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Grundlagen und Maßzahlen der demographischen Forschung und Statistik

Title: Grundlagen und Maßzahlen der demographischen Forschung und Statistik

Term Paper , 2010 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Birner (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

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Überalterung der Gesellschaft: das ist ein Stichwort, das man in den Medien in den letzten Jahren immer häufiger hört. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung verschiebt sich in Industrieländern wie Deutschland immer mehr nach oben. Diese Verlagerung hat nicht nur Folgen für die Krankenkassen, auf die wegen der zunehmenden Zahl an Hochbetagten immer mehr Kosten zukommen, sondern auch für die Steuerzahler und die Rentenpolitik, da es immer schwieriger wird die große Zahl an Rentnern zu finanzieren. Doch wie kommt man überhaupt zu den Ausgangswerten und woher weiß man, wie sich diese im Lauf der Zeit verändern? Diese Arbeit dient zur Klärung dieser Fragen. Es werden im Folgenden die grundlegenden Aufgaben der Bevölkerungsgeographie vorgestellt und einige Indikatoren und Parameter erläutert, an welchen sich die Bevölkerung messen lässt. Diese statistischen Maßzahlen sind zum Beispiel die Bevölkerungsverteilung, die Bevölkerungsdichte, die Mortalität und die Fertilität. Außerdem werden diese Werte an verschiedenen Tabellen und Grafiken veranschaulicht und Beispiele für bestimmte Räume dargelegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Zielsetzung

2 Was ist Bevölkerungsgeographie und was beschreibt sie?

3 Indikatoren zur Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung

3.1 Statistische Erfassung der Bevölkerung

3.2 Bevölkerungsverteilung

3.3 Bevölkerungsdichte

3.4 Mortalität

3.5 Heiratsraten und Fertilität

3.6 Bevölkerungswachstum

3.7 Familienstand und Haushalte

4 Indikatoren zur Analyse räumlicher Bevölkerungsbewegung

4.1 Wanderungshäufigkeit

4.2 Wanderungsintensität

4.3 Wanderungseffektivität

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die grundlegenden Aufgaben und Methoden der Bevölkerungsgeographie zu erläutern, um ein tieferes Verständnis für demographische Veränderungen in Industrieländern wie Deutschland zu schaffen. Dabei steht die Klärung im Vordergrund, wie statistische Ausgangswerte gewonnen und interpretierbar gemacht werden, um Phänomene wie die Überalterung der Gesellschaft fundiert analysieren zu können.

  • Methodische Erfassung von Bevölkerungsdaten (Zensus, Mikrozensus)
  • Maßzahlen zur Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Mortalität, Fertilität)
  • Untersuchung der räumlichen Bevölkerungsbewegung (Migration, Mobilität)
  • Strukturmerkmale der Bevölkerung (Haushaltsgrößen, Familienstand)
  • Darstellung demographischer Daten in Statistiken und Karten

Auszug aus dem Buch

3.3 Bevölkerungsdichte

Im Gegensatz zu der Bevölkerungsverteilung ist die -dichte ein relativer Wert und wird immer auf eine bestimmte Fläche bezogen. Wichtig ist vor der Berechnung, diese Fläche genau festzulegen und zu klären ob sich der Wert auf die Gesamtbevölkerung bezieht oder nur auf eine bestimmte Teilgruppe. In der demographischen Statistik ist es jedoch üblich, diese Werte auf administrative Einheiten zu beziehen, da nur hier eine Gewährleitung der richtigen Daten möglich ist. Sehr viel komplizierter wäre eine Darstellung eines Dichtewertes, der sich auf eine naturräumliche Einheit bezieht, da für eine naturräumliche Einheit meist keine statistischen Daten vorliegen. Um eine Dichte der Bevölkerung darzustellen gibt es drei verschiedene Maßzahlen. Die arithmetische Dichte errechnet sich aus dem Quotienten der Einwohner auf eine bestimmte Fläche in km2. Vertauscht man Zähler und Nenner erhält man die sogenannte Arealitätsziffer. Jedoch wird bei dieser Ziffer die Fläche meist in Hektar angegeben. Eine weitere Möglichkeit wäre die Abstandsziffer oder Proximität, welche aus der Wurzel des Quotienten von Fläche und Bevölkerung multipliziert mit der Konstante 1,0746 ermittelt wird (BÄHR 2004, S.28).

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Dichtewerten. So gibt die physiologische Bevölkerungsdichte nur die Dichte von echt besiedelten Flächen an und die Nettowohndichte nur die Einwohner pro Hektar Bauland abzüglich Straßen und öffentlicher Wege. Des Weiteren wird auch die agrare Dichte berechnet, welche sich nur auf die Personen eines landwirtschaftlichen Betriebes pro Hektar Betriebsfläche bezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Zielsetzung: Das Kapitel führt in das Thema der demographischen Überalterung ein und erläutert die Relevanz der Bevölkerungsgeographie für die statistische Messbarkeit dieser Prozesse.

2 Was ist Bevölkerungsgeographie und was beschreibt sie?: Hier werden grundlegende Definitionen der Bevölkerungsgeographie sowie Methoden zur Erfassung (de-jure vs. de-facto) vorgestellt.

3 Indikatoren zur Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung: Dieses Kapitel behandelt Zustands- und Ereignismaße, um Geburten, Sterbefälle und Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung statistisch abzubilden.

3.1 Statistische Erfassung der Bevölkerung: Es wird die Erhebung durch Zensus und Mikrozensus sowie die Anwendung der demographischen Grundgleichung zur Datenfortschreibung erklärt.

3.2 Bevölkerungsverteilung: Das Kapitel definiert Bevölkerungsverteilung als Streuung und unterscheidet zwischen verschiedenen Mustern wie Dispersion und Konzentration.

3.3 Bevölkerungsdichte: Hier werden verschiedene relative Maße wie die arithmetische Dichte, Arealitätsziffer und Proximität sowie spezifische Dichtewerte erläutert.

3.4 Mortalität: Das Kapitel beschreibt die Messung der Sterblichkeit mittels roher und altersspezifischer Sterbeziffern.

3.5 Heiratsraten und Fertilität: Es werden Methoden zur Erfassung der Geburtenrate und Fruchtbarkeit sowie deren enge Verbindung zu Heiratsraten dargestellt.

3.6 Bevölkerungswachstum: Das Kapitel diskutiert das Modell des demographischen Übergangs und Methoden zur Visualisierung von Bevölkerungsveränderungen mittels Alterspyramiden.

3.7 Familienstand und Haushalte: Hier werden die sozioökonomischen Kategorisierungen von Haushalten und Familien in der Statistik untersucht.

4 Indikatoren zur Analyse räumlicher Bevölkerungsbewegung: Dieser Abschnitt widmet sich der Migration und Mobilität als räumliche Komponenten der Bevölkerungsentwicklung.

4.1 Wanderungshäufigkeit: Es wird erklärt, wie das Wanderungsvolumen berechnet wird und warum für Vergleiche die Wanderungsbilanz aussagekräftiger ist.

4.2 Wanderungsintensität: Dieses Kapitel erläutert die Bezugnahme von Wanderungszahlen auf die Gesamtbevölkerung zur Ermittlung von Wanderungsraten.

4.3 Wanderungseffektivität: Hier wird die Effektivitätsziffer als Instrument vorgestellt, um die Bedeutung von Wanderungsbewegungen für eine Region besser zu gewichten.

5 Fazit: Das Kapitel fasst zusammen, dass demographische Statistiken stets kritisch unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Bezugswerte zu bewerten sind.

Schlüsselwörter

Bevölkerungsgeographie, Demographie, natürliche Bevölkerungsbewegung, Mortalität, Fertilität, Bevölkerungsdichte, Zensus, Wanderung, Migration, Bevölkerungsverteilung, demographischer Übergang, Bevölkerungspyramide, Haushaltsgröße, Statistik, Wanderungsbilanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden statistischen Methoden und Indikatoren, mit denen die Bevölkerungsgeographie Prozesse wie Wachstum, Verteilung und Veränderung der Bevölkerung analysiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle), die räumliche Bevölkerungsbewegung (Migration) sowie die statistische Erfassung und Interpretation dieser Daten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Messbarkeit demographischer Entwicklungen, insbesondere vor dem Hintergrund einer überalternden Gesellschaft, durch die Vorstellung relevanter Parameter und statistischer Maßzahlen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und Zusammenführung demographischer Fachbegriffe sowie die methodische Erläuterung statistischer Berechnungsformeln und Darstellungsformen (Diagramme/Karten).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert Indikatoren zur Analyse natürlicher und räumlicher Bewegungen erläutert, ergänzt durch Erklärungen zu deren korrekter statistischer Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Bevölkerungsgeographie, Demographie, Fertilität, Mortalität, Migration und statistische Indikatoren charakterisiert.

Was unterscheidet die de-jure von der de-facto Methode bei der Bevölkerungserfassung?

Die de-jure Methode zählt ausschließlich die Wohnbevölkerung, während die de-facto Methode alle zum Zeitpunkt der Zählung ortsanwesenden Personen erfasst, was zu Differenzen durch Touristen führen kann.

Wie lässt sich die Effektivitätsziffer einer Wanderung interpretieren?

Die Effektivitätsziffer setzt die Wanderungsbilanz ins Verhältnis zum Wanderungsvolumen. Sie gibt an, wie schwerwiegend eine Wanderungsbewegung für eine Region ist, unabhängig von der absoluten Größe der Zuwanderungs- oder Abwanderungszahlen.

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Details

Title
Grundlagen und Maßzahlen der demographischen Forschung und Statistik
College
University of Bayreuth
Grade
1,3
Author
Sebastian Birner (Author)
Publication Year
2010
Pages
21
Catalog Number
V434621
ISBN (eBook)
9783668772274
ISBN (Book)
9783668772281
Language
German
Tags
Grundlagen Demographie Demographie Deutschland Demographie Forschung Demographische Statistik Demographische Statistik Deutschland Forschung Demographie Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Birner (Author), 2010, Grundlagen und Maßzahlen der demographischen Forschung und Statistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/434621
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