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Präventionsmöglichkeiten für weibliche Genitalverstümmelung in Bezug auf Deutschland

Title: Präventionsmöglichkeiten für weibliche Genitalverstümmelung in Bezug auf Deutschland

Term Paper , 2017 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sofie Brandstetter (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es,festzustellen, wie die Situation weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland aussieht und welche Präventionsmöglichkeiten gegen den Eingriff angewendet werden. Anhand von verschiedenen Recherchematerialien wird die Frage nach der Situation und dem Gegenwirken erörtert, wobei zunächst auf grundlegende Informationen zum Verständnis eingegangen wird. Anschließend wird die Situation in Deutschland anhand von Fakten, Schwierigkeiten im Umgang mit Betroffenen und der Gesetzeslage dargestellt. Weiterführend werden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Aufklärung über das Thema diskutiert, wie zum Beispiel die Einbindung der Gemeinschaft bzw. von betroffenen Frauen, die Unterstützung von Jungen und Männern und die Dezimierung des Fachwissensdefizits bei deutschen Fachkräften. Außerdem wird auf weitere Präventionsmöglichkeiten eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen zum Verständnis

2.1 Schwierigkeiten einer angemessenen Terminologie

2.2 Motive für den Eingriff

2.3 Definition der weiblichen Genitalverstümmelung

2.4 Folgen für betroffenen Mädchen bzw. Frauen

2.4.1 Gesundheitliche Folgen

2.4.2 Psychische Folgen

2.4.3 Sexuelle Folgen

2.4.4 Soziale Folgen

3 Aktuelle Situation und Präventionsarbeit in Deutschland

3.1 Verhältnisse in Deutschland

3.1.1 Fakten

3.1.2 Probleme im Umgang mit betroffenen Immigrantinnen

3.1.3 Gesetzliche Lage in Deutschland

3.2 Präventionsmöglichkeiten in Deutschland

3.2.1 Einbinden von Betroffenen in die Aufklärungsarbeit

3.2.2 Einbeziehen von Jungen und Männern in die Präventionsarbeit

3.2.3 Dezimierung des Fachwissensdefizits in Deutschland

3.2.4 Weitere Präventionsmöglichkeiten

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die aktuelle Situation der weiblichen Genitalverstümmelung in Deutschland zu analysieren und die Wirksamkeit sowie Verbesserungspotenziale der bestehenden Präventions- und Aufklärungsarbeit kritisch zu erörtern.

  • Grundlagen zur Terminologie, Definition und den vielfältigen Folgen der Genitalverstümmelung.
  • Analyse der Verbreitung und der rechtlichen Lage in Deutschland.
  • Diskussion über das Fachwissensdefizit bei medizinischem Personal und Beratungsbedarf.
  • Untersuchung von Strategien zur Einbindung von Betroffenen, Männern und der Gemeinschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Probleme im Umgang mit betroffenen Immigrantinnen

Obwohl die weibliche Genitalverstümmelung auch in Deutschland verbreitet ist, herrscht ein enormes Defizit im Fachwissen über dieses Thema bei deutschen Gynäkologen bzw. beim medizinischen Personal. Einige Patienten berichten von sehr negativen Erfahrungen mit deutschen Ärzten, aufgrund von fehlender Fachkenntnis und unprofessionellem Umgang mit den Migrantinnen (vgl. Asefaw 2008: 74-77). Laut der bereits genannten Studie von Graf (2013: 118) haben lediglich 5,5% der befragten Gynäkologen im Studium und nur 36,5% in der Facharztausbildung überhaupt von der weiblichen Genitalverstümmelung gehört. Bis dato ist das Thema kein fester Bestandteil von Studium, Aus- oder Weiterbildungen, obwohl sich 81,0% der Befragten dies wünschen würden (vgl. ebd.: 120). Auch weitere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass ein enormes Interesse an Fortbildungen im Bereich weibliche Genitalverstümmelung besteht (vgl. Prange 2005: 7).

Jedoch mangelt es in Deutschland in diesem Gebiet nicht nur an Fachwissen, auch im kompetenten Umgang mit den Betroffenen ist ein Großteil des medizinischen Personals ungeübt. Oft reagieren Gynäkologen oder Hebammen emotional auf das für sie ungewohnte Bild oder ziehen ungefragt Kollegen hinzu, da sie sich nicht ausreichend auskennen (vgl. Ihring 2015: 62; Asefaw 2008: 74-77). Dies führt häufig zu einer herabwürdigenden Situation für die Patientin, die sich durch die Unkenntnis des Arztes und die mangelnde Sensibilität zur Schau gestellt fühlt (vgl. Neumaier 2007: 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Waris-Dirie-Manifests und Definition der Zielsetzung der Arbeit zur Untersuchung von Präventionsmöglichkeiten in Deutschland.

2 Grundlagen zum Verständnis: Klärung der Terminologie, der Motive für den Eingriff, der verschiedenen Typen der Verstümmelung sowie der gesundheitlichen, psychischen, sexuellen und sozialen Folgen.

3 Aktuelle Situation und Präventionsarbeit in Deutschland: Darstellung der Faktenlage, der Schwierigkeiten im medizinischen Umgang sowie der gesetzlichen Situation und Evaluierung verschiedener Präventionsansätze.

4 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Erkenntnisse mit dem Appell an einen gesellschaftlichen Wandel und die Notwendigkeit, betroffene Migranten von Existenzproblemen zu befreien, um langfristige Präventionserfolge zu erzielen.

Schlüsselwörter

Weibliche Genitalverstümmelung, FGM, Deutschland, Prävention, Aufklärungsarbeit, Menschenrechtsverletzung, Medizinethik, Migration, Fachwissensdefizit, Integration, Tradition, Kulturrelativismus, Gynäkologie, Empowerment, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Ausmaß und die Präventionsmöglichkeiten der weiblichen Genitalverstümmelung im spezifischen Kontext der Bundesrepublik Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet die Definition und Auswirkungen des Eingriffs, die Situation von Betroffenen im deutschen Gesundheitssystem sowie Ansätze zur gesellschaftlichen und rechtlichen Prävention.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Situation betroffener Mädchen und Frauen verbessert werden kann und welche effektiven Präventionsstrategien in Deutschland bereits bestehen oder ausbaufähig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Auswertung von Fachliteratur, Studien (z.B. von UNICEF, Terre des Femmes) und Experteninterviews basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Lage in Deutschland, identifiziert Wissenslücken bei Fachkräften und diskutiert konkrete Präventionsmaßnahmen wie die Einbindung der Gemeinschaft und rechtliche Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Weibliche Genitalverstümmelung, Prävention, Fachwissensdefizit, Menschenrechte und interkulturelle Beratung.

Warum ist das Fachwissensdefizit bei Ärzten ein zentrales Problem?

Das Defizit führt dazu, dass Patientinnen sich unprofessionell behandelt, diskriminiert oder zur Schau gestellt fühlen, was den Zugang zu effektiver gesundheitlicher Versorgung erschwert.

Inwiefern beeinflussen existenzielle Probleme die Präventionsarbeit?

Viele betroffene Migrantinnen kämpfen mit existenziellen Ängsten und finanzieller Abhängigkeit, wodurch das Thema Genitalverstümmelung in den Hintergrund rückt und eine ganzheitliche Integration als Voraussetzung für Prävention notwendig wird.

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Details

Title
Präventionsmöglichkeiten für weibliche Genitalverstümmelung in Bezug auf Deutschland
College
University of Applied Sciences Landshut
Grade
1,0
Author
Sofie Brandstetter (Author)
Publication Year
2017
Pages
24
Catalog Number
V426952
ISBN (eBook)
9783668712164
ISBN (Book)
9783668712171
Language
German
Tags
Weibliche Genitalverstümmelung Genitalverstümmelung Präventionsmöglichkeiten Genitalverstümmelung in Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sofie Brandstetter (Author), 2017, Präventionsmöglichkeiten für weibliche Genitalverstümmelung in Bezug auf Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/426952
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