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Analyse von Takashi Miikes Film "Audition"

Titel: Analyse von Takashi Miikes Film "Audition"

Essay , 2016 , 8 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Gabriel Rost (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seinem Werk "Audition" aus dem Jahr 1999 thematisierte der japanische Regisseur Takashi Miike das Geschlechterverhältnis in seinem Heimatland Japan, mit den Mitteln des Dramas, des Thrillers und nicht zuletzt des Horrorfilms. In diesem Essay sollen anhand mehrerer beispielhafter Szenen Inszenierungstechniken und Motive des Horrorfilms herausgearbeitet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse des Films „Audition“

2.1. Handlungsverlauf und zentrale Motive

2.2. Die Casting-Szene als soziale Kritik

2.3. Die Inszenierung des Horrors und der „Ästhetik des Schocks“

2.4. Geschlechterverhältnis und Dekonstruktion von Stereotypen

2.5. Genre-Wendung und Realitätsebenen im Schlussakt

3. Einfluss auf das Horrorgenre und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den japanischen Film „Audition“ (1999) von Takashi Miike und analysiert, wie das Werk durch eine bewusste Genre-Wendung und die Dekonstruktion von Geschlechterrollen eine tiefgreifende Gesellschaftskritik an Sexismus und Casting-Kultur übt.

  • Analyse der narrativen Struktur und der „Ästhetik des Schocks“.
  • Untersuchung der filmischen Darstellung von Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern.
  • Einordnung des Films in den Kontext des „J-Horror“ und der japanischen Geisterfilm-Tradition.
  • Betrachtung der psychologischen Dimensionen und der Ambivalenz der Hauptfiguren.
  • Bewertung des Einflusses des Films auf das internationale Terrorkino und moderne Horrorkonventionen.

Auszug aus dem Buch

Die Ästhetik des Schocks

Was sich in der Szene noch zeigte, ist eine Anlehnung an Geisterfilme, vor allem der 60er Jahre, die sich aus in der Edo-Zeit (1603-1868) entstandenen Geschichten speiste. Asamis eigentümliches Verhalten erinnert an die Geisterfrauen dieser Geschichten, welche als Ausgestoßene der Gesellschaft in einem Zwischenreich dahinvegetieren und weder den Lebenden noch den Toten wirklich zugehörig sind. Auch optisch sind die Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen: ihre schlichte, weiße Kleidung, die in starkem Kontrast zu ihren schwarzen Haaren steht, lässt sie ebenfalls wie einen Geist erscheinen – was übrigens in der Romanvorlage nicht vorkam und entweder eine Idee Miikes oder seines Drehbuchautoren Daisuke Tengan, dem Sohn des japanischen Nouvelle-Vague Regisseurs Shōhei Imamura, welcher Miike erst ins Filmgeschäft einführte, war. Zwar bestritt Miike, dass „Audition“ ein Horrorfilm sei, die ästhetische und auch inhaltliche Anlehnung an die Geistergeschichten ist dennoch unverkennbar. Inhaltlich tritt der Bezug dadurch zustande, dass man als Zuschauer dem Hauptcharakter Wissen über das drohende Unheil voraus hat. Damit nimmt der Film eine ähnliche Wendung wie viele Erzählungen, in denen sich ein Mann in eine Geisterfrau verliebt. Als Zuschauer übernimmt man die Rolle eines Freundes, Familienmitgliedes oder Bekannten des Protagonisten, der die wahre Gestalt der Verführerin erblickt und ihn warnt – mit dem Unterschied freilich, dass man selbst ihn nicht warnen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik und den filmischen Kontext von Takashi Miikes „Audition“.

2. Analyse des Films „Audition“: Detaillierte Betrachtung der filmischen Mittel, der Casting-Problematik und der schleichenden Genrewandlung vom Liebesdrama zum Horror.

3. Einfluss auf das Horrorgenre und Fazit: Reflexion über die Wirkung des Films auf das internationale Horrorkino sowie abschließende Bewertung der soziokulturellen Botschaft.

Schlüsselwörter

Takashi Miike, Audition, Japanisches Kino, J-Horror, Geschlechterrollen, Casting-Industrie, Ästhetik des Schocks, Genrewandlung, Psychothriller, Gesellschaftskritik, Asami Yamazaki, Shigeharu Aoyama, Postmodernismus, Rachegeist, Terrorkino.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser filmwissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den 1999 erschienenen japanischen Spielfilm „Audition“ von Takashi Miike hinsichtlich seiner narrativen Struktur, der filmischen Inszenierung und seiner soziokulturellen Relevanz.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Themenfelder umfassen die Kritik an patriarchalen Geschlechterbildern, die Dekonstruktion der Casting-Industrie sowie die ästhetische Verbindung zwischen klassischem Geisterfilm und modernem Horrorkino.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Film durch den bewussten Wechsel von einer romantischen Ausgangslage hin zu einer extremen Gewaltdarstellung die Erwartungshaltungen des Zuschauers bricht und gesellschaftliche Missstände thematisiert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die Kameraführung, Montage, Narrativik und den kulturhistorischen Kontext (insbesondere japanische Geistergeschichten) kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Handlungsverlaufs, der filmischen Mittel der Machtdekonstruktion und der Analyse der surrealen sowie horrortypischen Elemente im zweiten Akt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen „Ästhetik des Schocks“, „Geschlechterstereotypen“, „J-Horror“ und die „Dekonstruktion“ der Casting-Situation.

Wie interpretiert der Autor das plötzliche Auftreten von Horrorelementen?

Der plötzliche Wechsel wird als bewusste narrative Strategie gewertet, um die „Ästhetik des Schocks“ einzuführen und den Zuschauer aus der trügerischen Sicherheit einer Liebesgeschichte in eine Konfrontation mit unterdrückten Abgründen zu führen.

Welche Rolle spielt die Figur Asami Yamazaki in der Analyse?

Asami wird als ambivalente Figur analysiert, die sowohl als Opfer gesellschaftlicher Strukturen als auch als Rachegeist fungiert, welcher die patriarchale Dominanz des Protagonisten Aoyama gewaltsam infrage stellt.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse von Takashi Miikes Film "Audition"
Hochschule
Universität Regensburg  (Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur)
Veranstaltung
Angt und Horror in Film, Fernsehen und anderen Medien
Note
1,0
Autor
Gabriel Rost (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
8
Katalognummer
V432649
ISBN (eBook)
9783668749993
ISBN (Buch)
9783668750005
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse takashi miikes film audition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gabriel Rost (Autor:in), 2016, Analyse von Takashi Miikes Film "Audition", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/432649
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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