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Mobbing im Schulkontext

Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten für Lehrer

Title: Mobbing im Schulkontext

Seminar Paper , 2018 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sven Frueh (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Summary Excerpt Details

Mobbing ist ein weit verbreitetes und komplexes Phänomen, das speziell im Schulkontext eine ernsthafte Gefahr für die Psyche und die psychische Entwicklung der Betroffenen darstellt. Für Lehrpersonen und die Schule als Institution ist es eine zentrale Herausforderung, der Ausbreitung von Mobbing entgegenzuwirken.

Darum befasst sich diese Arbeit vorerst mit der Prävalenz, den Akteuren und den Arten von Mobbinghandlungen. Weiters wird dargelegt welche negativen Auswirkungen Mobbing auf die Betroffenen haben kann und welche Handlungsmöglichkeiten und Pflichten eine Lehrperson im Mobbingfall hat. Der letzte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den, dem aktuellen Forschungsstand entsprechenden Interventions- und Präventionskonzepten für Lehrpersonen und für die Schule als Ganzes.

Eine positive Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schüler kann nur in einem positiven sozialen Umfeld gelingen. Darum ist es unabdinglich für alle Pädagoginnen und Pädagogen über die Wirkungsweise von Mobbing Phänomenen Bescheid zu wissen, Konzepte für die Prävention und Intervention zu entwickeln und diese kompetent durchzuführen. Diese Arbeit soll eine Grundlage dafür sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begriffserklärung

2 Prävalenz und Auswirkungen von Mobbing in Schulen

2.1 Prävalenz

2.2 Arten von Mobbing im Schulkontext

2.3 Gruppendynamik

2.4 Psychologische Auswirkungen von Mobbing

3 Status und Handlungsmöglichkeiten von Lehrpersonen

3.1 Die Rolle der Lehrperson

3.2 Interventions- und Präventionsansätze für Lehrpersonen

3.2.1 Prävention

3.2.2 Intervention

4 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse von Mobbing im Schulkontext, um die Prävalenz, die Akteure sowie die psychologischen Auswirkungen auf Betroffene aufzuzeigen und fundierte Interventions- und Präventionsstrategien für Lehrpersonen abzuleiten.

  • Prävalenz und Erscheinungsformen von Mobbing
  • Gruppendynamische Prozesse innerhalb von Schulklassen
  • Psychologische Folgen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler
  • Verantwortung und Rolle der Lehrpersonen im Mobbingfall
  • Präventions- und Interventionskonzepte für den Schulalltag

Auszug aus dem Buch

2.4 Psychologische Auswirkungen von Mobbing

Die einzelnen negativen Mobbinghandlungen gegen ein Opfer sind im Regelfall nicht das zentrale Problem für die Psyche des Betroffenen (vgl. Steinhauser S. 38). Viele psychologische Folgen sind den anhaltenden, systematischen Vorgängen der Erniedrigung und der Gruppendynamik von Mobbing geschuldet.

Ist ein Kind beispielsweise verschiedenen Formen des relationalen Mobbings ausgesetzt, kann es aufgrund seines Entwicklungsstandes nicht immer entscheiden, ob es sich das Geschehen einbildet oder nicht. Schließlich ist es von mobbenden Kindern umgeben, die offensichtlich kein Problem an der Situation finden. Diese Abweichung zwischen Selbstwahrnehmung und der Interpretation der mobbenden Kinder ist für die Betroffenen schwer zu verarbeiten. Es entstehen Inkonsistenzen im Selbstkonzept der Opfer (ebd.). Oft bekommen Betroffene von Bezugspersonen Ratschläge, die den Ausbruch aus dem Mobbingkreislauf ermöglichen sollen (vgl. Steinhauser S. 38). Dazu müsse das Kind nur gewisse provokante Verhaltensweisen ändern, um nicht länger gehänselt zu werden. Tatsächlich gibt es nur einen Bruchteil der Mobbingopfer die als „provokative Opfer“ bezeichnet werden. Bei den meisten ist es allerdings nicht selbst verschuldet (vgl. Schneider W. 2018, S.698). Dadurch ist die Chance auf eine tatsächliche Besserung der Mobbingsituation, durch eine gezielte Verhaltensänderung der Opfer verschwindend gering und es kommt zu weiteren Inkonsistenzen zwischen Erwartungen und tatsächlich erlebten Handlungsmöglichkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Relevanz des Themas Mobbing als Gefahrenquelle für die psychische Entwicklung von Schülern hervorgehoben und das Ziel der Arbeit, Handlungsoptionen für Pädagogen aufzuzeigen, definiert.

1 Begriffserklärung: Der Begriff Mobbing wird wissenschaftlich definiert, wobei Kriterien wie Systematik, Dauer und Machtungleichgewicht von einer bloßen Streiterei abgegrenzt werden.

2 Prävalenz und Auswirkungen von Mobbing in Schulen: Dieses Kapitel behandelt die Verbreitung von Mobbing, die unterschiedlichen Rollen innerhalb der Gruppendynamik und die teils schwerwiegenden psychischen Folgen für die Opfer.

3 Status und Handlungsmöglichkeiten von Lehrpersonen: Der Fokus liegt auf der rechtlichen und moralischen Verantwortung der Lehrkräfte sowie auf spezifischen Methoden der Prävention und Intervention bei akuten Fällen.

4 Schlusswort: Das Fazit unterstreicht, dass Mobbing nur durch ein ganzheitliches schulisches Konzept gelöst werden kann, wobei dem Schulklima eine entscheidende Bedeutung zukommt.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schulkontext, Prävalenz, Gruppendynamik, Intervention, Prävention, Cybermobbing, Lehrperson, Schülerinnen und Schüler, psychische Gesundheit, Shared concern Method, No Blame Approach, Schulklima, Gewaltprävention, Viktimisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing an Schulen unter Berücksichtigung seiner Verbreitung, der psychologischen Folgen für die betroffenen Kinder sowie der Möglichkeiten für Lehrkräfte, intervenierend und präventiv tätig zu werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit beleuchtet die Definition von Mobbing, die gruppendynamischen Rollen, die Auswirkungen auf die Psyche sowie erprobte Methoden zur Konfliktlösung im pädagogischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Pädagogen eine fundierte Grundlage zu bieten, um Mobbingphänomene besser zu verstehen und Konzepte zur Prävention sowie Intervention kompetent umzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse aktueller psychologischer Forschungsergebnisse sowie auf bewährte pädagogische Interventionsansätze und Leitfäden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Mobbing-Definition und Gruppendynamik sowie in einen praktischen Teil, der Handlungsmöglichkeiten für Lehrpersonen und spezifische Interventionsmethoden diskutiert.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Zu den Kernbegriffen zählen Mobbing, Prävention, Intervention, Gruppendynamik, Schulklima und die Rolle der Lehrperson.

Was besagt die „Shared concern Method“?

Dies ist eine Mediationsmethode, bei der durch gezielte Gespräche ohne Schuldzuweisungen eine für alle Beteiligten vorteilhafte Lösung des Konflikts angestrebt wird.

Wie unterscheidet sich der „No Blame Approach“ von anderen Methoden?

Dieser Ansatz verzichtet konsequent auf Schuldzuweisungen und bildet eine Unterstützungsgruppe aus Schülern, um gemeinsam mit der Lehrkraft die Situation für das betroffene Kind zu verbessern.

Warum ist das Schulklima laut der Arbeit so wichtig?

Ein positives Schulklima, geprägt von Anerkennung und Gerechtigkeit, gilt als die effektivste präventive Maßnahme, da es die Grundlage für ein respektvolles Miteinander bildet.

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Details

Title
Mobbing im Schulkontext
Subtitle
Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten für Lehrer
College
PH Oberoesterreich
Grade
1
Author
Sven Frueh (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V434839
ISBN (eBook)
9783668760264
ISBN (Book)
9783668760271
Language
German
Tags
Mobbing im Schulkontext Mobbing Mobbing und Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Frueh (Author), 2018, Mobbing im Schulkontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/434839
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