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Politisches Engagement von Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen

Meckern reicht nicht!

Title: Politisches Engagement von Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen

Academic Paper , 2018 , 22 Pages

Autor:in: Madeleine Charlet (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Im Zuge der Qualitätsdebatte sind die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte, sowie die Leitungen von Kindertagesstätten deutlich gestiegen. Im Gegensatz hierzu, sind die gegebenen Rahmenbedingungen nicht im gleichen Umfang gewachsen. Rahmenbedingungen und Anforderungen stimmen vielfach nicht überein. Angesichts dessen wird in der Fachdiskussion beharrlich auf die Notwendigkeit der Qualitätsentwicklung in Kitas verwiesen. Doch Missstände lediglich aufzuzeigen, führt nicht zu Veränderungen und eine Qualitätsentwicklung lässt sich ohne eine konkrete Auseinandersetzung mit den Betroffenen auf örtlicher Ebene nicht verwirklichen. Umso bedeutender erscheint es, dass sich die Fachkräfte selbst, insbesondere Kita-Leitungen, fachpolitisch engagieren, sich in die Fachdiskussion auf örtlicher Ebene einbringen und so auf notwendige konstruktive Rahmenbedingungen als Grundlage einer Qualitätsentwicklung hinweisen. Doch was bedeutet „fachpolitisches Engagement“ in diesem Zusammenhang? „Politisch engagiert, davon gehe ich aus, ist der Großteil der Menschen und wenn es nur im kleinen Umfeld ist.“. Im Folgenden soll nicht das private Interesse an fachpolitischen Entwicklungen betrachtet, sondern Möglichkeiten aufgezeigt werden, die Leitungen im Rahmen ihrer Leitungstätigkeit offen stehen, um fachpolitische Entscheidungen direkt treffen oder beeinflussen zu können. Für das Profil der Kita-Leitung würde dies bedeuten, dass sie ihr Engagement nicht nur innerhalb der eigenen Einrichtung zeigt, sondern ihre Aufmerksamkeit auch auf die nächsthöheren Entscheidungsebenen richtet, um eine höhere Qualität für Kinder und Mitarbeiter zu erreichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Jugendhilfeausschuss

2.1. Die Struktur des Jugendhilfeausschusses

2.2. Aufgaben und Zuständigkeiten des Jugendhilfeausschusses

2.3. Chancen für die Kita-Leitungen

3. Die Gewerkschaften

3.1. Struktur der GEW

3.2. Kompetenzen der GEW

3.3. Chancen für die Kita-Leitungen

4. Die Leitungsrunden

4.1. Institutionelle Netzwerke als fachpolitisches Engagement

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Möglichkeiten für Kindertagesstätten-Leitungen, sich aktiv fachpolitisch zu engagieren, um Einfluss auf Rahmenbedingungen und Entscheidungsprozesse in der Jugendhilfe zu nehmen. Dabei wird analysiert, inwieweit solche Einflussnahmen innerhalb der beruflichen Tätigkeit möglich sind oder ob sie zwangsläufig privaten Zeitaufwand erfordern.

  • Analyse des Jugendhilfeausschusses als Gremium der politischen Mitgestaltung.
  • Rolle der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als Interessenvertretung.
  • Bedeutung kommunaler Leitungsrunden für die Vernetzung und fachpolitische Einflussnahme.
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von politischem Engagement mit der täglichen Leitungstätigkeit.
  • Bedarf an zusätzlichem privatem Engagement zur Erzielung politischer Veränderungen.

Auszug aus dem Buch

2. Der Jugendhilfeausschuss

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) ist gesetzliche Grundlage für Leistungen der Jugendhilfe, zu denen auch die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen gehört (vgl. §§ 22 ff. SGB VIII). Der Großteil der betreffenden Aufgaben wird hier jedoch gleichsam auf die Landesebene, beziehungsweise auf die Landkreise und die kreisfreien Städte übertragen. Infolgedessen sind diese verpflichtet ein Jugendamt einzurichten (§69 Abs. 3 SGB VIII). Das Jugendamt ist in Deutschland das einzige Fachamt, welches zweigliedrig organisiert ist: „Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss und durch die Verwaltung des Jugendamtes wahrgenommen“ (§70 Abs. 1 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss (JHA) und die Jugendamtsverwaltung kooperieren miteinander, wobei dem JHA die Steuerungs-, der Verwaltung eine Ausführungsfunktion zukommt. Der JHA ist folglich bemächtigt im gesetzlich vorgegebenen Rahmen Entscheidungen zu treffen, die durch die Verwaltung umgesetzt werden müssen. (vgl. Friedrichs/Nörber 2001, S. 6 ff.)

Die Institution JHA ist für Leitungen, die sich fachpolitisch engagieren wollen, insofern interessant, als das „die Verantwortung für die Erziehung der Jugend (…) alle im Jugendamt vertretenen Bürger der Gemeinde tragen. Es geht darum, gerade im Jugendamt eine echte Demokratie zu verwirklichen und den Bürgern, die durch freie Mitarbeit am Gemeinwohl Gemeinsinn bewiesen haben, Mitverantwortung zu übertragen. Dadurch wird am besten vermieden, dass sich nur eine repräsentative Demokratie entwickelt.“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gestiegenen Anforderungen an Kita-Leitungen und identifiziert das fachpolitische Engagement als notwendige Grundlage für die Qualitätsentwicklung in Kitas.

2. Der Jugendhilfeausschuss: Dieses Kapitel erläutert die Struktur und Kompetenzen des Jugendhilfeausschusses sowie die Möglichkeiten und Hürden für Kita-Leitungen, sich dort einzubringen.

3. Die Gewerkschaften: Es wird die Rolle der GEW analysiert, wobei insbesondere die Fachgruppen als Instrumente für Kita-Leitungen zur Mitgestaltung fachpolitischer Themen hervorgehoben werden.

4. Die Leitungsrunden: Dieses Kapitel untersucht Leitungsrunden als soziales Netzwerk, das zwar kaum direkte politische Entscheidungsmacht bietet, aber Kontakte zu Entscheidungsträgern ermöglichen kann.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass fachpolitisches Engagement für Kita-Leitungen meist privaten Zeitaufwand erfordert und die Wirksamkeit je nach gewählter Institution (Gewerkschaft, JHA, Leitungsrunde) stark variiert.

Schlüsselwörter

Kindertagesstätte, Kita-Leitung, fachpolitisches Engagement, Jugendhilfeausschuss, SGB VIII, Gewerkschaft, GEW, Leitungsrunde, politische Einflussnahme, Qualitätsentwicklung, Netzwerkarbeit, Interessenvertretung, Sozialraum, Jugendhilfeplanung, Professionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Kita-Leitungen sich fachpolitisch engagieren können, um die Rahmenbedingungen ihrer täglichen Arbeit durch Einflussnahme auf politische Entscheidungsebenen zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt den Jugendhilfeausschuss, die Rolle von Gewerkschaften wie der GEW sowie die Bedeutung von kommunalen Leitungsrunden als Netzwerke für das fachpolitische Engagement.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Möglichkeiten des fachpolitischen Engagements für Kita-Leitungen aufzuzeigen, die innerhalb oder außerhalb der regulären Leitungstätigkeit umsetzbar sind, und deren Erfolgsaussichten zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Literaturanalyse zu Strukturen in der Jugendhilfe sowie auf Expertenwissen, das durch ein qualitatives Interview mit einer erfahrenen Personalrätin und ehemaligen Kita-Leitung untermauert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander die Strukturen und Kompetenzen des Jugendhilfeausschusses, der Gewerkschaften und der Leitungsrunden analysiert, um jeweils die Chancen für eine Einflussnahme durch Kita-Leitungen abzuleiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Kita-Leitung, fachpolitisches Engagement, Jugendhilfeausschuss, Gewerkschaft, Leitungsrunde und Interessenvertretung.

Warum ist ein Engagement als Kita-Leitung im Jugendhilfeausschuss so schwierig?

Es erfordert hohe Voraussetzungen und Nachweise über in der Jugendhilfe erfahrene Personen. Zudem fallen die Sitzungen meist in die Freizeit, und die reine Leitungstätigkeit reicht für eine Aufnahme meist nicht aus.

Welche Rolle spielt die Gewerkschaft für die politische Einflussnahme?

Die Gewerkschaft bietet eine Institution mit großem Einfluss auf politische Entscheidungen. Insbesondere die Mitarbeit in Fachgruppen erlaubt Kita-Leitungen, Initiativen zu entwickeln, erfordert jedoch ebenfalls signifikanten privaten Zeitaufwand.

Bieten Leitungsrunden eine effektive politische Einflussmöglichkeit?

Sie sind als Netzwerk die einfachste und realistischste Form des Austauschs, haben aber direkt kaum Entscheidungsmacht. Sie dienen jedoch dazu, Kontakte zu Entscheidungsträgern wie Beigeordneten oder Politikern zu knüpfen.

Ist das politische Engagement als Kita-Leitung während der Arbeitszeit machbar?

Das Fazit der Autorin ist, dass ein ernsthaftes fachpolitisches Engagement kaum im Rahmen der regulären Arbeitszeit zu leisten ist und stets den Einsatz von privater Zeit erfordert.

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Details

Title
Politisches Engagement von Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen
Subtitle
Meckern reicht nicht!
College
University of Applied Sciences Koblenz  (Sozialwissenschaften)
Course
Leitungsprofile und Leitungspersönlichkeiten
Author
Madeleine Charlet (Author)
Publication Year
2018
Pages
22
Catalog Number
V433457
ISBN (eBook)
9783668752566
ISBN (Book)
9783668752573
Language
German
Tags
Bildungspolitik Kita Leitung Kitaleitung politisches Engagement Fachpolitik Qualität Qualitätsdebatte Jugendhilfeausschuss Gewerkschaften Leitungsrunden Leitungskompetenz Öffentlichkeitsarbeit Kita
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madeleine Charlet (Author), 2018, Politisches Engagement von Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/433457
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