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Corporate Governance Typologien. Merkmale und kritische Würdigung

Title: Corporate Governance Typologien. Merkmale und kritische Würdigung

Term Paper , 2018 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - Other

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Ausarbeitung ist es, unterschiedliche Corporate-Governance-Systeme mit Hilfe von Typologien, welche zur Erklärung dieser Unterschiede entwickelt wurden, zu untersuchen. Der Fokus wird hierbei auf die Typologien von Weimer und Pape gelegt. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen zur Corporate Governance erläutert. Hierauf erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit den Typologien von Weimer und Pape. Abschließend wird der Autor insbesondere zu den entwickelten Unterscheidungskriterien Stellung nehmen.

„Der ehrbare Kaufmann erscheint aktueller denn je.“ (Dr. Manfred Gentz, scheidender Vorsitzende der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, 2017)

Hiermit trifft Herr Dr. Manfred Gentz den Nerv von Corporate Governance. Heutzutage wird kein relevantes Wort, ohne dass dieses von den internen Juristen geprüft wird, ein Unternehmen verlassen. Ein Skandal jagt jedoch den nächsten – mal wird von millionenschweren Gehältern gesprochen, mal von Bilanzfälschungen oder Schmiergeldaffären. Dadurch rückt Corporate Governance immer wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Ein ehrbarer Kaufmann scheint dadurch in weite Ferne gerückt zu sein.

Aber genau deshalb ist der ehrbare Kaufmann aktueller denn je – das Management sollte nicht nur die Legalität des Unternehmens sondern auch die Legitimität des Unternehmens hinterfragen. Beides – Legitimität und Legalität sind von Bedeutung.

Traditionell wird der rechtliche Ordnungsrahmen von Unternehmen auf nationaler Ebene festgelegt. Dadurch sind unterschiedliche CG-Systeme entstanden, die durch Besonderheiten des Landes geprägt sind. Jedoch kommt es durch die Globalisierung und somit der zunehmenden Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit immer häufiger zu der Frage, ob eine Konvergenz der Corporate-Governance-Systeme realistisch ist oder ob sich diese trotzdem weiterhin nachhaltig unterscheiden werden. Dadurch kommt es immer wieder zum internationalen Vergleich von Corporate-Governance-Systemen. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, welches Corporate-Governance-System die Performance von Unternehmen steigert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Aufgaben von Corporate Governance

2.2 Interessensgruppen eines Unternehmens

3. Vergleich von Corporate-Governance-Systemen

3.1 Markt vs. Netzwerkorientierte Corporate-Governance-Systeme nach Weimer und Pape

3.2 Kritische Stellungnahme

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und der Vergleich verschiedener Corporate-Governance-Systeme mittels der Typologien von Weimer und Pape. Dabei wird analysiert, wie sich marktorientierte von netzwerkorientierten Systemen unterscheiden und welche Faktoren diese Differenzierung bedingen.

  • Theoretische Grundlagen von Corporate Governance
  • Analyse der Interessensgruppen (Stakeholder)
  • Klassifikation von Corporate-Governance-Systemen
  • Gegenüberstellung marktorientierter und netzwerkorientierter Ansätze
  • Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik nach Weimer und Pape

Auszug aus dem Buch

3.1 Markt vs. Netzwerkorientierte Corporate-Governance-Systeme nach Weimer und Pape

Nach Weimer und Pape (1998) sind Corporate Governance Systeme als „a more or- less country-specific framework of legal, institutional and cultural factors shaping the patterns of influence that stakeholders (e.g. managers, employees, shareholders, creditors, customers, suppliers and the government) exert on managerial decision-making“ definiert. (Weimer et al., 1998, S.1)

Weimer und Pape (1998) differenzieren CG-Systeme demnach länderspezifisch. Sie unterscheiden hierbei vier unterschiedliche CG-Systeme, nämlich das anglo-amerikanische System (USA, Großbritannien, Kanada und Australien), das deutsche System (Deutschland, die Niederlande, Schweiz, Schweden, Österreich, Dänemark, Norwegen und Finnland), das romanische System (Frankreich, Italien, Spanien, Belgien) und das japanische System.

Ausgehend von dieser Klassifikation und qualitativen und quantitativen Daten haben Weimer und Pape acht Eigenschaften identifiziert, welche als Basis für die Zuordnung der länderspezifischen CG-Systeme in marktorientierte und netzwerkoriente CG-Systeme dienen.

Diese 8 Kriterien lauten:

- Das vorherrschende Firmenkonzept

- Das System der Führungsorganisation (Verwaltungsstrukturtyp)

- Wesentliche Stakeholder mit Einfluss auf Unternehmensentscheidungen

- Die Wichtigkeit des Aktienmarkts

- Die Existenz oder Abwesenheit eines externen Marktes für Unternehmenskontrolle

- Die Anteilskonzentration

- Das Ausmaß der erfolgsabhängigen Managementvergütung

- Die übliche Dauer von wirtschaftlichen Beziehungen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Corporate Governance ein und begründet die Relevanz eines internationalen Systemvergleichs unter Anwendung der Typologien von Weimer und Pape.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden der Begriff der Corporate Governance definiert, deren Aufgaben beschrieben und die verschiedenen Interessensgruppen (Stakeholder) eines Unternehmens erläutert.

3. Vergleich von Corporate-Governance-Systemen: Dieses Kapitel analysiert die Klassifikation nach Weimer und Pape und differenziert zwischen marktorientierten und netzwerkorientierten Systemen anhand von acht spezifischen Kriterien.

4. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert kritisch über die Eignung der gewählten Typologie und bestehende Einschränkungen.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche für die Erstellung der Arbeit herangezogenen Quellen und Dokumente aufgeführt.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, Unternehmensführung, Stakeholder, Shareholder, Marktorientiert, Netzwerkorientiert, Weimer und Pape, Unternehmenskontrolle, Aktienmarkt, Managementvergütung, Ländervergleich, Globalisierung, Kapitalstruktur, Rechtlicher Ordnungsrahmen, Unternehmenserfolg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Ausprägungen von Corporate-Governance-Systemen und deren Klassifizierung anhand internationaler Vergleichskriterien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Corporate Governance, die Rolle verschiedener Stakeholder sowie die Unterscheidung zwischen anglo-amerikanischen und netzwerkorientierten Systemen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen Corporate-Governance-Systemen weltweit mittels der Typologien von Weimer und Pape zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, der auf der Auswertung bestehender Literatur und der Anwendung des ganzheitlichen Analysemodells von Weimer und Pape basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Fundierung der Corporate Governance sowie der detaillierten Anwendung der acht Kriterien von Weimer und Pape zur Systemklassifizierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Corporate Governance, Stakeholder, Marktorientierung und internationale Systemunterschiede definiert.

Wie unterscheidet sich das anglo-amerikanische System von anderen?

Das anglo-amerikanische System zeichnet sich durch eine hohe Marktorientierung, eine starke Bedeutung des Aktienmarkts und einen externen Markt für Unternehmenskontrolle aus.

Welche Rolle spielen die Stakeholder in netzwerkorientierten Systemen?

In netzwerkorientierten Systemen nehmen verschiedene Akteure wie Banken, Mitarbeiter oder staatliche Institutionen Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen, anstatt allein den Aktienmarkt entscheiden zu lassen.

Welche Einschränkungen nennt der Autor bei der Typologie von Weimer und Pape?

Der Autor merkt an, dass Länder nicht immer eindeutig zuordenbar sind, sich Systeme durch wirtschaftliche Entwicklungen wandeln und dass Gemeinsamkeiten zwischen Ländergruppen existieren können.

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Details

Title
Corporate Governance Typologien. Merkmale und kritische Würdigung
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
11
Catalog Number
V436014
ISBN (eBook)
9783668765924
ISBN (Book)
9783668765931
Language
German
Tags
corporate governance typologien merkmale würdigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Corporate Governance Typologien. Merkmale und kritische Würdigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/436014
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