aufzuzeigen. Dabei soll auf die Unterschiede zur nichtsimulationsbasierten Unternehmensbewertung eingegangen und die konkrete Durchführung einer Bewertung durch Simulation gezeigt werden. Die hierbei zu verwendete Methodik der Monte-Carlo-Simulation orientiert sich dabei hauptsächlich an dem Ansatz von Gleißner. Die Arbeit konzentriert sich bewusst auf den Einsatz zur Unternehmensbewertung durch Discounted-Cash-Flow Modelle. Abzugrenzen ist hiervon der Einsatz der Simulation zur Prognose zukünftiger Aktienrenditen, wodurch eine Unternehmensbewertung durch reine Kursprognose möglich wäre. Ebenfalls wird nicht näher auf die Verwendung der Simulation für das Risikomanagement eingegangen, welche zur Bestimmung von möglichen Schadenshöhen, Ratings und Eigenkapitalanforderungen verwendet wird. In der Arbeit wird zunächst die Begrifflichkeit der Unsicherheit und ihr Einfluss auf die Unternehmensbewertung geklärt. Schwerpunktmäßig wird das Vorgehen der Monte-Carlo-Simulation zur Unternehmensbewertung aufgezeigt und dies an einem Beispiel erläutert. Die Arbeit schließt letztlich mit einer kritischen Würdigung zu simulationsbasierten Ansätzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Unsicherheit als grundlegendes Problem in der Unternehmensbewertung

3 Einsatz der Monte-Carlo-Simulation in der Unternehmensbewertung

3.1 Die Modellierung des Projekts

3.2 Typische Verteilungen zur Berücksichtigung von Unsicherheit

3.3 Bestimmung des Unternehmenswerts durch Einsatz der Simulation

4 Kritische Würdigung simulationsbasierter Ansätze

5 Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die Möglichkeiten und die Relevanz der Monte-Carlo-Simulation für die Unternehmensbewertung, um der Problematik unsicherer zukünftiger Zahlungsströme in Bewertungsmodellen zu begegnen und die Transparenz von Managemententscheidungen zu erhöhen.

  • Grundlagen der Unsicherheit in der Unternehmensbewertung
  • Methodik der Monte-Carlo-Simulation zur Modellierung von Cash-Flows
  • Einsatz und Auswahl geeigneter Wahrscheinlichkeitsverteilungen
  • Verfahren zur Unternehmenswertermittlung mittels Simulationsergebnissen
  • Kritische Analyse der Vor- und Nachteile gegenüber klassischen Bewertungsansätzen

Auszug aus dem Buch

3.2 Typische Verteilungen zur Berücksichtigung von Unsicherheit

Nachdem das Modell erstellt ist, geht es im nächsten Schritt um die Prognose der Werte der Werttreiber. In einer deterministischen Szenario-Analyse würde die Prognose einwertig erfolgen, das Instrument der Simulation erlaubt allerdings eine mehrwertige Berücksichtigung. Dafür werden die Werttreiber als Zufallsvariablen behandelt und entsprechende Wahrscheinlichkeitsverteilungen unterlegt. Die Unsicherheit kann hierbei entweder als Ausweis eines separaten Risikos als Planabweichung erfolgen oder direkt in der Prognoseposition erfasst werden. Bei ersterem Fall wird hierbei der Planabweichung eine Verteilung unterlegt, bei letzterem Fall wird die Prognoseposition selbst durch eine Verteilung beschrieben.

Typische Verteilungen, die zur Simulation oft verwendet werden, zeigt beispielhaft die folgende Abbildung: Doch welche Verteilung sollte für welchen Zusammenhang verwendet werden? Die einfachste und intuitivste Verteilung stellt die Gleichverteilung dar. Sie ist eine stetige Verteilung, d.h. es können sämtliche Werte im Intervall zwischen einem Minimal- und Maximalwert mit gleicher Wahrscheinlichkeit auftreten. Da lediglich zwei Werte geschätzt werden müssen, ist auch eine direkte Nachfrage bei einem Experten nach diesen Werten möglich und die Aussage kann leicht im Modell verarbeitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert, dass die Unsicherheit zukünftiger Zahlungen ein zentrales Problem für die Unternehmensbewertung darstellt und führt die Monte-Carlo-Simulation als Lösungsansatz ein.

2 Unsicherheit als grundlegendes Problem in der Unternehmensbewertung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Unsicherheit bei Managemententscheidungen dargelegt und die Notwendigkeit von mehrwertigen Bewertungsverfahren gegenüber klassischen deterministischen Ansätzen begründet.

3 Einsatz der Monte-Carlo-Simulation in der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Prozess der Modellierung, die Auswahl geeigneter Wahrscheinlichkeitsverteilungen sowie die anschließende Ermittlung des Unternehmenswerts durch Simulation.

4 Kritische Würdigung simulationsbasierter Ansätze: Hier werden die Vor- und Nachteile der Simulation im Vergleich zur klassischen Bewertung analysiert, insbesondere im Hinblick auf Akzeptanz in der Praxis und Transparenz.

5 Thesenförmige Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit in prägnanten Thesen zusammen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Monte-Carlo-Simulation, Unsicherheit, Cash-Flow, Wahrscheinlichkeitsverteilung, Werttreiber, Risikomanagement, Gleichverteilung, Dreiecksverteilung, Normalverteilung, Risikozuschlagsmethode, Sicherheitsäquivalentmethode, Diskontierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Monte-Carlo-Simulation als Methode zur Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung von unsicheren zukünftigen Zahlungsströmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Modellierung von unsicheren Werttreibern, die Auswahl statistischer Verteilungsmodelle und die methodische Integration der Simulation in Discounted-Cash-Flow-Modelle.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Simulationen die Transparenz in der Unternehmensbewertung erhöhen können und welche Möglichkeiten sich gegenüber traditionellen einwertigen Planungen ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methodik der stochastischen Simulation, insbesondere den Monte-Carlo-Ansatz, basierend auf Literatur von Autoren wie Gleißner und Ballwieser.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Modellierung von Unternehmensprojekten (dargestellt am Beispiel der Kosch GmbH), die Auswahl stetiger und diskreter Verteilungen und die Berechnung des Unternehmenswerts mittels Risiko- oder Sicherheitsäquivalentverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmensbewertung, Monte-Carlo-Simulation, Unsicherheit, Werttreiber und Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Warum wird die Gleichverteilung in der Arbeit als "intuitiv" bezeichnet?

Sie gilt als intuitiv, da lediglich zwei Werte – Minimal- und Maximalwert – geschätzt werden müssen, was auch Experten ohne tiefe statistische Vorkenntnisse eine einfache Eingabe ermöglicht.

Welches Problem ergibt sich bei der Verwendung von Simulationen vor Gericht?

Simulationen bieten aufgrund ihrer mehrwertigen Natur stärkere Angriffsflächen, da sie bei gerichtlichen Schiedspreisermittlungen oft weniger belegbar oder interpretierbar sind als klassische einwertige Verfahren.

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Details

Title
Simulationsbasierte Unternehmensbewertung durch Discounted-Cash-Flow Modelle
College
University of Hohenheim
Grade
1,7
Author
M. Sc. Fabian Kremer (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V437757
ISBN (eBook)
9783668778146
ISBN (Book)
9783668778153
Language
German
Tags
Unternehmensbewertung Simulation Monte-Carlo Investitionsrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. Sc. Fabian Kremer (Author), 2015, Simulationsbasierte Unternehmensbewertung durch Discounted-Cash-Flow Modelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/437757
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