Die Hausarbeit aus dem Modul BWL 3 thematisiert die Jahresabschlussanalyse, Controlling und Kostenrechnungen. Schwerpunktmäßig werden vor allem Rechnungen anhand von beispielhaften Kennzahlen durchgeführt und analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE
1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite) für 2014 und 2015
1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse für 2014 und 2015
1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen) für 2014 und 2015
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung
2 CONTROLLING
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem
3 KOSTENRECHNUNG
3.1 Zuschlagskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Situation der XY GmbH durch eine fundierte betriebswirtschaftliche Auswertung der Geschäftsjahre 2014 und 2015. Ziel ist es, durch den Einsatz von Kennzahlensystemen und Kostenrechnungsverfahren die finanzielle Stabilität sowie Rentabilität des Unternehmens zu bewerten und Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
- Durchführung einer detaillierten Jahresabschlussanalyse
- Konzeption und Anwendung eines Controllingsystems
- Optimierung der Preiskalkulation durch Zuschlagsrechnung
- Analyse und Bewertung der Deckungsbeitragssituation
- Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Kostensenkung und Gewinnmaximierung
Auszug aus dem Buch
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation
„Sollte der Deckungsbeitrag II eines Unternehmensbereiches negativ sein, der Deckungsbeitrag I jedoch positiv, so ist die einzig richtige Unternehmensstrategie, dass dieser Geschäftsbereich aufgegeben werden muss!“
Die Differenz zwischen Umsatz und den variablen Kosten bezeichnet den Deckungsbeitrag I. Dieser sollte zunächst die Fixkosten decken. Die Fixkosten sind Kosten, welche unabhängig von der Kundenzahl vom Unternehmen getragen werden müssen. Die variablen Kosten hängen jedoch von der Kundenzahl ab. Der erhaltenen Deckungsbeitrag I minus die Produktfixkosten ergibt den Deckungsbeitrag II. Sollte dieser negativ ausfallen bewegt sich das Unternehmen in einem negativen Bereich, da es Geld verliert.
Grundsätzlich muss ein Unternehmen bei einem negativen Deckungsbeitrag II und positiven Deckungsbeitrag I nicht geschlossen werden. Dies begründet sich darin, dass das Unternehmen sämtliche Fixkosten durch den positiven Deckungsbeitrag I abdecken kann. Ein spezielles Angebot (z.B. eine Massage) ist abhängig von der Kundenzahl und führt zu keinem Gewinn (bei einem negativen Deckungsbeitrag II), jedoch rundet dies das Gesamtangebot des Unternehmens ab. Es sollte überlegt werden in wie fern, das Angebot besser beworben werden kann und wie das Produkt immerhin kostendeckend (+/- 0) weiter angeboten werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE: Dieses Kapitel wertet die finanzielle Entwicklung des Unternehmens anhand von Bilanzkennzahlen wie der Eigenkapitalquote und Rentabilitätskennzahlen aus.
2 CONTROLLING: Hier wird der Aufbau eines Kennzahlensystems zur Steuerung der Unternehmensziele sowie deren Interpretation zur strategischen Ausrichtung erläutert.
3 KOSTENRECHNUNG: Dieses Kapitel befasst sich mit der Kalkulation von Verkaufspreisen und der Analyse von Deckungsbeiträgen, um die Profitabilität einzelner Angebote zu bewerten.
Schlüsselwörter
Jahresabschlussanalyse, Finanzanalyse, Controlling, Kennzahlensystem, Kostenrechnung, Zuschlagskalkulation, Deckungsbeitragsrechnung, Eigenkapitalquote, Rentabilität, Liquidität, Gewinn, Fixkosten, Umsatz, Geschäftsjahre, Fitnessökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der betriebswirtschaftlichen Analyse und Steuerung eines Unternehmens, konkret am Beispiel der XY GmbH, basierend auf Daten der Geschäftsjahre 2014 und 2015.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Schwerpunkte liegen in der Bilanzanalyse, dem Aufbau eines Controllingsystems sowie der praktischen Anwendung von Kostenrechnungsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Evaluierung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens, um finanzielle Engpässe zu verstehen und Strategien zur Rentabilitätssteigerung abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quantitative Analyse durchgeführt, die unter anderem die vertikale Strukturanalyse, Liquiditätskennzahlen, Zuschlagskalkulationen und Deckungsbeitragsrechnungen umfasst.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Berechnung und Interpretation der Jahresabschlusskennzahlen, die visuelle Darstellung mittels Controllingsystemen und die Preiskalkulation von Dienstleistungen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Jahresabschlussanalyse, Controlling, Deckungsbeitrag, Rentabilität und Kennzahlensysteme definiert.
Warum wird trotz eines negativen Deckungsbeitrags II nicht zwangsläufig zur Schließung eines Bereichs geraten?
Wenn der Deckungsbeitrag I positiv ist, können Fixkosten gedeckt werden. Zudem kann ein solches Angebot das Gesamtportfolio abrunden, weshalb stattdessen über eine bessere Vermarktung nachgedacht werden sollte.
Welche Auffälligkeit weist die Liquidität 1. Grades im Jahr 2015 auf?
Die Liquidität 1. Grades stieg auf 33,03 %, was im Vergleich zum Richtwert von 10-20 % als eher negativ bewertet wird, da eine zu hohe Liquidität zulasten der Rentabilität gehen kann.
- Arbeit zitieren
- Vanessa Erl (Autor:in), 2016, Jahresabschlussanalyse, Controlling und Kostenrechnung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/428670