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Kriminalität im Alter

Title: Kriminalität im Alter

Term Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit zum Thema Kriminalität im Alter soll einen Beitrag zur Aufklärung der Ursachen delinquenten Verhaltens älterer Menschen leisten. Für ein differenziertes Bild zum Thema Alterskriminalität, bedarf es der Klärung der Lebenssituation älterer Menschen, der Darstellung des Ausmaßes delinquenten Verhaltens, der Erforschung möglicher Ursachen und einem Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit. Von Bedeutung ist hierbei, neben der Darstellung objektiver und amtlicher Daten, der Einbezug individueller Betrachtungsweisen und Perspektiven.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lebenslagen im Alter aus subjektiver und objektiver Perspektive

3. Kriminalität im Alter

4. Erklärungsansätze delinquenten Verhaltens

4.1 physiologische und psychologische Ursachen

4.2 soziologische Ursachen

5. Fazit für die Soziale Arbeit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Kriminalität im höheren Lebensalter mit dem Ziel, Ursachen für delinquentes Verhalten bei Menschen ab 55 Jahren zu identifizieren und dabei vorherrschende gesellschaftliche Vorurteile durch eine differenzierte Betrachtung abzubauen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche sozialen, psychologischen und physiologischen Faktoren zu deviantem Verhalten führen und welche spezifischen Anforderungen sich daraus für die Soziale Arbeit ableiten lassen.

  • Analyse der Lebenslagen älterer Menschen (demografisch, sozial, ökonomisch)
  • Untersuchung des Ausmaßes der Alterskriminalität anhand polizeilicher Daten und Selbstberichtsstudien
  • Diskussion theoretischer Erklärungsansätze für delinquentes Verhalten im Alter
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für eine altersgerechte Soziale Arbeit
  • Reflexion des gesellschaftlichen Umgangs mit straffällig gewordenen Senioren

Auszug aus dem Buch

4. Erklärungsansätze delinquenten Verhaltens

Der Alterungsprozess impliziert diverse Veränderungen, die individuell verschieden verlaufen und die es mittels eigener vorhandener Ressourcen zu bewältigen gilt. Zu diesen Prozessen zählen physische Einschränkungen, wie nachlassende Seh- und Hörfähigkeit, verminderte Muskelkraft und Beweglichkeit des Gelenksystems, eingeschränkte Gehfähigkeit und die damit verbundene beeinträchtigende Mobilität. Motorische und sensomotorische Fähigkeiten verringern sich, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt mit zunehmenden Alter ab (vgl. Nigg/ Steidl 2005, S. 50ff.).

Neben den genannten physiologischen Veränderungen, unterliegen auch psychische Prozesse im Alter einem Wandel. So sinkt beispielsweise die geistige Leistungsfähigkeit, daraus können sich Symptome, wie Orientierungs-, Denk-, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen entwickeln. Ältere Menschen haben öfter Probleme, sich zeitlich und/oder räumlich zu orientieren, leiden an Konzentrationsschwäche und Merkfähigkeitsstörungen. Persönlichkeitscharakteristika können sich stärker ausprägen, es treten häufiger Gefühle wie Langeweile, Einsamkeit und Ziellosigkeit auf (ebd., S. 55ff.).

Die Alterungsprozesse führen zu einer höheren Anfälligkeit für Krankheiten und gleichzeitig zu einem längeren Heilungsprozess. Oftmals wirken mehrere Faktoren und Symptome zusammen. Eingeschränkte motorische Fähigkeiten bedingen oftmals, auf Hilfe durch Dritte, wie Familie oder Pflegedienste, angewiesen zu sein. Das kann das Gefühl der Abhängigkeit und eigenen Hilflosigkeit erhöhen, das Selbstwertgefühl senken, depressive Verstimmungen oder Aggression auslösen (vgl. Laue 2009, S. 180). Wie in Kapitel 2 deutlich wurde, bewerten ältere Menschen ihren Gesundheitszustand durchschnittlich positiv und wünschen sich, möglichst lange selbständig und selbstbestimmt leben zu können. Das gesundheitliche Wohlbefinden hat eine große Auswirkung auf die Lebenszufriedenheit und entsprechend auf das psychische Empfinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Alterskriminalität ein, hinterfragt negative Altersbilder und definiert den Untersuchungsrahmen für Menschen ab 55 Jahren.

2. Lebenslagen im Alter aus subjektiver und objektiver Perspektive: Das Kapitel analysiert die demografischen, sozialen und materiellen Lebensbedingungen alter Menschen als Basis für das Verständnis von Verhaltensmustern.

3. Kriminalität im Alter: Hier werden statistische Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik sowie Selbstberichtsstudien ausgewertet, um Ausmaß und Deliktstruktur im Alter zu beschreiben.

4. Erklärungsansätze delinquenten Verhaltens: Dieses Kapitel erläutert physiologische, psychologische sowie soziologische Hintergründe für deviantes Verhalten, inklusive Ansätze wie die "Kriminalität der Schwäche" oder "Erlebniskriminalität".

5. Fazit für die Soziale Arbeit: Das Fazit fasst die Anforderungen an eine altersgerechte Soziale Arbeit zusammen, die Delinquenzprävention und die Förderung gelingenden Alterns unter Einbezug individueller Biografien fordert.

Schlüsselwörter

Alterskriminalität, Soziale Arbeit, Delinquenz, Lebenslagen, Alternsprozess, Erlebniskriminalität, Kriminalitätsstatistik, Selbstberichte, Prävention, Lebenszufriedenheit, Soziale Netzwerke, Alter, Deviantes Verhalten, Resozialisation, Demografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der Kriminalität im Alter, beleuchtet deren Ursachen und setzt sich kritisch mit gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber älteren Menschen auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die objektive und subjektive Lebenssituation im Alter, die statistische Erfassung von Kriminalität ab 55 Jahren sowie theoretische Erklärungsansätze für abweichendes Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine fundierte Analyse der Hintergründe aufzuklären und Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit aufzuzeigen, um delinquentes Verhalten zu verstehen und Prävention zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, insbesondere unter Auswertung der Generali Altersstudie, statistischer Daten des Bundesamtes sowie spezialisierter kriminologischer Studien wie jener von Franziska Kunz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Lebenslagen im Alter, die Analyse der Kriminalitätsraten und Dunkelziffern sowie die detaillierte Untersuchung physiologischer, psychologischer und soziologischer Ursachen für Delinquenz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Alterskriminalität, Lebenslagen, Erlebniskriminalität, Prävention und Soziale Arbeit charakterisiert.

Was besagt die Theorie der "Kriminalität der Schwäche"?

Dieser Ansatz interpretiert altersspezifische Delikte als Reaktion auf physische und geistige Abbauprozesse, bei denen Straftaten (z. B. Beleidigung oder Brandstiftung) als Ersatztaten für nicht mehr ausführbare Handlungen dienen.

Wie spielt das soziale Netzwerk in die Kriminalität hinein?

Ein starkes soziales Umfeld korreliert mit höherer Lebenszufriedenheit; eine geringe soziale Einbindung oder der Wegfall von Rollen im Alter können jedoch zur Suche nach Erlebnissen (Erlebniskriminalität) führen, um Langeweile zu kompensieren.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit laut Autor?

Der Autor fordert eine altersgerechte Soziale Arbeit, die nicht Lösungen aufdrängt, sondern Ressourcen fördert, Lebenskrisen unterstützt und sich interdisziplinär vernetzt, um gelingendes Altern zu ermöglichen.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Kriminalität im Alter
College
University of Applied Sciences Mittweida  (Soziale Arbeit)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V435284
ISBN (eBook)
9783668762671
ISBN (Book)
9783668762688
Language
German
Tags
Alter Kriminalität Soziale Arbeit Delinquenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Kriminalität im Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/435284
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