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Gefährlicher Rauch. Konsum und Abhängigkeit von Tabak und Cannabis im Kontext der Pflegeberufe

Titel: Gefährlicher Rauch. Konsum und Abhängigkeit von Tabak und Cannabis im Kontext der Pflegeberufe

Ausarbeitung , 2018 , 28 Seiten

Autor:in: Siegfried Huhn (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Rauchen gilt in den Industrienationen als das bedeutendste gesundheitliche Einzelrisiko und als die führende Ursache für vorzeitige Sterblichkeit. Präventionsprogramme haben zu einem Rückgang des Tabakkonsums insbesondere bei Heranwachsenden geführt. Der Griff zur Zigarette hat für Heranwachsende den Status des Initiationsritus in die Erwachsenenwelt verloren. Das seit 2008 geltende Nichtraucher-Schutzgesetz hat die Möglichkeiten des Rauchens eingeschränkt und damit zu einem Konsumrückgang geführt. Für Nichtraucher hat sich durch die gesetzliche Regelung die Belastung durch Passivrauchen verringert. Jedoch wird über Präventionsprogramme und Nichtraucherschutz nur ein Teil der Bevölkerung erreicht.

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge weltweit und auch in Deutschland. Die Offenheit Cannabis gegenüber und die Akzeptanz des Konsums steigen trotz Aufklärung über mögliche gesundheitliche Risiken für die Konsumenten stetig. Die Diskussion um Legalisierung oder der Bereitstellung als Medikament wird überwiegend emotional geführt und selten sachlich abgewägt. Dabei liegt im regelmäßigen Cannabiskonsum ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko und ist der Einsatz von Cannabis als Medikament deutlich limitiert.

Ziel dieser Arbeit ist es, den Konsum von Tabak und Cannabis, deren Abhängigkeitspotential und die möglichen gesundheitlichen Risiken aufzuzeigen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf den Konsum beider Stoffe in den Berufsgruppen der Pflegeberufe (Kranken- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege) gelegt. Pflegepersonen gelten innerhalb der Gesundheitsberufe als besonders besonders suchtgefährdet. Pflegeschüler weisen den höchsten Tabakkonsum überhaupt auf. Auch bei Cannabis wird ein überdurchschnittlicher Konsum bei den Berufsangehörigen beobachtet. In dem Beitrag werden mögliche Ursachen diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 VOM WESEN DER SUCHT

1.1 Sucht und Abhängigkeit

1.2 Zum Begriff der Abhängigkeit

1.3 Alle Lust will Ewigkeit

1.4 Suchtpotential von Tabak und Cannabis

2 TABAKKONSUM

2.1 Verbreitung des Tabakkonsums

2.2 Gesundheitliche Bedeutung und Gesundheitskosten des Tabakkonsums

2.3 Elektronische Zigaretten

2.4 Shisha-Rauchen

2.5 Tabakkonsum in Pflegeberufen

2.6 Gesundheitsgewinn durch Konsumverzicht

2.7 Gewichtszunahme und Gewichtsregulation

2.8 Rauchentwöhnung

3 CANNABISKONSUM

3.1 Verbreitung von Cannabis

3.2 Cannabiskonsum bei Pflegepersonen

3.3 Suchtpotential in Cannabis

3.4 Inhaltsstoffe der Hanfpflanze

3.5 Verwendung in der Medizin

3.6 Über die Cannabissucht

3.7 Die Gefahren durch Cannabiskonsum

4 TABAK- UND CANNABISKONSUM IN PFLEGEBERUFE

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit analysiert das Konsumverhalten und das Abhängigkeitspotential von Tabak und Cannabis mit einem spezifischen Fokus auf die psychischen und sozialen Belastungen in den Pflegeberufen. Ziel ist es, die gesundheitlichen Risiken aufzuzeigen und Strategien zur Prävention sowie zum Umgang mit Suchtverhalten im beruflichen Kontext zu diskutieren.

  • Grundlagen des Suchtbegriffs und der Abhängigkeit
  • Epidemiologie und gesundheitliche Folgen von Tabakkonsum
  • Risikoprofile und Wirkmechanismen von Cannabis
  • Spezifische Belastungssituationen von Pflegepersonen
  • Präventionsansätze und Möglichkeiten zur Rauchentwöhnung

Auszug aus dem Buch

Tabakkonsum in Pflegeberufen

Während in der Gesamtbevölkerung etwa jede vierte Person Raucher ist, rauchen von den Berufsangehörigen der Pflegeberufe fast ein Drittel. Unter den Schülerinnen und Schülern der Gesundheits- und Krankenpflege raucht fast jede Zweite Person (49 Prozent). Deutlich mehr Raucher finden sich unter den Auszubildenden der Altenpflege. Hier geben 78 Prozent an, regelmäßig zu rauchen. Schnell eine zu rauchen erscheint für viele Pflegepersonen als die einzige Möglichkeit, der allgemeinen Hektik und dem Stationsgeschehen kurz zu entkommen. Die Raucherpausen werden vielfach als Möglichkeit gesehen, während der Arbeit „Luft zu holen und Kraft zu schöpfen“ (DNRfK 2018). Rauchen als kleine Pause zwischendurch konnte sich etablieren, weil die Raucherpause auch von nichtrauchenden Kollegen weitgehend toleriert wird. Im Rauchen selbst wird eine Form von Tätigkeit gesehen. Hinzu kommt, dass geplante Pausen oft als schwer realisierbar gelten oder im Arbeitsbereich mit häufigen Unterbrechungen stattfinden.

Gemeinsam zu Rauchen gilt auch als Gelegenheit, sich auszutauschen oder das Erleben von Zusammengehörigkeit zu fördern. Nicht umsonst wird oft beschrieben, dass Raucher über mehr Informationen verfügen als Nichtraucher (DNRfK 2018; dkfz 2015). Die oft geäußerte Vermutung, dass der Arbeitsalltag mit spezifischen Belastungen dazu führt, dass Pflegepersonen mit dem Rauchen beginnen, lässt sich nicht bestätigen. Die meisten rauchenden Pflegepersonen haben schon vor dem Eintritt in den Beruf geraucht und führen dieses Verhalten jetzt kollektiv fort. Wahrscheinlich wären sie auch in einem anderen Beruf Tabakkonsumenten. Allerdings fällt auf, dass nichtrauchende Pflegepersonen, die Kollegen zum Rauchen begleiten, häufiger selbst zu Rauchern werden, als nichtrauchende Personen, die nicht an den Raucherpausen teilnehmen. Deshalb müssen im Rahmen der Tabakprävention auch alternative Formen der Kurzpausen mit speziellen Angeboten gestaltet werden (ebenda).

Zusammenfassung der Kapitel

VOM WESEN DER SUCHT: Dieses Kapitel erläutert den Suchtbegriff und die psychologischen Mechanismen, die zur Entstehung einer Abhängigkeit führen, wobei insbesondere die Stigmatisierung und die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen kritisch betrachtet werden.

TABAKKONSUM: Es wird die Verbreitung und gesundheitliche Bedeutung des Rauchens analysiert, wobei moderne Konsumformen wie E-Zigaretten und Shishas sowie der Nutzen eines Rauchstopps detailliert beleuchtet werden.

CANNABISKONSUM: Hier stehen die Verbreitung, das Suchtpotential und die spezifischen gesundheitlichen Auswirkungen von Cannabis auf den Organismus sowie dessen (begrenzte) medizinische Verwendung im Vordergrund.

TABAK- UND CANNABISKONSUM IN PFLEGEBERUFE: Dieses abschließende Kapitel setzt das Suchtverhalten in direkten Bezug zur Belastungssituation von Pflegepersonen und diskutiert, warum diese Berufsgruppe besonders anfällig für kompensatorischen Substanzgebrauch ist.

Schlüsselwörter

Tabakkonsum, Cannabiskonsum, Sucht, Abhängigkeit, Pflegeberufe, Rauchentwöhnung, Gesundheitsrisiken, Prävention, psychische Belastung, Suchtpotential, Nikotin, Cannabis, Arbeitsalltag, Raucherpause, Substanzmissbrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konsumverhalten von Tabak und Cannabis und bewertet deren Abhängigkeitspotential sowie gesundheitliche Risiken, insbesondere unter Berücksichtigung der speziellen Belastungsfaktoren in Pflegeberufen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Suchtentstehung, die epidemiologischen Daten zum Konsum, die gesundheitlichen Langzeitfolgen und die besonderen psychosozialen Aspekte in Pflegeberufen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie und warum Pflegepersonen konsumieren, und Wege aufzuzeigen, wie durch gezielte Prävention und Entwöhnungsprogramme die Gesundheit dieser Berufsgruppe geschützt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die aktuelle Studien, Berichte der Drogenbeauftragten und medizinische Fachliteratur zusammenführt, um den Status quo zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert getrennt voneinander den Tabakkonsum, den Cannabiskonsum und führt diese Erkenntnisse schließlich im Kapitel über Pflegeberufe zusammen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Abhängigkeit, Pflegeberufe, Rauchentwöhnung, Suchtpotential, Gesundheitsrisiken und Prävention.

Warum rauchen so viele Pflegepersonen in den Raucherpausen?

Raucherpausen dienen in den Pflegeberufen oft als kurze Fluchtmöglichkeit aus der Hektik des Stationsalltags, als soziale Interaktionsplattform und als kurzfristige Methode zur psychischen Entlastung.

Ist Cannabis für Pflegepersonen als Entspannungsmittel geeignet?

Obwohl Cannabis zur Entspannung genutzt wird, birgt es Risiken wie die Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit, Konzentrationsstörungen und das Risiko einer Abhängigkeit, weshalb ein unkritischer Konsum medizinisch nicht empfohlen wird.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gefährlicher Rauch. Konsum und Abhängigkeit von Tabak und Cannabis im Kontext der Pflegeberufe
Autor
Siegfried Huhn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V437669
ISBN (eBook)
9783668782204
ISBN (Buch)
9783668782211
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gefährlicher rauch konsum abhängigkeit tabak cannabis kontext pflegeberufe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Siegfried Huhn (Autor:in), 2018, Gefährlicher Rauch. Konsum und Abhängigkeit von Tabak und Cannabis im Kontext der Pflegeberufe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/437669
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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