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Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

Titel: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

Seminararbeit , 2001 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kathrin Woltering (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Besonders im Rahmen aktueller Diskussionen um soziale Sicherungen und um eine Reform des Rentensystems gewinnen Bevölkerungsfragen immer stärker an Bedeutung. Obwohl das Bevölkerungswachs im weltweiten Maßstab - auch in Zukunft - positiv verläuft, vollzieht sich in Europa eine negative Bevölkerungsentwicklung. Dieser Trend schafft auch für Deutschland erhebliche Probleme. Nach den aktuellen Prognosen bis 2050 wird die Bevölkerung in Deutschland kontinuierlich abnehmen. Berechtigte Angst vor einem ,,(aus-) sterbenden Volk" herrscht nicht, eine erhebliche Veränderung der Bevölkerungs- und besonders der Altersstruktur ist unvermeidlich.

Im ersten Kapitel geht es zunächst um die allgemeine, nachfolgend um die nationale Bevölkerungsentwicklung in Deutschland. Welche Entwicklungen fanden in der Bundesrepublik Deutschland, welche in der Deutschen Demokratischen Republik statt und wie setzte sich die Bevölkerungsentwicklung nach der Wiedervereinigung bis in die späten 1990er Jahre fort?
Nachdem eine allgemeine Definition des Begriffes ,,Bevölkerung", Hinweise zur Erfassung von Bevölkerungszahlen sowie eine Typologie der Bevölkerungsentwicklung in das Thema einführen, werden die maßgeblichen Einflussfaktoren dargestellt. Im Anschluss daran erfolgt eine Darstellung der deutschen Bevölkerungsentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg unter Berücksichtigung der Faktoren

Entwicklung der Geburtenzahlen,
Wandel ehelicher und familiärer Lebensformen,
Migration und
Lebenserwartung.

Neben einem kurzen Ausblick auf die zukünftige Bevölkerungsentwicklung anhand von Prognosen bis zum Jahr 2050 beleuchtet das zweite Kapitel eine mögliche Alternative zur Lösung der Bevölkerungsproblematik in Form von Zuwanderung. Könnte Zuwanderung die Probleme abmildern, ausgleichen oder sogar beheben? Welche Aspekte müssen im Kontext einer erfolgreichen Zuwanderungspolitik beachtet werden?
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Bevölkerungsentwicklung in Deutschland nach 1945

1.1 Typen der Bevölkerungsentwicklung

1.2 Einflussfaktoren auf die Bevölkerungsentwicklung

1.3 Bevölkerungsentwicklung nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland: ein Überblick

1.3.1 Entwicklung der Geburtenzahlen

1.3.2 Ehe und Familie und neue alternative Formen des Zusammenlebens

1.3.3 Migration

1.3.4 Lebenserwartung

2. Perspektiven der deutschen Bevölkerungsentwicklung und das Thema „Zuwanderung“

2.1 Prognosen bis 2050

2.2 Zuwanderung als Lösung der Bevölkerungsproblematik?

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische und aktuelle Bevölkerungsentwicklung in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung demografischer Einflussfaktoren seit 1945. Das primäre Ziel besteht darin, die Ursachen für den Bevölkerungsrückgang und die Überalterung zu analysieren sowie die Rolle der Zuwanderung als potenzielle Lösung für diese demografische Problematik kritisch zu beleuchten.

  • Analyse demografischer Trends in Deutschland seit 1945 (BRD und DDR).
  • Untersuchung zentraler Einflussfaktoren: Geburtenraten, Familienformen, Migration und Lebenserwartung.
  • Diskussion der Auswirkungen von Bevölkerungsrückgang und Überalterung auf soziale Sicherungssysteme.
  • Evaluation von Zuwanderungspolitik als Instrument zur Milderung demografischer Probleme.
  • Ausblick auf zukünftige Entwicklungen basierend auf Bevölkerungsprognosen bis 2050.

Auszug aus dem Buch

1.3.2 Ehe und Familie und neue alternative Formen des Zusammenlebens

Die Problematik der niedrigen Geburtenziffern in Deutschland ist eng verbunden mit einem langfristigen Wandel der Lebensformen hinsichtlich des partnerschaftlichen oder familiären Zusammenlebens. Aufgrund einer niedrigen Heirats- und einer hohen Scheidungshäufigkeit sinkt die Zahl der bestehenden Ehen heute beständig.

In den ersten beiden Jahrzehnten nach Gründung der Bundesrepublik nahm der Anteil der Verheirateten an der Bevölkerung tendenziell zu. Die 1950er und 1960er Jahre waren in diesem Kontext durch eine hohe Heiratshäufigkeit (Nuptialität) geprägt. Die zwischen 1930 und 1949 geborenen Männer und Frauen heirateten zu über 90% - zudem schlossen sie im Durchschnitt biographisch früh, d.h. in geringem Lebensalter, ihre Ehe. Seit den 1970er Jahren wird jedoch ein Rückgang der Heiratshäufigkeit verzeichnet (vgl. Cornelius 1988: S.26). Dieses ist durch eine deutlich gestiegene Zahl an Ehescheidungen sowie eine gesunkene Heiratsneigung Lediger und Geschiedener bedingt. Da die Anzahl neu geschlossener Ehen die Zahl der Eheauflösungen durch Scheidung oder Tod eines Partners nicht ausgleicht bzw. aufwiegt, nimmt seit 1972 die Gesamtzahl an Ehen in der Bundesrepublik ab. Seit Beginn der 1980er Jahre ist ein sehr niedriges Niveau im Hinblick auf die Heiratshäufigkeit zu beobachten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel in Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen für soziale Sicherungssysteme.

1. Bevölkerungsentwicklung in Deutschland nach 1945: Dieses Kapitel analysiert die demografischen Entwicklungen in der BRD und der DDR seit 1945 unter Berücksichtigung von Geburten, Familienstrukturen, Migration und Lebenserwartung.

2. Perspektiven der deutschen Bevölkerungsentwicklung und das Thema „Zuwanderung“: Es werden zukünftige Prognosen bis 2050 diskutiert und die Rolle einer gezielten Zuwanderungspolitik als mögliche Lösungsstrategie hinterfragt.

3. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Trends des Bevölkerungsrückgangs zusammen und bewertet die Möglichkeiten einer staatlich gesteuerten Zuwanderung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Reformbedarfe.

Schlüsselwörter

Bevölkerungsentwicklung, demografischer Wandel, Geburtenziffern, Lebenserwartung, Migration, Zuwanderung, Familienpolitik, Überalterung, Generationenvertrag, soziale Sicherungssysteme, Bundesrepublik Deutschland, DDR, demografische Prognose, Bevölkerungsrückgang, Heiratsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der demografischen Entwicklung in Deutschland seit 1945, wobei die Ursachen für Geburtenrückgang und Überalterung sowie deren sozioökonomische Folgen im Mittelpunkt stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Geburtenzahlen, dem Wandel von Lebens- und Familienformen, dem Einfluss der Migration und der stetig steigenden Lebenserwartung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob und inwieweit Zuwanderung als wirksames Instrument dienen kann, um die strukturellen Probleme der deutschen Bevölkerungsentwicklung zu mildern oder zu beheben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich auf eine tiefgehende Analyse statistischer Daten, aktueller Bevölkerungsprognosen und den Vergleich zwischen den demografischen Entwicklungen in West- und Ostdeutschland.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die historische demografische Entwicklung seit 1945, analysiert Einflussfaktoren wie Migration und Geburtenraten und diskutiert politische Lösungsansätze für die Zukunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Bevölkerungsentwicklung, demografischer Wandel, Zuwanderungspolitik, Geburtenziffern und das Altern der Bevölkerung.

Wie unterscheidet sich die Geburtenentwicklung zwischen West- und Ostdeutschland?

Während in Westdeutschland nach einem Rückgang seit den 80er Jahren ein niedriges Niveau stabil blieb, zeigte sich in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung ein drastischer Rückgang bei gleichzeitigem Anstieg der Kinderlosigkeit.

Welche Rolle spielt die Migration für den demografischen Ausgleich?

Migration kann als Instrument betrachtet werden, um Arbeitskräftepotenziale zu sichern und soziale Sicherungssysteme zu stützen, jedoch kann sie das demografische Altern der Gesellschaft allein nicht aufhalten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
Hochschule
Universität Osnabrück  (Fachbereich Geographie)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,0
Autor
Kathrin Woltering (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
23
Katalognummer
V4308
ISBN (eBook)
9783638126717
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bevölkerungsentwicklung Deutschland Migration Zuwanderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Woltering (Autor:in), 2001, Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/4308
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