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Die Darstellung des Festes nach Maffesoli im Roman "Grenzgang"

Titel: Die Darstellung des Festes nach Maffesoli im Roman "Grenzgang"

Hausarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: B.A Lena Gabel (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Feste gibt es schon, so lange es Menschen gibt. Schon im antiken Griechenland prägte der Mythos des Dionysos die Kultur. Dionysos gilt als der Gott des Festes und als Ursprung der gesamten europäischen Theaterkultur. Über das Dionysische schreibt auch der französische Soziologe Michel Maffesoli in seinem Buch ‚Der Schatten des Dionysos. Zu einer Soziologie des Orgiasmus‘.

In dieser Hausarbeit soll es um das Fest als Gegenpol zum Alltag gehen. Bezug nehmend auf ‚Der Schatten des Dionysos‘, um das Fest nach der Definition von Michel Maffesoli darzustellen, wird der Roman ‚Grenzgang‘ von Stephan Thome hinsichtlich der Frage untersucht, wie das Fest dort konstituiert und dargestellt wird.

Zunächst wird jedoch der Gegenpol des Festes, der Alltag, näher in Augenschein genommen, um eine klare Definition und Abgrenzung zu erreichen. Anschließend tritt das orgiastische Lebensgefühl in den Vordergrund, das Maffesoli in seinem Text beschreibt. Des Weiteren widmet sich der Text der Verschmelzung mit dem Kosmos und zeigt diese anhand verschiedener Beispiele im Roman auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Analyse der Festdarstellung anhand ‚Grenzgang‘

1) Der Alltag als Gegenraum des Festes

2) Das orgiastische Lebensgefühl

3) Aufgehen im Kosmos

4) Fazit

III. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des „Festes“ als Gegenpol zum Alltag, basierend auf der soziologischen Theorie von Michel Maffesoli und angewandt auf den Roman ‚Grenzgang‘ von Stephan Thome. Das zentrale Ziel ist es, die Konstituierung und Darstellung dionysischer Momente sowie die soziale Funktion des Festes innerhalb der Romanhandlung nachzuweisen.

  • Die Definition des Festes als Gegenpol zur Alltagsstruktur nach Michel Maffesoli.
  • Die Analyse der „Wiederkehr des Gleichen“ als zyklisches Element im Fest.
  • Die Untersuchung des orgiastischen Lebensgefühls, einschließlich Musik, Alkohol und erotischer Komponente.
  • Die Bedeutung der Gemeinschaftskonstituierung und der Naturverbundenheit im Fest.
  • Die Darstellung von individueller Grenzüberschreitung und kollektivem Aufgehen im Kosmos.

Auszug aus dem Buch

Das orgiastische Lebensgefühl

„Öffentliche Feste lassen sich als kulturelle Ausdrucksformen beschreiben, in denen ein Kollektiv sich selbst thematisiert. In ihnen wird mittels symbolischer Inszenierungen Identität zum Ausdruck gebracht und erfahrbar gemacht. Im Fest kommt kultureller Sinn zur Darstellung, bietet sich zur Identifikation an und vermag Zugehörigkeit zu vermitteln.“ Dies wird in der Rede des Bürgermeisters auf dem Grenzgangsfest deutlich, als er von einer Tradition spricht, die Verbundenheit ausdrückt zwischen den Zeiten, Generationen, Bürgern und Bürgerinnen und der ganzen Gemeinde zu ihrer Heimat. Die Heimat ist außerdem das, was die Gemeinde und Gemeinschaftsmitglieder stolz macht. Des Weiteren hat Grenzgang verschiedene symbolische Inszenierungen und Rituale, in denen sich, wie oben genannt, das Kollektiv selbst thematisiert. Beispielsweise findet diese Thematisierung Ausdruck in den verschiedenen, nach Stadtteilen geordneten Männergesellschaften. Ein Beispiel für eine Inszenierung ist die des Stemmkommandos, bei dem man drei Mal hintereinander hoch in die Luft geworfen wird und im Gegenzug dafür ein Abzeichen bekommt, das einem Freigetränke sichert.

Das orgiastische Lebensgefühl hat zum Ziel, in das große Ganze des Kosmos und der Gemeinschaft insgesamt auszubrechen. Es hat mit Ekstase zu tun, dem Über-Sich Hinausgehen eines Individuums auf ein ausgedehntes Ganzes. Weiter beschreibt Maffesoli das orgiastische Lebensgefühl als eine moralische Verirrung. Erneut betont er das Kollektiv als Voraussetzung, um überhaupt ein orgiastischen Lebensgefühl empfinden zu können, indem er sagt: „Eine Stadt, ein Volk, eine mehr oder weniger begrenzte Gruppe von Individuen, denen es nicht gelingt, ihre Maßlosigkeit, ihre Verrücktheit und ihre Traumwelten kollektiv auszudrücken, wird schnell zerfallen und verdiente eigentlich, wie Spinoza sagt, ‚den Namen der Einöde‘.“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Thematik des Festes als Gegenpol zum Alltag unter Verwendung der Theorien von Michel Maffesoli und Vorstellung des Romans ‚Grenzgang‘ als primäres Analysematerial.

II. Analyse der Festdarstellung anhand ‚Grenzgang‘: Hauptteil der Arbeit, der die theoretischen Konzepte Maffesolis (Alltag, Orgiastik, Kosmos) anhand spezifischer Szenen und Motive aus dem Roman detailliert untersucht.

1) Der Alltag als Gegenraum des Festes: Analyse der existentiellen Dynamik und der Bedeutung wiederkehrender Ereignisse sowie der sozialen Funktion von Festen zur Überwindung alltäglicher Sinnlosigkeit.

2) Das orgiastische Lebensgefühl: Untersuchung der rituellen Aspekte, der Bedeutung von Musik, Alkohol und Gewalt sowie der kollektiven Identitätsbildung während des Festes.

3) Aufgehen im Kosmos: Betrachtung der Verschmelzung von Individuum und Gemeinschaft sowie der symbolischen Bedeutung von Naturverbundenheit und Gleichgewicht.

4) Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass das Fest eine konstitutive Funktion für die Gemeinschaft und das individuelle Erleben hat.

III. Schlusswort: Abschließende Reflexion darüber, wie das Fest den Bewohnern Bergenstadts ermöglicht, aus ihrem Alltag auszubrechen und eine neue Dimension der Lebendigkeit zu erfahren.

Schlüsselwörter

Fest, Grenzgang, Michel Maffesoli, Alltag, Orgiasmus, Kollektiv, Gemeinschaft, Identität, Dionysos, Kosmos, Rituale, Musik, Alkohol, Grenzüberschreitung, Lebensgefühl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die theoretische Definition des „Festes“ nach Michel Maffesoli und vergleicht diese mit der Darstellung eines spezifischen Festes im Roman ‚Grenzgang‘ von Stephan Thome.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Soziologie des Alltags, das dionysische Prinzip, kollektive Identitätsbildung, rituelles Handeln und das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Fest als Gegenpol zum Alltag fungiert und welche Bedeutung orgiastische Elemente für die Konstituierung einer Gemeinschaft haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, bei der soziologische Theorien (Maffesoli) als Analyseinstrument auf einen Roman angewandt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Alltags, die Untersuchung des orgiastischen Lebensgefühls sowie das Aufgehen im Kosmos, illustriert durch Beispiele aus dem Roman.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Fest, Grenzgang, Gemeinschaft, Orgiasmus, Kollektiv, Dionysos und Alltag.

Wie trägt der Alkohol zur Darstellung des Festes bei?

Alkohol fungiert laut Arbeit als „Icherweiterung“, die hilft, Hemmungen zu überwinden und soziale Verbindungen zu stiften, was im Roman durch verschiedene Schlüsselszenen belegt wird.

Welche Rolle spielt das Motiv der „Wiederkehr des Gleichen“ im Roman?

Es beschreibt das zyklische Ereignis des Grenzgangs, das alle sieben Jahre stattfindet und erst durch diese Wiederholung die notwendige Identität und Verbundenheit der Dorfgemeinschaft herstellt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Darstellung des Festes nach Maffesoli im Roman "Grenzgang"
Hochschule
Universität Augsburg
Note
2,7
Autor
B.A Lena Gabel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V429778
ISBN (eBook)
9783668752276
ISBN (Buch)
9783668752283
Sprache
Deutsch
Schlagworte
darstellung festes maffesoli roman grenzgang
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A Lena Gabel (Autor:in), 2016, Die Darstellung des Festes nach Maffesoli im Roman "Grenzgang", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/429778
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Leseprobe aus  17  Seiten
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