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Stahlindustrie des Saarlandes in der Nachkriegszeit. Analyse des Dokumentarfilms "Saarland - Glück auf!"

Titel: Stahlindustrie des Saarlandes in der Nachkriegszeit. Analyse des Dokumentarfilms "Saarland - Glück auf!"

Essay , 2018 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Theresa Flammersberger (Autor:in)

Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden soll der Dokumentarfilm "Saarland - Glück auf!" hinsichtlich zweier Ebenen untersucht werden. Zunächst wird die Darstellungsweise der wirtschaftlichen Verflechtung in der Großregion Saarland, Lothringen und Luxemburg über die drei filmischen Elemente des Kommentars, des Dialogs und der Visualisierung untersucht. In einem zweiten Schritt wird versucht die Frage nach der im Film entworfenen europäischen Vision zu beantworten.

In expressiven Bildern beschreibt der Film die damalige Situation der Nachkriegszeit, in der das Saarland zur Keimzelle eines zukünftig friedvollen und vereinten Europas wird. Die wirtschaftliche Basis war hierfür das Zusammenwirken von lothringischem Eisenerz und saarländischer Kohle. So „beschwört der Film nicht nur die historische Chance eines autonomen Saarlandes, das die beiden großen Nachbarn Deutschland und Frankreich einander näherbringen und eine Vorreiterrolle für ein friedliches Zusammenleben der Völker einnehmen kann“ , sondern wird überdies zur Hymne auf diejenigen Menschen, die durch ihre leidvolle Kriegserfahrung und Toleranz entscheidende Akteure für das Auferstehen aus den Trümmern des zweiten Weltkrieges wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Keimzelle des Friedens – Das Saarland

2. Verflechtung der Wirtschaft in der Großregion Saar-Lor-Lux

2.1 Kommentatorische, visuelle und auditive Elemente

3. Die europäische Vision des Dokumentarfilms

3.1 Geschichtlich-politische Einordnung

3.2 Der Schlussdialog

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den historischen Dokumentarfilm „Saarland – Glück auf!“ (original „La Sarre, Plein Feux“), um die filmische Darstellung der wirtschaftlichen Verflechtung im Saar-Lor-Lux-Raum sowie die darin entworfene europäische Vision im Kontext der Nachkriegszeit zu untersuchen.

  • Filmische Analyse von Kommentar, Dialog und Visualisierung
  • Wirtschaftliche Bedeutung der Kohle- und Stahlindustrie
  • Darstellung der saarländischen Identität nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Europäische Friedensvision als supranationales Ideal

Auszug aus dem Buch

2.1 Kommentatorische, visuelle und auditive Elemente

Aus methodischer Sicht bietet es sich an kommentatorische, visuelle und auditive Elemente im selben Moment zu betrachten, da sie im Film eng miteinander verflochten sind. Die dialogischen Elemente hingegen werden in einem abgegrenzten Gliederungspunkt behandelt.

Der Film beginnt klassisch mit der Einblendung des Paratextes, der auditiv mit orchestralem Trompetenspiel und Paukenschlägen begleitet wird. Diese auditive Untermalung erzeugt eine Spannungskurve, die den Zuschauer von Sekunde eins in den Bann zieht. Auf visueller Ebene werden zunächst dampfende Schlöte einer Hütte gezeigt, im Hintergrund pfeift eine Lokomotive. Mit dem Einsetzen des Kommentars, „Saarland ist: wellig, waldige Flusslandschaft, herb fleißige Werktätigkeit in Gruben und Hütten, Hochöfen, Spinnwebgezeichneten Fördertürmen“, werden Aufnahmen von Wald und Wasser gezeigt. Der Zuschauer bekommt durch diesen Einstieg ohne Umschweife das Hauptthema des Films präsentiert: den Kohleabbau im Saarland. Der zweite thematische Schwerpunkt des Films wird in der zweiten Bildsequenz, in der ein Kind die Betonüberreste eines Gefechtsbunkers mit Kreide bemalt, deutlich: die vom Krieg gezeichnete, frieden- und arbeitswollende Bevölkerung des Saarlandes. Der Regisseur H.C Bonniere verknüpft auf diese Art und Weise sehr raffiniert die zwei korrelierenden Hauptantriebskräfte für Frieden, nämlich die Wirtschaft und die Bevölkerung eines Landes.

Bevor der Zuschauer jedoch wirklichen Einblick in die Kohle-und Stahlindustrie im Gebiet Saar-Lor-Lux bekommt, wird zunächst Fokus auf die Auswirkungen des zweiten Weltkriegs genommen. In den folgenden Sequenzen wird eine Trümmerlandschaft einer saarländischen Stadt gezeigt, in der sich nun unterschiedlichste Szenen abspielen, die allesamt ein positives Zukunftsgefühl vermitteln sollen. Zunächst tritt ein sehr adrett gekleideter Mann aus einer Ruine hervor und auf den Kommentar „Über dieses Land wehte die Kriegsfurie mit brandheißem Odem und hinterließ Trümmer und Ruinen“, folgt ein zukunftsweisender Satz, der da lautet:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Keimzelle des Friedens – Das Saarland: Einführung in den historischen Kontext des Films als Auftragswerk unter Gilbert Grandval und Vorstellung der zentralen Untersuchungsebenen Wirtschaft und europäische Vision.

2. Verflechtung der Wirtschaft in der Großregion Saar-Lor-Lux: Analyse der filmischen Gestaltungsmittel, die die Schwerindustrie als identitätsstiftendes und friedensförderndes Element inszenieren.

2.1 Kommentatorische, visuelle und auditive Elemente: Detailuntersuchung der Verbindung von Ton, Bildsprache und Kommentar in der Exposition des Films.

3. Die europäische Vision des Dokumentarfilms: Untersuchung des Films als politisches Instrument zur Propagierung einer supranationalen Identität des Saarlandes.

3.1 Geschichtlich-politische Einordnung: Verknüpfung der filmischen Aussagen mit der politischen Situation im Saarland der Nachkriegszeit und dem Streben von Ministerpräsident Hoffmann.

3.2 Der Schlussdialog: Analyse der Schlüsselszene zwischen Vater und Tochter als Idealbild für die Völkerverständigung und europäische Einigung.

Schlüsselwörter

Saarland, Dokumentarfilm, Nachkriegszeit, Kohleabbau, Stahlindustrie, Saar-Lor-Lux, Europäische Vision, Völkerverständigung, Johannes Hoffmann, Wirtschaftsunion, Identität, Wiederaufbau, Gilbert Grandval, Supranationalität, Film-Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den historischen Dokumentarfilm „Saarland – Glück auf!“ und untersucht, wie dieser Film die wirtschaftliche und politische Sonderstellung des Saarlandes nach dem Zweiten Weltkrieg filmisch darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Schwerpunkte sind die Darstellung der Kohle- und Stahlwirtschaft, die filmische Inszenierung der saarländischen Identität und die Konstruktion einer europäischen Friedensvision.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die filmischen Mittel (Kommentar, Visualisierung) zu entschlüsseln, die dazu dienten, das Saarland als Brückenkopf und Keimzelle eines vereinten Europas im Sinne der politischen Ziele von Johannes Hoffmann zu positionieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Filmanalyse, bei der auditive, visuelle und narratologische Elemente in Bezug zu ihrem historischen und politischen Kontext gesetzt werden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der wirtschaftlichen Verflechtungen, eine geschichtlich-politische Kontextualisierung und eine Interpretation der Schlüsselszene des Schlussdialogs.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Saarland, Europäische Vision, Nachkriegszeit, Völkerverständigung und Supranationalität.

Inwiefern spielt der Schlussdialog eine besondere Rolle für die Argumentation?

Der Dialog zwischen Vater und Tochter dient als zentrale Beweisführung für die im Film idealisierte europäische Vision, in der das Saarland als vermittelndes Glied zwischen den Nachbarvölkern dargestellt wird.

Wie bewertet der Autor die politische Intention des Films?

Der Autor ordnet den Film als Mittel zur Bestärkung des patriotischen Geistes und zur Unterstützung des saarländischen Sonderstatus unter Ministerpräsident Hoffmann ein, insbesondere im Vorfeld der Volksbefragung von 1955.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stahlindustrie des Saarlandes in der Nachkriegszeit. Analyse des Dokumentarfilms "Saarland - Glück auf!"
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Romanistik)
Veranstaltung
Europäische Kulturstudien - Ringvorlesung
Note
1,0
Autor
Theresa Flammersberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V426853
ISBN (eBook)
9783668717756
ISBN (Buch)
9783668717763
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Saarländische Stahlindustrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresa Flammersberger (Autor:in), 2018, Stahlindustrie des Saarlandes in der Nachkriegszeit. Analyse des Dokumentarfilms "Saarland - Glück auf!", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/426853
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Leseprobe aus  11  Seiten
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