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Leben und Arbeiten in einer sozialen Einrichtung. Praktikum in einer Senioren-Wohngemeinschaft

Titel: Leben und Arbeiten in einer sozialen Einrichtung. Praktikum in einer Senioren-Wohngemeinschaft

Praktikumsbericht / -arbeit , 2014 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Manuela Denk (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Praktikumsbericht gibt Einblick in die Erfahrungen der Autorin in einer Senioren-Wohngemeinschaft.

Die Senioren-Wohngemeinschaft wird von einem privaten ambulanten Pflegedienst betreut. Dieser hat sich zum Ziel gemacht, ältere, kranke und behinderte Menschen in familiärer Atmosphäre zu pflegen. Dabei ist das Wohl, die Gesundheit und die Zufriedenheit der anvertrauten Menschen der Maßstab der Planungen und Handlungen. Grundlage der pflegerischen Aktivitäten ist die Achtung vor dem Leben, die Würde des Menschen und die Individualität jeder einzelnen Person. Die Bewohner werden gepflegt, ohne Differenzierung nach Religion und Glauben, Hautfarbe, politischen Überzeugungen und sozialer Schichten.

Nach 35 Jahren im kaufmännischen Bereich, habe ich mich dazu entschlossen mich beruflich zu verändern und einen Neustart im Pflegeberuf zu beginnen. Für das Praktikum habe ich mich bei der Senioren-Wohngemeinschaft beworben und
mich sehr gefreut, dass ich dort eine Zusage bekommen habe. Nicht nur, dass mein Traum im Pflegeberuf tätig zu sein sich damit verwirklichte, sondern ich hatte dort die Möglichkeit meine persönliche Vorstellung, in welcher Umgebung ich mir vorstellen könnte einmal im Alter gepflegt zu werden, kennen zu lernen. Die familiäre Atmosphäre, das freundliche und fachkompetente Personal, die individuell eingerichteten Zimmer – das gemütliche zu Hause, es hat mich sehr beeindruckt und meine Vorstellung
bestätigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Vorstellen der Institution

1.1 Träger

1.2 Leitbild

2. Beschreibung der Institution - Räumlichkeiten

2.2 Pflegezimmer

2.3 Tagesablauf

3. Beschreibung der Institution - Personal

3.1 Personalsituation gesamt

3.2 Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen

4. Beschreibung der Institution - Bewohner

4.1 Anzahl der Bewohner

4.2 Erkrankungen der Bewohner

5. Persönlicher Einsatz

5.1 der eigene Tagesablauf - Tätigkeiten

6. Zusammenfassung - Reflexion

6.1 Erwartungen

6.2 Wünsche

6.3 Realität

Zielsetzung & Themen

Ziel dieses Berichts ist die Dokumentation der Erfahrungen aus dem ersten Praktikumseinsatz in einer Senioren-Wohngemeinschaft, um den beruflichen Neustart in die Pflege zu reflektieren und die praktischen Anforderungen des Alltags in einer sozialen Einrichtung aufzuzeigen.

  • Struktureller Aufbau und Trägerschaft einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft
  • Gestaltung von Räumlichkeiten und pflegerischen Rahmenbedingungen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachkräften und Betreuern
  • Reflexion der eigenen Tätigkeit im direkten Kontakt mit demenzkranken Bewohnern

Auszug aus dem Buch

2.3 Tagesablauf

Die Mitarbeiter sorgen für einen strukturierten, aber dennoch individuellen Tagesablauf. Jede Bewohnerin / jeder Bewohner kann seinen Tageablauf nach seinen Bedürfnissen gestalten, frühstückt wann er möchte, schläft solange er will und kann seinen Tag nach seinem Rhythmus leben. Die Mahlzeiten können gemeinsam geplant, vorbereitet und eingenommen werden. Wer kann, hilft beim Kochen, wer möchte, deckt den Tisch, hilft beim Abwaschen oder beteiligt sich anderweitig bei der Gestaltung des Zusammenlebens. Gleichmäßige Strukturen und Rituale sind von großer Bedeutung.

Es werden gemeinsam die Geburtstage und sonstige persönliche Anlässe gefeiert. Jeden Tag stehen abwechslungsreiche Aktivitäten auf dem Programm: Malen, Singen, Musizieren, Bewegungsübungen, Ballspiele, Spaziergänge, Gedächtnistraining, Vorlesen, 10-Minuten-Aktivierung usw. Oder die Bewohner sitzen gemütlich mit der Betreuungsperson/Bezugsperson am großen Küchentisch oder im Wohnzimmer bei einem Kaffee, einem Bier oder einem Glas Wein.

Für geplante Aktivitäten gibt es keine fest geplanten Termine/Zeiten. Sie werden in den normalen Alltag integriert, je nach dem wann Zeit ist, und nach Lust und Laune der Bewohnerin / des Bewohners.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor schildert seine Motivation für den beruflichen Neustart in der Pflege und die erste positive Erfahrung in der Senioren-Wohngemeinschaft.

1. Vorstellen der Institution: Dieses Kapitel erläutert die organisatorische Struktur des Trägervereins sowie das pflegerische Leitbild der Einrichtung.

2. Beschreibung der Institution - Räumlichkeiten: Es werden die baulichen Gegebenheiten, die Wohnsituation und der alltägliche Rhythmus der Bewohner beschrieben.

3. Beschreibung der Institution - Personal: Das Kapitel gibt einen Überblick über die personelle Zusammensetzung und die verschiedenen beteiligten Berufsgruppen.

4. Beschreibung der Institution - Bewohner: Hier wird die Bewohnerstruktur sowie die spezifischen demenziellen Erkrankungen und Begleiterkrankungen aufgeführt.

5. Persönlicher Einsatz: Der Autor beschreibt seine konkreten pflegerischen Tätigkeiten und den praktischen Tagesablauf während des Einsatzes.

6. Zusammenfassung - Reflexion: Der Autor resümiert seine Erfahrungen, formuliert Wünsche für die Zukunft und analysiert die gesellschaftliche Realität der demenziellen Erkrankungen.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Senioren-Wohngemeinschaft, Demenz, Praktikum, Pflegefachkraft, Grundpflege, Betreuungskonzept, Lebensqualität, Empathie, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Tagesstruktur, Altenbetreuung, soziale Einrichtung, Berufsreflexion, Gerontopsychiatrische Pflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein Praktikumsbericht, der einen Einblick in den Alltag und die Struktur einer ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaft gibt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der Einrichtung, der personellen Besetzung, der Pflege von demenziell erkrankten Menschen und der persönlichen Reflexion des Autors.

Was ist das primäre Ziel des Praktikumsberichts?

Das Ziel ist die Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse während des ersten Praktikumseinsatzes und der Abgleich zwischen theoretischem Wissen und pflegerischer Praxis.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Darstellung der institutionellen Rahmenbedingungen kombiniert mit einer persönlichen Reflexion der erlebten Praxissituationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorstellung der Institution, den räumlichen Gegebenheiten, der Personalsituation sowie den spezifischen Tätigkeiten bei der Grundpflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Altenpflege, Demenz, Senioren-Wohngemeinschaft und Empathie.

Welchen Stellenwert nimmt die Empathie im Berufsalltag laut Autor ein?

Der Autor bezeichnet Empathie als das "A und O" in der Arbeit mit alten Menschen, insbesondere wenn diese ihre gewohnte häusliche Umgebung verlassen müssen.

Wie sieht der Autor die Zukunft der Pflege angesichts der demografischen Entwicklung?

Der Autor stellt fest, dass die Zahl der Demenzkranken stetig steigt, während gleichzeitig weniger junge Menschen in den Pflegeberuf nachwachsen, was eine wachsende Herausforderung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leben und Arbeiten in einer sozialen Einrichtung. Praktikum in einer Senioren-Wohngemeinschaft
Veranstaltung
Ausbildung zur Altenpflegerin
Note
1,0
Autor
Manuela Denk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
11
Katalognummer
V426973
ISBN (eBook)
9783668717732
ISBN (Buch)
9783668717749
Sprache
Deutsch
Schlagworte
leben arbeiten einrichtung praktikum senioren-wohngemeinschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuela Denk (Autor:in), 2014, Leben und Arbeiten in einer sozialen Einrichtung. Praktikum in einer Senioren-Wohngemeinschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/426973
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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