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Der Kunde in der Sozialen Arbeit

Titel: Der Kunde in der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2017 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Sozialen Arbeit gewinnt die wirtschaftliche Denk–und Steuerungslogik zunehmend an Einfluss. Qualitätsmanagement, Controlling und Evaluation sind nur einige wenige Beispiele für wirtschaftliche Methoden, die bereits in der Sozialen Arbeit angewandt werden. Die Ökonomisierung Sozialer Arbeit ist derzeit ein stark diskutiertes Thema. Im Rahmen dieser Diskussion geht es vor allem darum, inwiefern die Ökonomie mit ihrem Fokus auf Markt–und Profitlogik, Gewinnstreben und Kostenersparnisse, das Anliegen Sozialer Arbeit, die Unterstützung Benachteiligter und bedarfsgerechte Hilfe zur Führung eines menschenwürdigen Lebens, beeinflusst oder sogar dominiert.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich mit den Begrifflichkeiten beider Disziplinen auseinanderzusetzen. Der Kundenbegriff scheint sich in einigen Einrichtungen und Institutionen der Sozialen Arbeit, wie beispielsweise den Sozialversicherungsträgern, bereits zu etablieren. Kritiker der Ökonomisierung sehen hierbei bereits eine Grenzüberschreitung wirtschaftlicher Einflüsse.

Im Rahmen dieser Arbeit soll thematisiert werden, welche Bedeutung der Kunde in der Ökonomie und der Klient in der Sozialen Arbeit haben und inwiefern beide Begriffe miteinander vereinbar sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Der Kunde

2.2 Der Klient

3. Kritische Gegenüberstellung der Akteure Kunde und Klient

3.1 Unterschiede zwischen Kunde und Klient

3.2 Gemeinsamkeiten zwischen Kunde und Klient

4. Vom Klienten zum Kunden

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zunehmende Ökonomisierung der Sozialen Arbeit und analysiert die theoretische Vereinbarkeit der Begrifflichkeiten „Kunde“ und „Klient“ in diesem Spannungsfeld.

  • Einfluss ökonomischer Steuerungslogiken auf soziale Institutionen
  • Gegenüberstellung der Rollenbilder von Kunden und Klienten
  • Analyse der Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Akteurstypen
  • Diskussion über die Übertragbarkeit ökonomischer Modelle auf die Soziale Arbeit
  • Reflektion der Risiken einer vollständigen Ökonomisierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Unterschiede zwischen Kunde und Klient

Kunden haben eine Wahlfreiheit, sie können zwischen verschiedenen Angeboten und unterschiedlichen Anbietern wählen. Klienten haben diese Möglichkeit nur selten. Sie werden zu Klienten, wenn sie sich in einer Notlage befinden. Ihre Bedürfnisse nach Unterstützung ergeben sich erst durch soziale Probleme, Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten, Unfall oder aufgrund einer Behinderung. Welches Hilfeangebot sie wählen, wenn sie dazu in der Lage sind, ist abhängig von der Infrastruktur, der räumlichen Verteilung der Angebote. Sie haben zudem selten die Wahl, welcher Berater oder Betreuer ihnen zugeteilt wird. Klienten haben, nicht wie Kunden, durch ihr Kaufverhalten und ihre Wahlfreiheit die Macht, über Qualität und Quantität der Hilfeangebote zu bestimmen. Kunden können sich freiwillig für ein Angebot entscheiden. Diese Freiwilligkeit ist bei Klienten nicht immer gegeben. Einige sind nicht in der Lage Hilfe anzufordern, andere lehnen Angebote oder sogar eine Unterstützung ganz ab. Für eine gelingende Hilfe braucht es in der Sozialen Arbeit aber die Partizipation der Klienten, daher ist es besonders in Zwangskontexten wichtig, die Unterstützung und Mitwirkung der Klienten zu gewinnen. Um dem Auftrag sozialer Arbeit gerecht zu werden, Benachteiligte zu unterstützen, kann sie nicht warten, bis die Klienten kommen, um Hilfeangebote einzufordern. Oftmals müssen Klienten erst befähigt werden, Hilfe anzunehmen und diese letztlich als hilfreich erkennen (Seithe 2010, S. 155).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Einfluss ökonomischer Logiken wie Qualitätsmanagement und Controlling auf die Soziale Arbeit und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Vereinbarkeit der Begriffe Kunde und Klient.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die Rollenbilder des „Kunden“ im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext – geprägt durch Kaufkraft und Wahlfreiheit – sowie des „Klienten“ als Adressaten sozialer Notlagen.

3. Kritische Gegenüberstellung der Akteure Kunde und Klient: Hier werden die fundamentalen Unterschiede hinsichtlich Freiwilligkeit, Finanzierung und Beziehungsstruktur sowie die gemeinsamen Schnittmengen in der Dienstleistungsproduktion analysiert.

4. Vom Klienten zum Kunden: Das Kapitel reflektiert die Frage, inwieweit ökonomische Effizienzansätze der Sozialen Arbeit helfen können, ohne das fachliche Ziel der Unterstützung Benachteiligter zu gefährden.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Ökonomisierung, Kunde, Klient, Marktlogik, Wirtschaftlichkeit, Sozialwirtschaft, Dienstleistungsproduktion, Partizipation, Ressourcenknappheit, Leistungsberechtigte, Hilfeangebot, Sozialversicherung, Markt, Gewinnmaximierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung des zunehmenden Einflusses wirtschaftlicher Steuerungslogiken auf das Feld der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Schwerpunkte sind die Begriffsdefinitionen von Kunde und Klient sowie deren Verhältnis in Bezug auf Wahlfreiheit, Finanzierungsmodelle und professionelle Haltungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, inwieweit sich die ökonomische Rolle des Kunden auf den Klienten der Sozialen Arbeit übertragen lässt und welche Konsequenzen dies für die Praxis hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und eine diskursive Gegenüberstellung wirtschaftswissenschaftlicher und sozialpädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, eine kritische Gegenüberstellung der Akteurstypen sowie die abschließende Diskussion über die Chancen und Risiken der Ökonomisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlagworte sind Ökonomisierung, Sozialwirtschaft, Kundenbegriff, Klientenrolle, Ressourcenknappheit und Dienstleistungsqualität.

Warum ist das „Dreiecksverhältnis“ in der Sozialen Arbeit relevant?

Im Gegensatz zum dualen Tauschverhältnis zwischen Anbieter und Kunde in der Wirtschaft, agiert in der Sozialen Arbeit meist ein dritter Akteur (Kostenträger) als Finanzier, was das Verhältnis zwischen Hilfeempfänger und Leistungserbringer komplexer macht.

Welche Bedenken gibt es bei der Einführung eines Beschwerdemanagements?

Während ökonomische Instrumente wie Beschwerdemanagement die Qualität verbessern können, ist deren Anwendung bei Klienten, die in Zwangskontexten stehen oder ihre Bedürfnisse nicht klar äußern können, kritisch zu hinterfragen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Kunde in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)  (Soziale Arbeit)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
11
Katalognummer
V435285
ISBN (eBook)
9783668763067
ISBN (Buch)
9783668763074
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Kunde Klient Organisation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Der Kunde in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/435285
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Leseprobe aus  11  Seiten
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