Das Ziel meiner Hausarbeit ist es einen Überblick darüber zugeben, welche neuen Kommunikationskulturen in einer Gesellschaft entstehen, in der digitale Medien immer wichtiger werden.
Zunächst werde ich eine allgemeine Einführung in das Thema „Social Media“ geben, um dann genauer auf das Unternehmen „Snap.Inc.“ und die App Snapchat einzugehen. Danach thematisiere ich die digitale Kommunikation bei Jugendlichen. Dabei beschäftige ich mich zunächst mit dem Thema Kommunikation an sich und gehe dann auf die Auswirkungen digitaler Kommunikation auf Körper und Geist ein. Anschließend betrachte ich die Chancen und Gefahren, die digitale Kommunikation mit
sich bringt.
Zuletzt werde ich mich damit auseinandersetzten inwieweit medienpädagogisch daran gearbeitet werden sollte, Medienkompetenzen zu stärken, Gefahren zu minimieren und Chancen der digitalen Gesellschaft auszubauen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Hauptteil
2.1 Social Media
2.1.1 Das Unternehmen und die App Snapchat
2.2 Digitale Kommunikation bei Jugendlichen
2.2.1 Kommunikation - Begriffserklärung
2.2.2 Soziale Kommunikation im Internet
2.2.3 Welche Auswirkungen haben soziale Medien auf Körper und Geist?
2.3 Die Notwenigkeit von Medienpädagogik
2.3.1 Inwiefern sollten Heranwachsende vor den Gefahren sozialer Medien geschützt werden?
3 Schlussteil
3.1 Zusammenfassung
3.2 Mögliche Entwicklungen
3.3 Fazit & Reflexion
3.4 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht den Einfluss digitaler Medien auf das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen, wobei der Instant-Messaging-Dienst Snapchat eine zentrale Rolle einnimmt. Das Ziel ist es, neue Kommunikationskulturen im digitalen Zeitalter zu beleuchten, Chancen und Risiken zu analysieren und medienpädagogische Ansätze zur Stärkung der Medienkompetenz abzuleiten.
- Grundlagen der digitalen Kommunikation
- Die Rolle und Funktionsweise von Snapchat
- Psychologische und soziale Auswirkungen medialer Nutzung
- Medienpädagogische Strategien zur Medienerziehung
- Jugendschutz in einer vernetzten Welt
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Das Unternehmen und die App Snapchat
Auf der eigenen Website bezeichnet sich Snap Inc. selbst als „ein Unternehmen, bei dem sich alles um die Kamera dreht.“ Des Weiteren sagt Snapchat "Wir glauben, dass in der Neuerfindung der Kamera unsere größte Chance steckt, die Art und Weise zu verbessern, wie Menschen leben und kommunizieren“ (snapchat.com , 15.12.17).
„Snapchat ist eine kostenlose Instant-Messaging App, bei der Fotos und kurze Videos, sogenannte Snaps entweder öffentlich innerhalb des Netzwerks des Nutzer in der sogenannten Story geteilt werden oder als Privatnachricht an ausgewählte Personen gesendet.“ (Schmiertz 2016, S.8)
Gründer und CEO des Unternehmens ist Evan Spiegel, der im Alter von 23 Jahren, die App am 16. September 2011 während seines Studiums im Elternhaus in Zusammenarbeit mit Bobby Murphy entwickelte und später sein Studium abbrach, um sich nur auf Snapchat zu konzentrieren. (vgl. stern.de; welt.de , 16.12.17)
Schmiertz spricht in seinem Buch „Der Snapchat-Report - was sie schon immer über Snapchat wissen wollten für Eltern und Anfänger“ von der Vergänglichkeit als Besonderheit. (vgl. Schmiertz 2016, S.8) Damit geht er darauf ein, dass die Fotos und Videos in den Snapchat Stories nach 24 Stunden und die Snaps in den Privatnachrichten nach einer zuvor eingestellten Zeit automatisch vom Smartphone des Empfängers gelöscht werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema „Guck mal das ess´ ich heute!“ vor und begründet die Wahl des Schwerpunkts Snapchat sowie die Forschungsabsicht, Kommunikationskulturen in der digitalen Gesellschaft zu untersuchen.
2 Hauptteil: Der Hauptteil erläutert theoretische Grundlagen zu Social Media, definiert den Snapchat-Dienst, analysiert Kommunikationsmuster bei Jugendlichen, diskutiert Auswirkungen auf Körper und Geist und erörtert die Relevanz der Medienpädagogik im Kontext des Jugendschutzes.
3 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, wirft einen Ausblick auf künftige Entwicklungen digitaler Medien und reflektiert die Ergebnisse kritisch vor dem Hintergrund eigener Mediennutzung und gesellschaftlicher Verantwortung.
Schlüsselwörter
Soziale Medien, Snapchat, Kommunikationsverhalten, Jugendliche, Medienpädagogik, Digitale Kommunikation, Medienerziehung, Jugendschutz, Digitale Demenz, Medienkompetenz, Peergroup, Flüchtigkeit, Online-Kommunikation, Smartphone, Internet.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Einfluss, den Soziale Medien auf das heutige Kommunikationsverhalten von Jugendlichen ausüben, wobei der Instant-Messaging-Dienst Snapchat als konkretes Beispiel dient.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise von Social Media, der theoretischen Einordnung von Kommunikation, den psychosozialen Auswirkungen digitaler Mediennutzung und dem Stellenwert der Medienpädagogik.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen Überblick über neue Kommunikationskulturen zu geben, die durch die Digitalisierung entstehen, und aufzuzeigen, wie ein kompetenter Umgang mit Medien gefördert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien, Fachliteratur und Diskurse zum Thema sowie einer medienpädagogischen Reflexion der Thematik.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition von Social Media, die Analyse von Snapchat, eine Auseinandersetzung mit Kommunikationsbegriffen, die Auswirkungen auf den Menschen und eine Diskussion über Jugendschutz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind unter anderem Medienkompetenz, Digitale Kommunikation, Snapchat, Jugendschutz, Soziale Medien und Digitale Demenz.
Wie unterscheidet sich Snapchat von anderen Plattformen bezüglich der Kommunikation?
Snapchat zeichnet sich durch die „Flüchtigkeit“ der Inhalte aus; Fotos und Videos sind nur zeitlich begrenzt sichtbar, was laut der Autorin eine direktere und ungeschöntere Kommunikation fördern soll.
Welche Rolle spielt die „Peergroup“ für die Mediensozialisation?
Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen verschiebt sich der Einfluss von den Eltern hin zur Peergroup, welche maßgeblich bestimmt, wie Soziale Medien genutzt und zur Kontaktpflege eingesetzt werden.
- Arbeit zitieren
- Alina Ohrem (Autor:in), 2018, Welchen Einfluss haben Soziale Medien auf das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/429763