Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › German Studies - Modern German Literature

"Ich als Text". Das Verfahren des Samplings unter der Berücksichtigung Thomas Meineckes selber als Figur in seinem Werk "Lookalikes"

Mit besonderem Blick auf die Frage nach der Originalität

Title: "Ich als Text". Das Verfahren des Samplings unter der Berücksichtigung Thomas Meineckes selber als Figur in seinem Werk "Lookalikes"

Term Paper , 2014 , 15 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Modern German Literature

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit geht es um das Werk "Lookalikes" von Meinecke und das Verfahren des Samplings; inwiefern er das System Pop in der Literatur umsetzt. Unter anderem ist es von Belang, dem Aspekt der Originalität im Hinblick auf die „Lookalikes“ nachzugehen und hier die Dekonstruktion von Derrida und die Saussurische Denkweise zu berücksichtigen. Am Ende meiner Arbeit möchte ich veranschaulichen, warum sich Meinecke selber als Figur darstellt und diesen Punkt kritisch hinterfragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Samplen als literarisches Verfahren

2.1 Allgemeine Veranschaulichung Thomas Meineckes Verfahren des Samplings: Das Einsetzen der Person Hubert Fichte

2.2 Die Frage nach der Originalität „Beim Samplen gibt es kein Original nur Variationen des Immeranderen.“ Bezug zu Derriads Dekonstruktion und die Saussurische Denkweise (Problematik des Körper-Seelen-Verhältnisses)

3. Die Selbstinszenierung von Thomas Meinecke

3.1 Warum macht sich Thomas Meinecke selbst zur literarischen Figur? Die Frage nach der Identität – Tod des Autors?

3.2 Kritische Hinterfragung der Selbstdarstellung: Inwiefern inszeniert er sich als Figur?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das literarische Verfahren des Samplings bei Thomas Meinecke, insbesondere in seinem Werk „Lookalikes“. Dabei wird analysiert, wie Meinecke durch die Verwendung von Versatzstücken und die Inszenierung seiner eigenen Person als literarische Figur das Konzept der Originalität dekonstruiert und das „System Pop“ in die Literatur überführt.

  • Literarisches Sampling und die Ästhetik des „Systems Pop“
  • Die Dekonstruktion des Originals und Jacques Derridas Schriftphilosophie
  • Selbstinszenierung als literarische Strategie bei Thomas Meinecke
  • Das Verhältnis von Autor, Leser und Text (Tod des Autors)
  • Intertextualität und der Einfluss von Hubert Fichte

Auszug aus dem Buch

2.1 Allgemeine Veranschaulichung Thomas Meineckes Verfahren des Samplings: Das Einsetzen der Person Hubert Fichte

„Der Sampler revolutionierte aber vor allem das Produzenten-Dasein. Er ist in erster Linie ein Sammel- und ein Speichermedium.“ Somit war es gegeben, dass der Produzent quasi im Alleingang produzieren konnte. - Eben so wie Thomas Meinecke, der sich als DJ in seinem Werk „Lookalikes“ versucht. Das Sampling macht es möglich Musik oder eben auch Literatur im Do-it yourself- Verfahren herzustellen. Er mixt Vorhandenes mit eigener Idee und kreiert somit sein eigenes neues System Pop.

Meinecke verknüpft zwei Handlungs- und Diskursebenen miteinander. Ein auktorialer Erzähler beschreibt die Verhältnisse und Beziehungen der „Lookalikes“, welche Doubles bekannter Personen wie Josephine Baker oder auch Britney Spears darstellen, die in Düsseldorf leben. Dort verhandelt er dann anhand derer aktuellen Diskurse über Indentitätspolitiken.

Thomas Meinecke taucht als Figur auf, von der in der dritten Person erzählt wird, welche durch ein Stipendium des Goethe-Instituts 2010 für drei Monate in Salvador da Bahia ist. Er macht sich auf die Spuren von Hubert Fichte und es werden „literarische Versatzstücke aus Texten Fichtes zitiert und im Sinne von Meineckes Textverfahren diskursiv eingespannt.“

Bei seinem Verfahren des Zitierens geht er ohne Anführungszeichen vor und erschwert so den Lesefluss. Aber „dennoch zielt das Vorgehen Meineckes, Textbausteine in semantischer Kontiguität zu verketten, nicht auf Kryptik oder Latenz, und erfordert keinen dahingehend hermeneutischen Lektüreansatz.“ Dies bedeutet, dass seine Textpassagen einen semantischen Zusammenhang aufweisen, da sie explizit und transparent wirken. Sie sind nur nicht durch Satzzeichen erkennbar gemacht, was den Leser verwirrt. Ein ausgeprägtes Vorwissen der dort verwendeten Lektüren muss nicht gegeben sein, um die Handlung nachvollziehen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Sampling als literarisches Verfahren innerhalb des „Systems Pop“ und führt in die Fragestellung nach Identität und Originalität bei Thomas Meinecke ein.

2. Samplen als literarisches Verfahren: Dieses Kapitel erläutert Meineckes Technik der Textmontage anhand von Beispielen wie dem Einbezug von Hubert Fichte und verknüpft diese mit dekonstruktivistischen Ansätzen.

3. Die Selbstinszenierung von Thomas Meinecke: Der Autor untersucht, wie Meinecke sich selbst als literarische Figur positioniert und inwieweit dies eine bewusste Strategie zur Infragestellung des Autorkonzepts darstellt.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass durch Meineckes Sampling-Verfahren der Genie-Kult aufgehoben wird und das Material selbst zum zentralen Bestandteil der Textproduktion rückt.

Schlüsselwörter

Sampling, Literatur, Thomas Meinecke, Lookalikes, Originalität, Dekonstruktion, Jacques Derrida, System Pop, Identität, Selbstinszenierung, Hubert Fichte, Intertextualität, Autor, Performativität, Postmoderne.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem literarischen Sampling-Verfahren von Thomas Meinecke in seinem Werk „Lookalikes“ und untersucht, wie dieses Technik das traditionelle Verständnis von Originalität herausfordert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Feldern gehören die Popliteratur, die Dekonstruktion von Schrift und Sprache sowie die Inszenierung von Identität und Autorschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Meinecke das „System Pop“ literarisch umsetzt und ob seine Arbeit als Kritik am Konzept des schöpferischen Originals verstanden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die insbesondere auf theoretische Texte zur Dekonstruktion von Jacques Derrida und allgemeine Diskurse zur Popliteratur zurückgreift.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert das konkrete Sampling-Verfahren (insb. den Bezug zu Hubert Fichte) und die bewusste Selbstinszenierung Meineckes als Romanfigur.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselbegriffen charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sampling, Intertextualität, Dekonstruktion und die Auflösung der klassischen Autorrolle definiert.

Welche Rolle spielt Hubert Fichte im Roman „Lookalikes“?

Fichte dient Meinecke als wichtiges Referenzmaterial; dessen Texte werden als Versatzstücke diskursiv in den Roman integriert, wodurch Fichtes Werk eine Aufwertung erfährt.

Warum verwendet Thomas Meinecke den eigenen Namen für eine Romanfigur?

Die Selbstdarstellung fungiert als Mittel, um Identität als performative Größe darzustellen und den Leser dazu anzuregen, die Grenze zwischen Realität und literarischem Material zu hinterfragen.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
"Ich als Text". Das Verfahren des Samplings unter der Berücksichtigung Thomas Meineckes selber als Figur in seinem Werk "Lookalikes"
Subtitle
Mit besonderem Blick auf die Frage nach der Originalität
College
LMU Munich
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V428922
ISBN (eBook)
9783668726178
ISBN (Book)
9783668726185
Language
German
Tags
text verfahren samplings berücksichtigung thomas meineckes figur werk lookalikes blick frage originalität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, "Ich als Text". Das Verfahren des Samplings unter der Berücksichtigung Thomas Meineckes selber als Figur in seinem Werk "Lookalikes", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/428922
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint