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Chancen und Risiken des Allfinanzkonzepts am Beispiel der ING

Title: Chancen und Risiken des Allfinanzkonzepts am Beispiel der ING

Seminar Paper , 2004 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Joachim Hendelkes (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Die erste Hälfte des 20. Jhdts. war von einer klaren wirtschaftlichen Abgrenzung zwischen den Märkten der Banken, Versicherungen und den übrigen Anbietern von Finanzdienstleistungen (FDL) geprägt.
Seit dem Beginn der achtziger Jahre unterliegt der Finanzdienstleistungsmarkt allerdings einem bedeutenden Strukturwandel. Die nationalen Banken und Versicherungen sahen sich mit einem verschärften Wettbewerb konfrontiert, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben waren die Anbieter von FDL gezwungen, sich strategisch neu zu orientieren. Sie haben begonnen über ihre traditionellen Geschäftsfelder hinaus Aktivitäten zu entwickeln. Es kam europaweit zu vielen Formen von Zusammenschlüssen zwischen Wettbewerbern des FDL-Sektors, der Allfinanzgedanke wurde geboren.
Der Schwerpunkt des zweiten Kapitels liegt auf den verfolgten Zielsetzungen sowie den möglichen Ausgestaltungen von Allfinanzstrategien. Im Vordergrund steht dabei eine kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken die sich aus Allfinanzanstrengungen ergeben können und die im Unternehmen im Rahmen der Planung der strategischen Neuorientierung Berücksichtigung finden müssen.
Im dritten Kapitel erfolgt dann eine Erfolgsanalyse der Internationalen Nederlanden Group, kurz ING, die sich selbst als „Erfinder des europäischen Allfinanzkonzerns“ sieht. Es wird untersucht mit welchen Aktivitäten die ING seit ihrer Entstehung versucht hat sich den stetig verändernden Marktbedingungen anzupassen und welche Erfolge sie damit erzielt hat.
In einer Schlussbetrachtung wird dann versucht die Frage zu beantworten ob es der ING mit ihrer Allfinanzstrategie gelungen ist, sich am FDL-Markt erfolgreich zu etablieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung von Allfinanzkonzepten

2.1 Zur Problematik des Allfinanzbegriffs

2.2 Zielsetzungen

2.3 Allfinanzstrategien

2.3.1 Produktebene

2.3.2 Vertriebsebene

2.3.3 Organisationsebene

2.4 Zwischenergebnis

3 Internationale Nederlanden Groep (ING)

3.1 Entwicklung

3.2 Mission und strategische Ziele

3.3 Two-tier board structure

3.4 Vertriebsphilosophie: „Click-Call-Face“

3.5 Kernaktivitäten

3.5.1 Bankengeschäft

3.5.2 Versicherungsgeschäft

3.5.3 Asset Management

3.6 Branding Offensive

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den strukturellen Wandel in der Finanzdienstleistungsbranche und analysiert kritisch die Chancen und Risiken des sogenannten Allfinanzkonzepts. Das primäre Ziel ist es, am Beispiel der ING zu evaluieren, wie ein Finanzdienstleister durch eine gezielte Allfinanzstrategie auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren und sich erfolgreich etablieren kann.

  • Entwicklung und Definition von Allfinanzkonzepten
  • Strategische Zielsetzungen und Ausgestaltungsformen (Produkt, Vertrieb, Organisation)
  • Unternehmensanalyse der ING als "Erfinder des europäischen Allfinanzkonzerns"
  • Anpassungsstrategien in den Bereichen Banken, Versicherungen und Asset Management
  • Kritische Erfolgsfaktoren für die internationale Marktpositionierung

Auszug aus dem Buch

3.4 Vertriebsphilosophie: Click- Call- Face

Die ING ist bestrebt ihren (individuellen) Kunden den Zugang zu den Produkten und Dienstleistungen über verschiedene Distributionskanäle zu ermöglichen. Ihre Vertriebsphilosophie lautet: „Click- Call- Face“ und bedeutet click via Internet, call on Phone und face a live Person.

Während viele der (vermögenden) Kunden das “Face”, also die persönliche Betreuung durch Mitarbeiter in Filialen oder durch Außendienstmitarbeiter bevorzugen, lässt sich eine vermehrte Nutzung der „direct channels“ feststellen. Die Kunden wünschen eine schnelle, flexible und kostengünstige Lösung für ihre finanziellen Bedürfnisse mit der Folge dass das „Click und Call“ vermehrt an Bedeutung erhalten wird.

Die ING unternimmt seit einigen Jahren große Anstrengungen in diesem Bereich, um die Produkte und Dienstleistungen aus den Kernbereichen kostengünstig und kundenorientiert zu vertreiben, Stichwort dazu ist der Ausbau des Direktbankengeschäfts, auf den im nächsten Abschnitt eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den strukturellen Wandel im Finanzsektor seit den achtziger Jahren und führt in die Allfinanz-Strategien sowie die Fallstudie ING ein.

2 Die Entwicklung von Allfinanzkonzepten: Das Kapitel erläutert die Unschärfe des Allfinanzbegriffs und diskutiert strategische Ziele wie Synergien und Kundenbindung sowie operative Umsetzungsmöglichkeiten.

3 Internationale Nederlanden Groep (ING): Dieses Kapitel bietet eine detaillierte Erfolgsanalyse der ING, beleuchtet ihre Organisationsstruktur, Vertriebswege sowie die Kernaktivitäten Bank, Versicherung und Asset Management.

4 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel bewertet den Erfolg des ING-Geschäftsmodells und kommt zu dem Ergebnis, dass die Strategie trotz volatiler Marktbedingungen eine führende Marktposition ermöglicht hat.

Schlüsselwörter

Allfinanz, Finanzdienstleistungsbranche, ING, Bancassurance, Vertriebsstrategie, Direktbank, Cross-Selling, Synergiepotentiale, Marktbearbeitung, Kundenbindung, Konzernstrategie, Asset Management, Lebensversicherungen, Wachstum, Marktexpansion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Allfinanz innerhalb der Finanzdienstleistungsbranche und bewertet dessen Umsetzung anhand der strategischen Neuausrichtung der ING.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Definition von Allfinanz, die verschiedenen Strategieebenen (Produkt, Vertrieb, Organisation) sowie die praktische Anwendung durch den Konzern ING.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, mit welchen Aktivitäten die ING versucht, sich an Marktbedingungen anzupassen, und ob es ihr gelungen ist, sich damit als Allfinanzanbieter erfolgreich zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse zur theoretischen Fundierung der Allfinanzstrategien und führt eine deskriptive Erfolgsanalyse der ING durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst theoretische Ansätze zur Allfinanz (Kapitel 2) und führt anschließend eine umfassende Unternehmensanalyse der ING mit Fokus auf Mission, Vertrieb und Kernaktivitäten durch (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Allfinanz, Bancassurance, Direktbank, Synergien, Kundenbindung und internationale Expansionsstrategie.

Was bedeutet das "Click-Call-Face"-Konzept der ING?

Es bezeichnet einen hybriden Vertriebsansatz, der digitale Zugangswege (Click via Internet), Telefonberatung (Call) und die persönliche Betreuung (Face) kombiniert, um Kundenbedürfnisse flexibel zu bedienen.

Warum spielt das Direktbankengeschäft für die ING eine so wichtige Rolle?

Es dient dazu, wegbrechende Bankengewinne durch kosteneffiziente Prozesse zu kompensieren und neue Kundengruppen, die "easy-to-access"-Produkte bevorzugen, gezielt anzusprechen.

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Details

Title
Chancen und Risiken des Allfinanzkonzepts am Beispiel der ING
College
RWTH Aachen University  (A-BWL)
Course
Strategien in der Finanzdienstleistungsbranche
Grade
2,0
Author
Joachim Hendelkes (Author)
Publication Year
2004
Pages
26
Catalog Number
V42839
ISBN (eBook)
9783638407762
Language
German
Tags
Chancen Risiken Allfinanzkonzepts Beispiel Strategien Finanzdienstleistungsbranche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Hendelkes (Author), 2004, Chancen und Risiken des Allfinanzkonzepts am Beispiel der ING, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/42839
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