Die vorliegende Arbeit stellt ein Exzerpt dar. Gewidmet wird sich Jean-Jacques Rousseaus Text "Vom Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts".
Rousseau will herausfinden, ob es eine rechtskonforme andauernde Regel für das Regieren gibt. Jeder Mensch wird als freier geboren, er kann sein Leben aber nicht dementsprechend gestalten. Rousseau setzt den Blick auf die gesellschaftliche Ordnung, welche die Basis dafür bildet. Diese Ordnung basiert jedoch auf einem Übereinkommen und ist nicht naturgegeben.
Inhaltsverzeichnis
- 8. Einteilung der Gesetze:
- 1. Einleitung:
- 2. Von den ersten Gesellschaften:
- 3. Vom Gesellschaftsvertrag:
- 4. Vom Souverän:
- 5. Vom bürgerlichen Stand und vom dinglichen Besitz:
- 6. Die Souveränität:
- 7. Gesetz, Gesetzgebung und vom Volk:
- 9. Regierungen und Regierungsformen:
- 10. Kennzeichen einer guten Regierung und Missbrauch seitens der Regierung:
- 11. Erhaltung der souveränen Gewalt und Abgeordnete:
- 12. Regierung:
- 13. Abstimmungen und Wahlen:
- 14. Die Art der Stimmenabgabe und Stimmensammlung in Rom:
- 15. Tribunat, Diktatur und bürgerliche Religion:
- 16. Kritische Stellungnahme:
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Rousseaus Werk „Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts" analysiert die Entstehung und Funktionsweise des Staates und dessen Legitimität unter dem Aspekt der individuellen Freiheit. Rousseau untersucht die Natur des Menschen, die Entwicklung der Gesellschaft und die Bedingungen für einen gerechten Gesellschaftsvertrag.
- Die Natur des Menschen und die Freiheit
- Der Gesellschaftsvertrag und der Gemeinwille
- Souveränität und Gesetzgebung
- Regierungsformen und deren Missbrauch
- Die Bedeutung der bürgerlichen Religion
Zusammenfassung der Kapitel
- 1. Einleitung: Rousseau stellt die Frage nach einer rechtskonformen und dauerhaften Ordnung des Staates, die der ursprünglichen Freiheit des Menschen nicht widerspricht.
- 2. Von den ersten Gesellschaften: Rousseau untersucht die Natur des Menschen und die frühen Formen der Gesellschaft. Er kritisiert die Macht des Staates und argumentiert, dass die natürliche Freiheit des Menschen durch den Staat eingeschränkt wird.
- 3. Vom Gesellschaftsvertrag: Rousseau entwickelt das Konzept des Gesellschaftsvertrags, ein freiwilliges Übereinkommen, das die individuelle Freiheit schützt und gleichzeitig eine stabile Gesellschaftsordnung ermöglicht.
- 4. Vom Souverän: Rousseau definiert den Souverän als das Volk, das den Gemeinwillen verkörpert. Dieser Gemeinwille ist oberstes Gesetz und soll die individuelle Freiheit und das Gemeinwohl garantieren.
- 5. Vom bürgerlichen Stand und vom dinglichen Besitz: Rousseau untersucht die Veränderung des menschlichen Verhaltens durch den Übergang vom Naturzustand zum bürgerlichen Stand. Er argumentiert, dass dieser Übergang zu einer neuen Art von Freiheit führt und die Grundlage für das Eigentum schafft.
- 6. Die Souveränität: Rousseau betont, dass die Souveränität niemals abgegeben werden darf, da sie die Basis des Gemeinwillens darstellt. Er kritisiert die Teilung der Souveränität und warnt vor dem Verlust der Freiheit durch blinde Unterwerfung unter die Macht.
- 7. Gesetz, Gesetzgebung und vom Volk: Rousseau definiert das Gesetz als Ausdruck des Gemeinwillens. Er betont, dass das Gesetz die gesamte Gesellschaft als Ganzes betrachten muss und nicht nur Einzelpersonen. Die Gesetzgebung soll vom Volk ausgehen und den Gemeinwillen widerspiegeln.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter und Themenbereiche von Rousseaus Werk „Vom Gesellschaftsvertrag" sind: Naturzustand, Freiheit, Gesellschaftsvertrag, Gemeinwille, Souveränität, Gesetzgebung, Regierung, bürgerlicher Stand, Eigentum, Gleichheit, und bürgerliche Religion. Rousseaus Werk stellt eine kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Staates und der Legitimität der Macht dar, wobei die individuelle Freiheit und das Gemeinwohl im Zentrum seiner Überlegungen stehen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Kernaussage von Rousseaus „Gesellschaftsvertrag“?
Rousseau argumentiert, dass legitime politische Macht auf einem freiwilligen Übereinkommen (Vertrag) aller Bürger basieren muss, um die Freiheit des Einzelnen mit der Ordnung des Staates zu vereinen.
Was versteht Rousseau unter dem „Gemeinwillen“ (volonté générale)?
Der Gemeinwille ist nicht die bloße Summe von Einzelinteressen, sondern das auf das Gemeinwohl ausgerichtete Gesetz, dem sich jeder Bürger als Teil des Souveräns unterwirft.
Warum sagt Rousseau: „Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten“?
Damit beschreibt er das Paradox, dass der Mensch von Natur aus frei ist, die gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen seiner Zeit ihn jedoch unterdrücken. Der Gesellschaftsvertrag soll diese Ketten legitimieren oder lösen.
Wer ist nach Rousseau der „Souverän“?
Der Souverän ist das Volk in seiner Gesamtheit. Die Souveränität ist unteilbar und unveräußerlich; sie kann nicht auf Abgeordnete übertragen werden, ohne die Freiheit zu gefährden.
Welche Regierungsformen unterscheidet Rousseau?
Er analysiert verschiedene Formen wie Demokratie, Aristokratie und Monarchie, warnt jedoch davor, dass jede Regierung dazu neigt, die souveräne Gewalt des Volkes an sich zu reißen.
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- Alexander Pichler (Author), 2016, Exzerpt aus "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts" (Jean-Jacques Rousseau), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/428935