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Entschleunigung der Arbeitswelt. Inwiefern stellen flexible Arbeitszeitmodelle einen adäquaten unternehmerischen Impuls dar?

Titel: Entschleunigung der Arbeitswelt. Inwiefern stellen flexible Arbeitszeitmodelle einen adäquaten unternehmerischen Impuls dar?

Hausarbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im wirtschaftlichen Kontext wird der Zeit seit jeher eine enorme Bedeutung zugemessen. Nahezu jeder Bereich des Wirtschaftslebens ist durch das Zeitdenken bestimmt, was allein daran erkennbar wird, dass der Arbeitslohn eines jeden Arbeitnehmers in irgendeiner Art und Weise an die aufgewendete Zeit gekoppelt ist. Die Arbeitswelt ist in hohem Maße zeitgesteuert und wird durch das kollektive Streben nach einem bestmöglichen Umgang mit eben dieser stetig beschleunigt.

Die Globalisierung und Technologisierung sind u.a. Gründe für eine steigende Dynamisierung des Wettbewerbs. Um in diesem mithalten zu können, konfrontieren viele Unternehmen ihre Mitarbeiter z.B. durch das Anordnen von Überstunden oder den vermehrten Einsatz von Kommunikationsmedien außerhalb der Arbeitszeit ebenfalls mit dem Phänomen der Beschleunigung. Das Risiko einer immer stärker werdenden Beschleunigung des Lebens nimmt vor diesem Hintergrund deutlich zu, da das ohnehin schon zunehmend beschleunigte Privatleben der Arbeitnehmer, infolge der Tempoverschärfung innerhalb der Arbeitswelt, keine ausreichenden Räume mehr zur Entschleunigung bietet.

Wie aber können Unternehmen einen Impuls geben, der dieser Entwicklung entgegenwirkt? Inwiefern können Mitarbeiter, welche die wohl wichtigste unternehmerische Ressource darstellen, langfristig vor der zunehmenden Beschleunigung bewahrt werden?

Diese Fragen sollen innerhalb der Arbeit beantwortet werden, wobei der spezifische Fokus auf flexible Arbeitszeitmodelle als möglicher Lösungsansatz gelegt wird. Flexible Arbeitszeitmodelle gelten in Abgrenzung zu klassischen Arbeitszeitmodellen, die durch feste Arbeitszeiten geprägt sind, allgemein als arbeitnehmerfreundlicher. Inwieweit diese Eigenschaft auch einen positiven Beitrag zur Entschleunigung des Lebens leistet, muss jedoch erst noch geprüft werden. Die Forschungsfrage, die dieser Arbeit zugrunde liegt, untersucht daher, inwieweit flexible Arbeitszeitmodelle einen adäquaten unternehmerischen Impuls darstellen, der den zunehmenden Beschleunigungstendenzen entgegenwirken kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschleunigung im Kontext der Arbeitswelt

2.1. Der kulturelle Prozess der Beschleunigung

2.2. Die beschleunigte Arbeitswelt

3. Flexible Arbeitszeitmodelle

3.1. Thematische Begriffsabgrenzung

3.2. Analyse ausgewählter flexibler Arbeitszeitmodelle

3.2.1. Job-Sharing

3.2.2. Gleitzeit

3.2.3. Telearbeit

3.2.4. Vertrauensarbeitszeit

4. Auswirkungen flexibler Arbeitszeitmodelle auf den Prozess der Beschleunigung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern flexible Arbeitszeitmodelle einen adäquaten unternehmerischen Impuls darstellen können, um den zunehmenden Beschleunigungstendenzen in der modernen Arbeitswelt entgegenzuwirken.

  • Phänomen der gesellschaftlichen und beruflichen Beschleunigung
  • Abgrenzung von Normalarbeitsverhältnissen und flexiblen Arbeitsmodellen
  • Analyse spezifischer Zeitmodelle (Job-Sharing, Gleitzeit, Telearbeit, Vertrauensarbeitszeit)
  • Bewertung der Potenziale und Risiken hinsichtlich der Entschleunigung

Auszug aus dem Buch

3.1. Thematische Begriffsabgrenzung

Das Normalarbeitsverhältnis ist in der Regel durch eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung gekennzeichnet, was bedeutet, dass die Arbeitszeiten zum einen standardisiert sind und zum anderen eine vollständige Integration der Arbeitnehmer in das Sozialsystem gewährleistet ist. Standardisierte Arbeitszeiten meinen in diesem Zusammenhang eine regelmäßige, wöchentliche Arbeitszeit, die sich bei der Mehrzahl auf 5 Wochentage und maximal 40 Wochenstunden verteilt. Die Integration in das soziale System bezieht sich auf die sozial- bzw. arbeitsrechtlichen Ansprüche bzw. Absicherungen, die aus dem Arbeitnehmerverhältnis erwachsen.

Von diesem durch Dauerhaftigkeit geprägten Arbeitszeitmodell, bei dem die Lage der Arbeitszeiten nicht variiert, können flexible Arbeitszeitmodelle unterschieden werden. Zwar können einige flexible Arbeitsformen auch in Normalarbeitsverhältnissen schon seit den 1960ern beobachtet werden, allerdings verlaufen diese seit jeher in engen Grenzen und sind in aller Regel aus arbeitgeberseitigem Interesse heraus entstanden. Flexibilität ist aus diesem Grund im Normalarbeitsverhältnis zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, wird aber durch den Arbeitgeber stark reguliert.

Die Möglichkeit der Flexibilisierung des Normalarbeitsverhältnisses zeigt auf, dass eine trennscharfe Abgrenzung zwischen flexiblen Arbeitszeiten auf der einen und standardisierten auf der anderen nicht ohne Weiteres erfolgen kann. Dennoch soll der Versuch unternommen werden, die Charakteristika ausgewählter flexibler Arbeitszeitmodelle hervorzuheben. Zunächst muss in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam gemacht werden, dass eine allgemein anerkannte Definition flexibler Arbeitszeitmodelle in der Literatur nicht existiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Zeitknappheit in der Wirtschaft ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Eignung flexibler Arbeitszeitmodelle als Gegenmittel zur Beschleunigung.

2. Beschleunigung im Kontext der Arbeitswelt: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Akzelerationsbegriff nach Hartmut Rosa und analysiert die Treiber der Beschleunigung, wie Globalisierung und technologische Informationsflut.

3. Flexible Arbeitszeitmodelle: Nach einer begrifflichen Einordnung werden vier spezifische Modelle (Job-Sharing, Gleitzeit, Telearbeit, Vertrauensarbeitszeit) hinsichtlich ihrer Funktionsweise sowie Vor- und Nachteilen detailliert analysiert.

4. Auswirkungen flexibler Arbeitszeitmodelle auf den Prozess der Beschleunigung: Hier erfolgt die Zusammenführung der Ergebnisse, wobei kritisch bewertet wird, ob und unter welchen Bedingungen die betrachteten Modelle tatsächlich zur Entschleunigung beitragen können.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass flexible Modelle zwar Potenziale bieten, der Erfolg jedoch stark von der individuellen Kompetenz und dem Bedarf der Mitarbeiter abhängt.

Schlüsselwörter

Beschleunigung, Arbeitswelt, Flexible Arbeitszeitmodelle, Entschleunigung, Akzelerationszirkel, Hartmut Rosa, Job-Sharing, Gleitzeit, Telearbeit, Vertrauensarbeitszeit, Zeitautonomie, Arbeitsorganisation, Personalpolitik, Work-Life-Balance, Selbstmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem zunehmenden Phänomen der Beschleunigung im beruflichen Alltag und untersucht, wie moderne, flexible Arbeitszeitgestaltungen hier als Lösungsmöglichkeit oder Impulsgeber dienen können.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Themenfelder umfassen die soziologische Theorie der Beschleunigung, die Dynamiken der modernen Arbeitswelt sowie die operative Umsetzung und Wirkung unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwiefern flexible Arbeitszeitmodelle dazu beitragen können, den hohen Zeitdruck und die Beschleunigungstendenzen im Leben der Arbeitnehmer effektiv zu mindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, bei der soziologische Beschleunigungstheorien auf praktische Arbeitszeitmodelle übertragen und kritisch reflektiert werden.

Welche spezifischen Arbeitszeitmodelle werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Job-Sharing, Gleitzeit, Telearbeit und Vertrauensarbeitszeit hinsichtlich ihrer strukturellen Merkmale und ihrer Eignung zur Entschleunigung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Beschleunigung, flexible Arbeitszeitmodelle, Zeitautonomie, Work-Life-Balance und Selbstmanagement.

Kann Telearbeit allein das Problem der Beschleunigung lösen?

Nein, das Modell bietet zwar Zeitautonomie, birgt aber auch Risiken wie soziale Isolation oder die Gefahr der Entgrenzung von Arbeit und Privatleben, die den Beschleunigungsdruck sogar erhöhen können.

Warum ist das Modell der Vertrauensarbeitszeit kritisch zu betrachten?

Es bietet zwar ein hohes Maß an Eigenverantwortung, erfordert jedoch eine enorme Selbstkompetenz des Mitarbeiters, da ohne eine externe Zeitkontrolle bei Überforderung leicht gesundheitliche Risiken durch Stress entstehen können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entschleunigung der Arbeitswelt. Inwiefern stellen flexible Arbeitszeitmodelle einen adäquaten unternehmerischen Impuls dar?
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V429025
ISBN (eBook)
9783668724976
ISBN (Buch)
9783668724983
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitszeitmodelle Flexible Arbeitszeiten Hartmut Rosa Gleitzeit Job-Sharing Telearbeit Vertrauensarbeitszeit Beschleunigung Entschleunigung Gesellschaft Arbeitswelt Überlastung Flexibilität Selbstbestimmung Selbstkompetenz Stress Flexible Arbeitszeitmodelle Selbstmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Entschleunigung der Arbeitswelt. Inwiefern stellen flexible Arbeitszeitmodelle einen adäquaten unternehmerischen Impuls dar?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/429025
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Leseprobe aus  19  Seiten
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