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Die mediale Darstellung des Irakkriegs und die Darstellung von Gewalt in Brian de Palmas "Redacted"

Title: Die mediale Darstellung des Irakkriegs und die Darstellung von Gewalt in Brian de Palmas "Redacted"

Term Paper , 2018 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Gabriel Rost (Author)

Communications - Movies and Television

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll herausgearbeitet werden, welche verschiedenen medialen Instanzen im Film „Redacted“ (USA 2007) auftauchen und auf welche Weise sie eingesetzt werden, wie der Film dabei die Beeinflussung der Wahrheit durch die Medien thematisiert, wie sich Gewalt im Film äußert, welche Gewaltformen auftreten und wie sich der Film dazu positioniert, sowie wie „Redacted“ als Film über den Irakkrieg den Irak als Handlungsort darstellt und die dortige Bevölkerung charakterisiert.

Der amerikanische Regisseur Brian de Palma thematisiertdie Ursachen gewaltsamer Zusammenstöße zwischen amerikanischen Soldaten und irakischen Zivilisten während des Zweiten Irakkriegs ebenso wie die Rolle der Medien bei der Aufdeckung wie auch der Vertuschung von Kriegsverbrechen. Die Handlung nimmt dabei Bezug auf ein reales Geschehnis, das sich am 12. März 2006 im Ort Mahmudiyya in der Nähe von Bagdad ereignete: vier US-Soldaten vergewaltigten ein vierzehnjähriges irakisches Mädchen und töteten anschließend sie, ihre Eltern und ihre fünfjährige Schwester. Um die Tat zu vertuschen, wurde behauptet, Aufständische wären dafür verantwortlich gewesen, worauf mehrere Racheakte an Soldaten der Einheit der Täter verübt wurden. Erst einige Jahre später konnte die Tat aufgeklärt werden, wodurch die Täter zu lebenslangen Haftstrafen und ein fünfter Soldat, der Wache gestanden hatte, zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Reale Bezüge und Handlung des Films

2. Rolle der verschiedenen medialen Inszenierungstechniken im Film

3. Formen und Inszenierung der Gewalt im Film

4. Darstellung des Iraks als Handlungsort und der Bevölkerung des Landes

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Brian de Palmas Film „Redacted“ (2007) hinsichtlich seiner spezifischen medialen Inszenierung des Irakkriegs. Dabei wird analysiert, wie die Montage verschiedener fiktiver Medientypen (Videotagebücher, Nachrichtensendungen, Dokumentationsmaterial) zur Dekonstruktion von Wahrnehmung und Wahrheit im Kontext von Kriegsgewalt eingesetzt wird.

  • Analyse der narrativen Struktur durch die Collage medialer Quellen
  • Untersuchung der filmischen Repräsentation physischer und psychischer Gewalt
  • Reflexion über das Spannungsverhältnis zwischen Wirklichkeit und medialer Lesart
  • Charakterisierung des Irak als Handlungsort und der Rolle der Zivilbevölkerung
  • Vergleich der Inszenierungsstrategien mit vorangegangenen Kriegsfilmen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung: Reale Bezüge und Handlung des Films

In seinem Film „Redacted“ (USA 2007) thematisierte der amerikanische Regisseur Brian de Palma die Ursachen gewaltsamer Zusammenstöße zwischen amerikanischen Soldaten und irakischen Zivilisten während des Zweiten Irakkriegs ebenso wie die Rolle der Medien bei der Aufdeckung wie auch der Vertuschung von Kriegsverbrechen. Die Handlung nimmt dabei Bezug auf ein reales Geschehnis, das sich am 12. März 2006 im Ort Mahmudiyya in der Nähe von Bagdad ereignete: vier US-Soldaten vergewaltigten ein vierzehnjähriges irakisches Mädchen und töteten anschließend sie, ihre Eltern und ihre fünfjährige Schwester. Um die Tat zu vertuschen, wurde behauptet, Aufständische wären dafür verantwortlich gewesen, worauf mehrere Racheakte an Soldaten der Einheit der Täter verübt wurden.

Trotz der offensichtlichen Bezugnahme auf diese Ereignisse wird jedoch schon zu Anfang des Films betont, dass die handelnden Charaktere und sämtliche im Film gezeigten Vorkommnisse fiktional sind. „Redacted“ ist dabei vor allem in inszenatorischer Hinsicht außergewöhnlich: er versucht keine Geschichte mit konventionellen filmischen Mitteln zu erzählen, sondern kommt stattdessen als eine Collage verschiedener medialer Instanzen daher. Die Handlung erschließt sich dem Zuschauer u.a. durch das Videotagebuch eines amerikanischen Soldaten, verschiedenste Videos von Weblogs, Aufnahmen von Überwachungskameras und Ausschnitte aus Fernsehnachrichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Reale Bezüge und Handlung des Films: Dieses Kapitel führt in den Film „Redacted“ ein, erläutert den realen historischen Bezug zum Fall in Mahmudiyya und skizziert die besondere filmische Erzählweise als Collage medialer Formate.

2. Rolle der verschiedenen medialen Inszenierungstechniken im Film: Hier wird analysiert, wie die zwölf verschiedenen medialen Instanzen genutzt werden, um eine vermeintlich authentische, dokumentarische Rekonstruktion der Ereignisse zu suggerieren.

3. Formen und Inszenierung der Gewalt im Film: Dieses Kapitel befasst sich mit der Darstellung von physischer und psychischer Gewalt sowie den psychologischen Mechanismen, die zu den Übergriffen der Soldaten führen.

4. Darstellung des Iraks als Handlungsort und der Bevölkerung des Landes: Der Fokus liegt hier auf der medial geprägten Wahrnehmung des Iraks und der Zivilbevölkerung, die oft als passive Opfer in einem für sie unübersichtlichen Konflikt dargestellt werden.

5. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst „Redacted“ als wütende Anklage gegen Kriegsverbrechen zusammen und reflektiert über die ambivalente Haltung des Films zur visuellen Darstellung von Gewalt.

Schlüsselwörter

Redacted, Brian de Palma, Irakkrieg, Mediale Inszenierung, Videotagebuch, Kriegsverbrechen, Gewalt im Film, Mockumentary, Authentizität, Simulakren, Zivilbevölkerung, Repräsentation, Filmgeschichte, Soldatenalltag, Postheroisches Opfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Brian de Palmas Film „Redacted“ und dessen Auseinandersetzung mit der medialen Darstellung und Wahrnehmung des Irakkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Collage-Technik, die Rolle der Medien bei der Konstruktion von „Kriegswirklichkeit“, die Darstellung von Gewalt und das Verhältnis zwischen fiktionaler Inszenierung und realen Ereignissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie der Film durch seine unkonventionelle Montage verschiedener Quellen die Zuschauer zur kritischen Reflexion über Kriegsführung und die mediale Vermittlung von Gewalt anregt.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Filmanalyse, die filmtheoretische Konzepte (wie Simulakren) und kriminologische Theorien (Frustrations-Aggressions-Theorie) einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die mediale Struktur des Films, die Inszenierung physischer Gewalt, die Konstruktion des Irak als Handlungsraum und die spezifische Wirkung der verschiedenen fiktiven Quellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mediale Inszenierung, Irakkrieg, Redacted, Gewalt im Film und Repräsentation charakterisieren.

Inwiefern nutzt „Redacted“ das Genre der Mockumentary?

Der Film ahmt die Inszenierungsweise von Dokumentationen nach, um Authentizität zu suggerieren, obwohl die gezeigten Charaktere und Ereignisse vollständig fiktional sind.

Warum wird der Film als „Fortsetzung“ von „Casualties Of War“ bezeichnet?

Die Arbeit argumentiert, dass der Film thematisch an de Palmas früheren Vietnamkriegsfilm anknüpft, da beide Werke die Frage nach dem Verhalten von Menschen in Gewaltsituationen unter Zwang behandeln.

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Details

Title
Die mediale Darstellung des Irakkriegs und die Darstellung von Gewalt in Brian de Palmas "Redacted"
Grade
1,3
Author
Gabriel Rost (Author)
Publication Year
2018
Pages
28
Catalog Number
V430924
ISBN (eBook)
9783668737976
ISBN (Book)
9783668737983
Language
German
Tags
darstellung irakkriegs gewalt brian palmas redacted
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gabriel Rost (Author), 2018, Die mediale Darstellung des Irakkriegs und die Darstellung von Gewalt in Brian de Palmas "Redacted", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/430924
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